Benjamin Monferat ist ein Pseudonym, hinter dem sich der deutsche Autor Stephan M. Rother verbirgt. Als Schriftsteller und Historiker hat er sich ganz der Geschichte verschrieben – in all ihren Bedeutungen. Neben einem Kleinbahnhof an der innerdeutschen Grenze aufgewachsen, gehört das Schnaufen historischer Dampflokomotiven zu seinen ältesten Erinnerungen. Die Lebensgeschichte seines Großvaters, der im Dritten Reich am Bau luxuriöser Salonwagen beteiligt war und gleichzeitig tätigen Widerstand gegen das Regime übte, war einer der Impulse, aus denen heraus «Welt in Flammen» entstand.
Oktober 1889: Die PariserWeltausstellung nähert sich ihrem Ende. Menschenmassen strömen in die Lichterstadt, das Spektakel mit eigenen Augen zu sehen. Die brisanteweltpolitische Lage scheint für einen Augenblick vergessen. Und doch würde gerade hier, im bunten GewimmelderNationen und Interessen, ein Funke genügen, um das Pulverfass zur Explosion zu bringen. Ausgerechnet da werden zwei Ermittler des französischen Geheimdienstes tot aufgefunden – sie waren einer Verschwörung aufderSpur. Was niemand weiß: Die Zukunft Europas ist mit dem Schicksal einiger BesucherderAusstellung eng verknüpft. Benjamin Monferat verwebt wie bereits im erfolgreichen Vorgänger "Weltin Flammen" auf meisterhafte Weise historische Ereignisse mit fiktionalen Elementen.