Norbert Brox (1935-2006), Studium der Theologie und Klassischen Philologie in Paderborn und München; Promotion im Fach neutestamentliche Exegese. Nach mehreren Jahren als Assistent am Internationalen Forschungszentrum für Grundfragen der Wissenschaften in Salzburg erhielt er als Nichtpriester die Lehrberechtigung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz. 1969 außerordentlicher Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogik an der PH München. Seit 1968 Lehrauftrag an der Katholischen Fakultät der Universität Regensburg für die Fächer Alte Kirchengeschichte und Patrologie; nach einer durch seinen Laienstatus bedingten Wartefrist von sechs Jahren 1973-2000 Professor ebd.;1993 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; Mit-Herausgeber der Quellensammlung „Fontes Christiani"..
Gisbert Greshake, Dr. theol., geb. 1933, em. Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Universität Freiburg i. Br. Zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zur Gotteslehre, Eschatologie, Gnadenlehre, Spiritualität und zur Communio-Theologie..
Gerhard Schneider, geb. 1969, Dr. theol., ist Priester und seit 2004 in verschiedenen Funktionen in der Priester- und Theologenausbildung in Tübingen tätig. Derzeit ist er Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche und des Päpstlichen Werkes für geistliche Berufe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie Rektor des Theologisch-propädeutischen Seminars Ambrosianum in Tübingen, das Frauen und Männer auf das Theologiestudium und die Berufswahl vorbereitet. 2019 ernannte Papst Franziskus ihn zum Weihbischof.
Die ersten Zeugen christlicher Tradition nach der Bibel, vom Ende des ersten und Anfang des zweiten Jahrhunderts datierend, bleiben schlechterdings maßgeblich für den Übergang vom apostolischen Zeitalter zu allen folgenden Jahrhunderten. Sie sind, jeder in seiner Weise, den Ursprüngen so nah und so einzigartige Verfechter des neuen christlichen Radikalismus, daß sie keineswegs bloß historisch interessant sind, sondern hervorragende Lebensbeispiele dafür, wie Bibel in Existenz überführt wird.
Deshalb ist in dieser Ausgabe der historisch-kritische Apparat auf ein Minimum reduziert, dafür wird der theologische Gehalt hervorgehoben.