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Daniel Miller

„Es gibt kein prominentes Familienmitglied, auf das ich mich als Autor beziehen könnte. Kein noch so kleinster Hinweis deutet beispielsweise auf eine Verwandtschaft mit Arthur Asher Miller hin. Ebenso liegt es mir fern, mich mit anderen Schriftstellern zu vergleichen. Schon gar nicht wage ich es, meinen Schriften eine Existenzberechtigung zuzusprechen, indem ich die Namen eines Stefan Zweig, Samuel Beckett oder Oscar Wilde nenne.
Es geht mir an dieser Stelle aber auch nicht wirklich so sehr darum, dem was ich geschrieben habe, noch eine weitere Berechtigung anzufügen als der, dass ich es tat. Der Leser und die Leserin mögen ihr eigenes Urteil über den „return on investment“ in meine Erzählung fällen. Sie sind die einzigen, die es können; wobei ich der Hoffnung Ausdruck gebe, die Mehrzahl von ihnen komme zum Schluss, dass es sich gelohnt hat.“ Daniel Miller

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Das wilde Netzwerk Produktbild: Das wilde Netzwerk Band 42

Das wilde Netzwerk

Traditionell beschäftigen sich Ethnologen mit Verwandtschaftsnetzwerken, Bräuchen und Mythen bestimmter Gruppen von Menschen. Doch was passiert, wenn wir einen immer größer werdenden Anteil unseres Lebens nicht mehr mit physischer Interaktion, sondern im virtuellen Raum des Internets verbringen? Wenn ein soziales Netzwerk wie Facebook fast 650 Millionen Mitglieder hat? Daniel Miller guckt in seinen Fallstudien, die er – ein Anknüpfungspunkt an die klassische Anthropologie – in Trinidad durchgeführt hat, Facebook-Nutzern über die Schulter. Er trifft einen Mann, dessen Ehe online vor seinen Augen zerbricht, auf Manager, die ihre gesamte Unternehmensstrategie auf diese Plattform ausgerichtet haben, und auf ältere Menschen, denen Facebook es erlaubt, auch weiterhin am wirklichen sozialen Leben teilzuhaben.
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