Autor im Porträt

Toptitel von B.C. Schiller

Immer wenn du tötest / Targa Hendricks Bd.2

Immer wenn du tötest / Targa Hendricks Bd.2

Broschiertes Buch
Sie findet dich. Sie tötet dich. Alles was bleibt, ist ein Bild aus deinem Blut.
In einem stillgelegten Schlachthaus findet die Berliner Polizei die Leichen von drei jungen Menschen, allesamt blond und blauäugig. Ihre Körper sind bizarr in Szene gesetzt und enthalten fast keinen Tropfen Blut mehr. Der Verdacht fällt auf Freya von Rittberg, eine exzentrische Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans Gemälde malt und gefährliche Mut-Challenges veranstaltet. Ihre Vorfahren haben eine dunkle NS-Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht, und deshalb scheint jemand in der Regierung eine schützende Hand über Freya zu halten. Das BKA sieht sich gezwungen, seine beste Undercover-Ermittlerin einzuschleusen: Targa Hendricks heuert bei Freya als Bodyguard an. Sie verspürt keine Angst und hat nichts zu verlieren - bis Freya die einzige Schwäche von Targa entdeckt ...…mehr
10,00
Stiller Beobachter - Thriller (eBook, ePUB)

Stiller Beobachter - Thriller (eBook, ePUB)

eBook, ePUB
Der neue Thriller der Bestsellerautoren! "Er beobachtet dich im Schlaf. Und wenn er dir einen Schmetterling schenkt, dann beginnt seine tödliche Liebe …" Alleinstehende Frauen werden von einem psychopathischen Stalker verfolgt. Der stille Beobachter schleicht nachts in ihre Häuser und legt sich unbemerkt zu ihnen ins Bett. Als die Polizei eine tote Frau findet, ahnt Chefinspektor Tony Braun, dass der Stalker die nächste Stufe seiner Obsession erreicht hat, denn jetzt tötet er aus Leidenschaft … Zur selben Zeit kehrt die Journalistin Kim Klinger, Brauns heimliche Liebe, nach Linz zurück, um dort einen letzten Sommer zu verbringen und an einer Artikelserie über Stalker zu schreiben. Welche Rolle spielt die frühere Hostess Natascha, die sich im Böhmerwald mit Schießübungen auf ihre letzte Mission vorbereitet? Als Tony Braun hinter das Geheimnis des Stalkers kommt, ist es jedoch bereits zu spät, denn alles kommt ganz anders und eine tödliche Falle schnappt zu. Über 700.000 Leser haben bisher die Thriller mit dem unkonventionellen Chefinspektor gelesen und waren von den spannenden Handlungen und den einzigartigen Charakteren begeistert. Alle Thriller sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Die Tony-Braun-Thriller-Reihe: "Totes Sommermädchen" - wie alles begann - der erste Tony Braun Thriller "Töten ist ganz einfach" - der zweite Fall "Freunde müssen töten" - der dritte Fall "Alle müssen sterben" - der vierte Fall "Der stille Duft des Todes" - der fünfte Fall "Rattenkinder" - der sechste Fall "Rabenschwester" - der siebte Fall…mehr
4,99

