CM

Conrad Ferdinand Meyer

Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898) gehört neben Gottfried Keller zu den bedeutendsten Schweizer Realisten des 19. Jahrhunderts. Der Zürcher Patriziersohn kämpfte lange mit psychischen Krisen und fand erst spät zu seiner Berufung als Dichter. Seine Werke zeichnen sich durch eine kühle, plastische Objektivität und eine beispiellose sprachliche Präzision aus. Meyer war fasziniert von starken, oft zwiespältigen Charakteren der Renaissance und des Barock, die er in seinen Novellen und seinem Roman Jürg Jenatsch darstellte. Seine Ästhetik des „Hervorragens“ und seine Vorliebe für historische Stoffe dienten ihm oft dazu, zeitlose menschliche Konflikte in eine vollendete künstlerische Form zu giessen.

Zuletzt erschienen

Gustav Adolfs Page (Großdruck) Produktbild: Gustav Adolfs Page (Großdruck) Neu

Gustav Adolfs Page (Großdruck)

Conrad Ferdinand Meyer: Gustav Adolfs Page Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2026 Durchgesehener Neusatz mit einer Biografie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck in: Deutsche Rundschau (Berlin), 1882. Textgrundlage ist die Ausgabe: Conrad Ferdinand Meyer: Sämtliche Werke in zwei Bänden. Vollständiger Text nach den Ausgaben letzter Hand. Mit einem Nachwort von Erwin Laaths, München: Winkler, 1968. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Jacob Heinrich Elbfas, Gustav Adolf, um 1630. Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Im Dreißigjährigen Krieg bejubeln die deutschen Protestanten den Schwedenkönig Gustav Adolf. Leubelfing schwärmt geradezu für ihn und schafft es endlich, als Page in seine persönlichen Dienste zu treten. Was niemand ahnt: sie ist ein Mädchen. Über den Autor: 1825 in Zürich als Kind des Regierungsrates Ferdinand Meyer in eine gut situierte Familie geboren, freundet sich der sechsjährige Conrad Ferdinand Meyer mit der zwei Jahre jüngeren Johanna Spyri an, die später mit ihren Heidi-Romanen weltberühmt werden wird. Meyer lebt bis zu seiner späten Hochzeit - 1875 im Alter von 50 Jahren - mit seiner Schwester Betsy zusammen, die ihm Beraterin und Sekretärin ist. Er schwankt zwischen der deutschen und der französischen Sprache, übersetzt umfangreich in beide Richtungen und schreibt schließlich auf Deutsch einen Roman und zehn Novellen, die zu den wichtigsten Texten aus der Schweiz des 19. Jahrhunderts zählen. Am 28. November 1898 stirbt Conrad Ferdinand Meyer in Kilchberg bei Zürich nach langer Krankheit in schwerer Depression.

Mehr erfahren

Buch (Taschenbuch)

10,00€

Alles von Conrad Ferdinand Meyer

Filtern und Sortieren

Sortierung
Kategorie
Sprachen
Preis
Lieferbarkeit
Reihen
Erscheinungsdatum
Altersempfehlung