Barbara Schneeberger (1984) ist Autorin und Prozessbegleiterin. In Ihrer Arbeit wie in ihrem Schreiben beschäftigt sie sich mit inneren Wandlungsprozessen und der Frage, wie wir unseren eigenen Weg entstehen lassen.
Begegnungen mit Menschen inspirieren sie – auch in ihrer beruflichen Praxis – und fließen auf vielfältige Weise in ihr Schreiben ein. Naturerlebnisse, Klangräume und ihre Liebe zum Reisen – insbesondere nach Japan – finden darin ihren Ausdruck.
Mit Was still beginnt legt sie ihren Debütroman vor.
Ein bisschen vermisst sie die netzfreien Zeiten, als sie sich mancherorts noch mit Händen und Füßen verständigen musste.
Eine Frau im Strudel des Alltags. Zeitweise schafft sie es kaum aufzutauchen, um nach Luft zu schnappen. Erwartungen, Verpflichtungen und Gewohnheiten haben sie fest im Griff. Der Druck wächst.
Immer öfter ertappt sie sich dabei, dass die ihr innewohnende Freiheit nach einem Weg nach draußen sucht. Die Verbindlichkeiten beginnen langsam spröde zu werden. Wie lange will sie noch warten, bis sie das Leben lebt, das ihres ist?
Mit Ausdauer. Zwei Schritte vor, einer zurück. Sie tastet sich weiter vor, lässt ihren Empfindungen mehr Raum und Tiefe. Langsam richtet sie sich auf, sucht neue Tragfähigkeit – und beginnt, ihre eigenen Flügel zu spüren.