B.C. Schiller

"B.C. Schiller sind Barbara und Christian Schiller. Sie gehören zu den erfolgreichsten Selfpublishing-Autoren im deutschsprachigen Raum und ihre Thriller haben bereits mehr als 700.000 Leser begeistert. Bisher haben sie elf Thriller veröffentlicht und einige waren Nr. 1 Bestseller und wochenlang in den Top 100 Ebook Charts. 
Barbara Schiller arbeitete längere Zeit als Marketingagentin für Unternehmen in Osteuropa. Ihre teilweise recht bizarren Erlebnisse in osteuropäischen und ex-sowjetischen Staaten werden oft in eine fiktive Form übertragen und fließen in die Geschichten ein. Ideen zu ihren Thrillern kommen Barbara Schiller auch während der intensiven Trainings, die sie mit ihrem Rhodesian Ridgeback Jabali absolviert, denn neben dem Schreiben ist das Trainieren von Hunden ihre Leidenschaft. 
Auch für Christian Schiller stand Schreiben schon immer im Vordergrund. Als Autor veröffentlichte er mehrere Bücher und verfasste aufsehenerregende Radiofeatures für den ORF über kriminelle Schriftsteller wie Jean Genet oder William Burroughs. Für diese Sendungen interviewte er unter anderem auch den österreichischen Serienmörder Jack Unterweger. Bei diesem Interview trat ganz klar zutage, dass Serienmördern jede Art von Empathie fehlt, die Opfer sind ihnen gleichgültig, alles was zählt ist der eigene Kick.
Alle diese Erfahrungen, die Barbara und Christian Schiller gemacht haben, führten schließlich dazu, als B.C. Schiller brutal spannende Thriller zu verfassen, die ein düsteres Bild der heutigen Gesellschaft zeichnen, in der auch Polizisten am Rande der Legalität agieren müssen, um das Böse auszumerzen.
Neben stark emotionellen Charakteren spielen auch die osteuropäischen Länder mit ihren Oligarchen und korrupten Systemen eine große Rolle, denn seit der Ostöffnung sieht sich Mitteleuropa immer stärker mit kriminellen Banden, aber auch mit tragischen Schicksalen von illegalen Einwanderern konfrontiert. Diese Elemente sind der Boden, auf dem eine spannende Handlung ausgebreitet wird."

Kundenbewertungen

Rattenkinder / Chefinspektor Tony Braun Bd.6

Bewertung von flieder aus Waldrohrbach am 13.10.2015
An einem eisigen Wintermorgen wird die Leiche der 42 jährigen Amelie Frey auf einer Parkbank aufgefunden, ihr Baby liegt wohlauf in seinem Kinderwagen. Ein blank geputzter Rattenschädel liegt neben der toten Frau, der bei der Ermittlerin Franka Morgen unbestimmte Erinnerungen weckt. Die Koordinaten, die den Fundort beschreiben bekam Kommissar Tony Braun von Victor Maly, der seit einem Jahr wegen Amnesie in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie lebt und bisher noch kein einziges Wort geredet hat. Auch die Reaktion des Ehemanns der Toten lassen das Ermittlerpaar stutzen, seine Frau hatte er bisher noch nicht vermisst und an dem Baby hat er keinerlei Interesse. Könnte er der Mörder sein? Doch schon bald taucht ein weiterer blutverschmierter Zettel mit Koordinaten bei Victor Maly auf. Auch diesmal wurde eine Frau ermordet, ihr Baby wurde wieder vom Mörder verschont. Alle Indizien führen die Ermittler nach Tschechien in ein Ghetto in dem viele Romafrauen um ihre verschwundenen Kinder trauern. Schon bald wird klar das es hier nur um die Spitze des Eisbergs handelt und unvorstellbares Elend kommt ans Tageslicht. Bisher kannte ich das Autorenduo B.C. Schiller noch nicht und ich ging mit einer gewissen Skepsis an das Buch, dass ich vor Erscheinungstermin in einer Leserunde lesen durfte. Meine Überraschung war sehr groß als ich das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Toller Spannungsaufbau von Anfang bis Ende und ein sehr angenehmer Schreibstil machen das Buch zu einem Genuss. Schon bald war für mich klar, dass ich die Vorgängerbände rund um Tony Braun auf jeden Fall auch lesen möchte. Leider gibt es sie im Moment z. T. nur als E-Book, was sich aber hoffentlich bald ändern wird. Ich kann Rattenkinder jedem Thrillerfan guten Gewissens empfehlen und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung, die, wie wir in der Leserunde erfahren haben, schon in Arbeit ist. Hier vergebe ich gerne 5 Sterne

