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Gutes Essen ist kein Business
Der Ratgeber gliedert sich in fünf Phasen und verknüpft betriebswirtschaftliche Härte mit angewandter Psychologie. Zu den zentralen psychologischen Hebeln gehören Chris Voss Verhandlungstaktiken, Robert Cialdinis Prinzipien der Einflussnahme sowie Charles Duhiggs Kommunikationsmodelle für Konfliktlösung und Mitarbeiterführung.
In der Konzeptphase rät der Autor zur Smart Casual-Nische und einer exakten psychografischen Zielgruppendefinition, um sich vom unrentablen Mittelmaß abzuheben. Die Zahlen-Architektur entzaubert gefährliche Daumenregeln wie die Mal-4-Kalkulation: Im Fokus stehen hier der absolute Deckungsbeitrag in harten Euro, die strikte Überwachung der Prime Cost sowie die existenzielle Sicherung der Liquidität.
Vor dem Start betont das Buch die Wichtigkeit wasserdichter Mietverträge und der passenden Rechtsform zum Schutz des Privatvermögens. Im operativen Kern etablieren Standard Operating Procedures und ein integrierter Tech-Stack das Restaurant als skalierbare Maschine.
Der Bereich Team und Kultur fokussiert sich auf tiefenpsychologisches Recruiting, ein systematisches 30-60-90-Tage-Onboarding und eine Führungshaltung, die Konsequenz mit psychologischer Sicherheit vereint. Abgerundet wird das Werk durch Strategien für einen 12-wöchigen Pre-Opening-Hype, tägliche 15-Minuten-Controlling-Routinen und harte Kriterien für die Skalierung auf weitere Standorte.
Buch (Taschenbuch)
ab 24,99€