Clemens Sedmak, Dr. theol., DDr. phil., geb. 1971, lehrt Philosophie und Sozialethik in Salzburg und London. Er ist Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg sowie Präsident des Internationalen Forschungszentrums für soziale und ethische Fragen, Salzburg.Helmut P. Gaisbauer, Dr. phil., geb. 1971, ist Senior Scientist am Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg.Marina P. Teixeira, geb. 1985, ist Mitarbeiterin am Internationalen Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen, Salzburg
Menschenwürde ist ein hehrer Begriff; aber was bedeutet das ganz praktisch? Wann wird die Würde eines Menschen verletzt? Was bedeutet es, die Würde eines Menschen zu verletzen? Clemens Sedmak sucht Antworten auf diese Fragen mithilfe der Entscheidungen und Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die sich mit Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention befassen. Dieser Artikel (»Würdeparagraph«) lautet: »Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.«