Rattenkinder / Chefinspektor Tony Braun Bd.6

Bewertung von smartie11 aus Laatzen am 08.10.2015
Zum Inhalt: Grausame Vorgänge in einem tschechischen Ghetto, zwei brutale Morde an jungen Müttern in Linz und ein für Inspektor Tony Braun dringend Tatverdächtiger, der seit einem Jahr in der geschlossenen Psychiatrie einsitzt… Meine Meinung: Mit „Rattenkinder“ legt das erfolgreiche Autorenpaar B.C. (Barbara und Christian) Schiller den nunmehr fünften Teil ihrer Thriller-Reihe um den österreichischen Ermittler Tony Braun vor. Da ich die vorherigen Bände selbst noch nicht gelesen habe, kann ich bestätigen, dass man „Rattenkinder“ problemlos auch einzeln lesen, verstehen und genießen kann. Dass dieses Buch aus der Feder zweier Autoren stammt, habe ich an keiner Stelle gemerkt. Es liest sich absolut flüssig, ohne Brüche und weist einen durchgängig sehr angenehmen Schreibstil auf. Die Story selbst startet mit einem rätselhaften und mysteriösen Prolog und macht direkt neugierig. Aber auch nach dem Prolog nimmt der Thriller sehr schnell an Fahrt auf. Lediglich mit der Zuordnung der ganzen Namen hatte ich zu Beginn ein paar Probleme, was sich aber relativ schnell gebessert hat. Durch einen stetigen Wechsel der Schauplätze und immer wieder eingeschobene Kapitel eines dem Leser über lange Strecken unbekannten Erzählers bleibt das Spannungsniveau stets auf einem hohem Niveau, so dass dieser Thriller für mich ein waschechter Page-Turner ist. In diesem Thriller passiert wirklich sehr viel und es ist bis zum Finale ein Verwirrspiel par excellence. Gerade auf den ca. letzten 150 Seiten sind Tempo und Action so hoch, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zum Finale, nach mehreren kleineren Show-Downs, präsentieren die Autoren noch einen richtig packenden Show-Down in einem sehr atmosphärischen Setting. Am Ende wurden die wesentlichen Fragen für mich nachvollziehbar beantwortet. Manches bleibt allerdings auch nach der letzten Seite der Fantasie des Lesers überlassen, was ich als bewusstes Stilmittel empfunden habe. Anderes wird wohl erst im bereits geplanten nächsten „Tony Braun“-Thriller Erwähnung finden. Alles in Allem war der Plot und dessen überraschende Auflösung sehr rund. Auch die Charaktere gefallen mit außergewöhnlich gut. Sie sind für meinen Geschmack detailliert „ausgearbeitet“ und sehr unterschiedlich, so dass man es mit „wirklichen Individuen“ zu tun bekommt. Als echtes „Highlight“ habe ich den zentralen Charakter des „Viktor Maly“ empfunden. Er ist absolut undurchschaubar, geradezu ein Phantom, und hatte für mein Empfinden etwas „Hannibal Lecter artiges“. Dass uns die beiden Autoren einen Blick in sein Innerstes erlauben ohne dass es dem Leser „dank“ der Amnesie Malys zu viel verrät, finde ich äußerst raffiniert. Aber auch die Nebencharaktere sind den beiden Autoren für meinen Geschmack wirklich gut gelungen (allen voran der „Dönerbuden-Poet“ Kemal). FAZIT: Ein Verwirrspiel par excellence, das diesen wahnsinnig spannenden Thriller zu einem echten page-Turner macht. Nichts für schwache Nerven!

Rattenkinder / Chefinspektor Tony Braun Bd.6

Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 16.10.2015
Chefinspektor Tony Braun wird in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik gerufen. Denn der Patient Viktor Maly möchte eine wichtige Aussage machen. Er übergibt Braun einen Zettel mit einer Zahlenkombination. Es stellt sich heraus, dass es sich um Koordinaten handelt. Braun folgt dem Hinweis und findet an dem angegebenen Ort eine Frau, die reglos auf einer Parkbank sitzt, obwohl ihr Baby im Kinderwagen neben ihr herzzerreißend schreit. Als Braun die junge Frau zur Rede stellen will, muss er entsetzt erkennen, dass sie tot ist und offensichtlich ermordet wurde. Neben ihr liegt ein blank polierter Rattenschädel. Tony Braun und sein Team nehmen die Ermittlungen auf..... "Rattenkinder" ist bereits der fünfte Fall für den Chefinspektor Tony Braun. Allerdings ist dieser Band der erste, der in gedruckter Form erschienen ist, denn die vorherigen gibt es bisher nur als E-Book. Der Einstieg in die Reihe gelingt mühelos, auch wenn man die anderen Teile nicht gelesen hat. Der Thriller startet mit einem geheimnisvollen Prolog. Hier beobachtet man einen Mann, der sich auf seine eigene Beerdigung einstellen und offensichtlich gesteinigt werden soll. Die Atmosphäre ist düster und beklemmend. Dadurch wird das Interesse an der Handlung sofort geweckt, da man unbedingt erfahren möchte, wie sich dieses unheimliche Ereignis wohl mit den aktuellen Ermittlungen von Tony Braun verbinden wird. In diesem Thriller verfolgt man das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Zunächst fällt es ein wenig schwer, die Vielzahl der unterschiedlichen Charaktere, die nach und nach in die Handlung eingeführt werden, richtig zuzuordnen. Doch nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt und kann sich voll und ganz auf die spannende Erzählung einlassen. Man fiebert mit den Protagonisten mit und stellt beim Lesen eigene Ermittlungen an. Da es allerdings immer wieder unvorhergesehene Wendungen gibt, muss man diese oft über den Haufen werfen und neu ansetzen. Die Spannung steigt stetig, sodass es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe mich beim Lesen dieses Thrillers sehr gut und spannend unterhalten gefühlt. Obwohl ich die anderen Bände, in denen Tony Braun mit seinem Team ermittelt, noch nicht gelesen habe, ist mir der Einstieg in die Reihe recht gut gelungen. Die ständig spürbare Spannung, die sich zum Ende hin sogar noch steigern kann, hat dafür gesorgt, dass ich den Thriller kaum aus der Hand legen konnte. Ich vergebe deshalb begeisterte vier Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung.

Rattenkinder / Chefinspektor Tony Braun Bd.6

Bewertung von kvel am 04.11.2015
Thriller von Barbara und Christian Schiller. Inhalt (gemäß Verlagshomepage): Die Angst hat einen neuen Namen: Viktor Maly. Eine junge Mutter wird grausam zugerichtet auf einer Parkbank gefunden, neben sich ihr quicklebendiges Baby – und ein Rattenschädel. Das ist nicht der einzige geheimnisvolle Hinweis, den Chefinspektor Tony Braun erhält: Ausgerechnet Viktor Maly, ein Insasse der Psychiatrie, scheint mehr über den Fall zu wissen. Doch er hat seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Wurde die Frau Opfer eines lange geplanten Komplotts? Da geschieht eine weitere Bluttat. Und es gibt nur einen Zeugen: Viktor Maly ... Wer seine Ermittler unkonventionell mag, seine Morde blutig und die Dunkelheit der Seelen ganz, ganz tief, der kann sich mit den Thrillern um Chefinspektor Tony Braun auf ein besonderes Lesevergnügen freuen. Meinung: Die Kategorie Thriller passt für diesen Roman sehr gut. Sehr spannend geschrieben (Schreibstil). Erzeugt eine spannungsgeladene Atmosphäre (inhaltlich). Gute Entwicklung der Story über mehrere Erzählstränge. Das Miträtseln kommt nicht zu kurz. Fazit: Gelungene Unterhaltung.

Rattenkinder / Chefinspektor Tony Braun Bd.6

Bewertung von Kerstin am 14.09.2016
Auf den Spuren der Rattenkinder Linz, Mordkommission: Viktor Maly möchte bei Chefinspektor Tony Braun eine Aussage machen. Viktor Maly ist seit einem Jahr in einer psychiatrischen Klinik, auf der geschlossenen Station, er kann sich an nichts, außer seinen Namen erinnern und hat seit seiner Ankunft kein Wort gesprochen. Nun bricht er sein Schweigen und überreicht Tony Braun einen Zettel. Auf diesem stehen Koordinaten. Braun macht sich mit seiner jungen Kollegin Franka Morgen auf zum Ort dieser Koordinaten – eine Bank im Linzer Stadtpark an der Donau. Dort finden die beiden eine Frau, tot auf der Bank sitzend. Sie wurde erdrosselt. Vor ihr steht der Kinderwagen mit ihrem Sohn. Neben ihr auf der Bank liegt ein Rattenschädel. Was hat es damit auf sich? „Rattenkinder“ hat mir gut gefallen, es fehlte mir zwar etwas die fesselnde Spannung, aber die Handlung fand ich super. Die Charaktere waren sehr sympathisch. Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich. Für einen unkonventionellen Kriminalroman super. Die Ermittlungstechniken von Braun sind oft nicht legal, aber dies macht auch einen gewissen Reiz des Buches aus. Ich kann Krimi und Thriller Fans dieses Buch empfehlen.

Rattenkinder / Chefinspektor Tony Braun Bd.6

Bewertung von Herbstrose am 12.10.2015
Chefinspektor Tony Braun wird in die Psychiatrische Klinik in Linz gerufen, ein Patient hätte der Polizei eine wichtige Mitteilung zu machen. Dort erhält er von Viktor Maly, einem Insassen der geschlossenen Abteilung, einen blutverschmierten Zettel mit geheimnisvollen Zahlen. Wie sich bald herausstellt, handelt es sich um Koordinaten, die auf einen Park an der Donau hinweisen. Dort sitzt eine junge Frau regungslos auf einer Bank, im Kinderwagen daneben schreit ein Baby. Die Frau ist tot, bestialisch ermordet, zu ihren Füßen liegt ein Rattenschädel. Das Ermittlerteam Tony Braun, Franka Morgen und Bruno Berger vermutet zunächst den Mörder im heimischen Umfeld, doch bald führt eine weitere Spur in ein Roma-Ghetto nach Tschechien. Auch Viktor Maly wird verdächtigt, doch der kann die Psychiatrie ja nicht verlassen, oder doch? Dann wird eine weitere Frau ermordet – auch hier findet sich ein Rattenschädel, der Franka in panische Angst versetzt - und Maly weiß offenbar wieder mehr als er zugeben will… Ein brisantes Thema, das das Autorenduo B.C. Schiller hier in ihrem neuesten Thriller „Rattenkinder“ aufgegriffen und offensichtlich gut darüber recherchiert hat. Es geht dabei nicht nur um extrem brutale Morde, sondern vielmehr um die illegalen Geschäfte höher gestellter Persönlichkeiten, die damit viel Geld verdienen, und um die korrupten Machenschaften osteuropäischer Banden. Selbst die Polizei agiert manchmal unkonventionell und am Rande der Legalität. Die Story beginnt mit einem geheimnisvollen Prolog, den man erst viel später zuordnen kann. Weiter wird in mehreren Handlungssträngen erzählt: In Linz versuchen Braun und sein Team die Morde aufzuklären, in Dogcity, einem tschechischen Ghetto, erleidet eine junge Frau namens Tara schreckliche Qualen und eine unbekannte Person erzählt in Kursivschrift von ihrer Vergangenheit. Aufgrund sehr vieler Namen und eingestreuter Nebenhandlungen ist die Geschichte, besonders am Anfang, ziemlich verwirrend. Die Ermittler machen einen Fehler nach dem anderen und scheinen dabei selbst ein Fall für die Psychiater zu sein. Trotzdem lässt sich das Buch, bedingt durch den klaren und flüssigen Schreibstil, sehr gut lesen. Es passiert sehr viel in diesem Thriller und die Spannung ist durchgehend auf hohem Niveau, der Show-Down zum Ende hin erzeugt Gänsehaut und Nervenkitzel. Die Auflösung des Geschehens ist stimmig und nachvollziehbar, wenn auch für mein Empfinden stark konstruiert und vom Zufall abhängig. Trotz allem ist am Schluss vieles der Fantasie des Lesers überlassen. Einige Fragen bleiben offen, was wohl im Hinblick auf den nächsten Thriller mit Tony Braun so geplant ist. Fazit: Ein Thriller mit unkonventionellem Ermittler, spannend und verwirrend, mit einem überraschendem Ende.

Rattenkinder / Chefinspektor Tony Braun Bd.6

Bewertung von Book-addicted aus www.book-addicted.blogspot.com am 15.12.2015
"Rattenkinder" ist ein Roman des Autorenduos B.C. Schiller. Da ich gelegentlich ganz gerne mal einen Thriller lese, kam mir ein recht neuer Roman gerade recht und ich beschloss, mich diesem, doch sehr spannend klingenden Buch zu widmen. Nachdem ich es nun heute Abend beendet habe, stehe ich ein bisschen mit mir selbst im Zwiespalt, denn so recht weiß ich noch gar nicht, wie ich zu diesem Buch stehen soll. Die Spannung, die der Leser beim Klappentext zwangsläufig erwartet, taucht eigentlich nur auf den letzten 20 Seiten minimal auf und verpufft genauso schnell, wie sie aufgetaucht ist. Durch die unglaublich vielen Charaktere, die in diesem Buch eine Rolle spielen, sowie die verschiedenen Handlungsstränge, fällt es nicht nur schwer, diese gedanklich in Einklang zu bringen (wobei sich dies im Laufe des Buches von selbst ergibt), auch den Figuren fehlt eine gewisse Tiefe und eine Zugänglichkeit, die ich eigentlich erwarten würde, bei einem Roman, der die Psyche in Aufruhr bringen soll. Zwar erhält man früher oder später einen gewissen Zugang zu den einzelnen Charakteren, jegliche Emotion, die man jedoch normalerweise zu einer Romanfigur aufbaut (ob nun Sympathie oder Antipathie) war mir jedoch völlig abhanden gekommen. Die Story an sich ist interessant, denn im großen und ganzen dreht sich hier alles um einen Menschenhändlerring (in diesem Fall der Handel mit Babys), eine Mutter die ihr Kind an ebendiesen Ring verliert und einen Psychiatrieinsassen, der scheinbar unter einer Amnesie leidet, dem Hauptkommissar jedoch Hinweise auf Mord(e) geben kann. Die Story ist verstrickt und stellenweise sehr langatmig, was dazu beitrug, dass ich mit diesem Roman einfach nicht vorankam. Als ich mich jedoch erst einmal durch die ersten hundert, zweihundert Seiten gekämpft hatte, war ich jedoch doch ein wenig vertrauter mit der Szenerie, was das Lesen etwas erleichterte. Trotz des schweren Startes und der fehlenden Spannung interessierte mich aber dennoch, was es mit dem seltsamen Psychiatrieinsassen auf sich hat und so las ich das Buch, trotz allem zu Ende. Den Schluss empfand ich zwar als "nicht vorhersehbar" aber die Enthüllung der Frage, was es letztendlich mit Viktor Maly auf sich hat, nahm ich mit einem Schulterzucken hin. Schade, eigentlich. Insgesamt wartet "Rattenkinder" mit einer interessanten, aber zu langatmigen, Story auf, die einige interessante Ansätze aufbringt, meiner Ansicht nach aber nicht so liebevoll ausgearbeitet ist, wie sie es hätte sein können. Der Titel passt zwar ganz gut ins Bild, die Bezeichnung "Thriller" ist jedoch meiner Meinung nach ganz und gar nicht passend - hier fehlt mir schlicht und ergreifend der "Schockmoment".
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