Autor im Porträt

Toptitel von Anton Tschechow

Der Kirschgarten

Der Kirschgarten

Broschiertes Buch
Die verwitwete Ljubov Andreevna Ranevskaja kehrt nach langem Aufenthalt in Frankreich auf ihr russisches Gut zurück, das von einem riesigen Kirschgarten umgeben ist. Sie ist von der Schönheit der Kirschblüte und von Kindheitserinnerungen überwältigt. Doch das Gut ist tief verschuldet, und die Zwangsversteigerung steht bevor...
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10,00
Angst

Angst

Broschiertes Buch
Die "Sieben Geschichten von der Liebe" sind keine Liebesgeschichten im sentimentalen Sinne. Anton Cechov (1860-1094), der Meister der Kurzgeschichte, hielt nichts von pompösen Effekten. Seine Liebesgeschichten sind diskret und sich skeptisch der Vergänglichkeit der Empfindungen bewusst. In dieser Zurückhaltung liegt ihre Tiefe, die sie zu jeder Zeit lesenswert machen. Wo das Gefühl nicht ausbuchstabiert wird, steigert es sich im Lesen zu höchster Intensität. Die Liebe kann Angst ein flößen.
"Sieben Geschichten von der Liebe, die selbstverständlich Angst heißen, die es flugs zu lesen gilt: weil es kaum einen gibt, der über die Zwischenräume der Seele, die faltigen und porösen Stellen, das Zögern und Lahmen des Herzens, so ganz genau Bescheid weiß wie Anton Cechov."
Elke Schmitter, Süddeutsche Zeitung
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16,00

Anton Tschechow

Anton Tschechow, geb. am 29. Januar 1860 als Sohn eines kleinen Händlers in der südrussischen Hafenstadt Taganrog, studierte Medizin und machte sich schon während des Studiums mit humoristischen Geschichten einen Namen. 1890 unternahm der bereits lungenkranke Tschechow eine Reise auf die Sträflingsinsel Sachalin, um von den Bedingungen im Strafvollzug im Zarenreich zu berichten. Bereits während seines Arztpraktikums wurde sein Stück 'Onkel Wanja' uraufgeführt. 1892-99 lebte Tschechow als Landarzt und Schriftsteller auf seinem Landgut in Melicho bei Moskau. 1899 siedelte er wegen seiner Lungentuberkulose nach Jalta um. 1901 heiratete er Olga Knipper, eine Schauspielerin, die oft die Titelrollen in seinen Stücken auf der Bühne des Moskauer Künstlertheaters spielte. Tschechow starb am 15. Juli 1904 in Badenweiler.

Kundenbewertungen

Die Dame mit dem Hündchen

Bewertung von MaWiOr aus Halle am 03.11.2013
Die Liebesgeschichte „Die Dame mit dem Hündchen“ (1899) von Anton Tschechow gehört zu den populärsten Werken der russischen Literatur. Der Bankangestellte Dmitri Gurov lernt während eines Kuraufenthaltes in Jalta eine hübsche junge Dame kennen, die jeden Tag am Strand mit ihrem Hündchen spazieren geht. Gurov, um die vierzig, hat eigentlich in Moskau seine Familie, das hinderte ihn jedoch in der Vergangenheit nicht an zahlreichen Affären. Die Dame mit dem Hündchen ist die verheiratete Anna Sergejewna aus der Provinz. Sie stammt aus besserer Gesellschaft und ist sehr zurückhaltend und schüchtern. Aber im Laufe des Kuraufenthaltes kommen sich die beiden näher - auf ausgedehnten Spaziergängen und schließlich in verschwiegenen Hotelzimmern. Nach vier Wochen trennen sich ihre Wege. Dmitri kehrt zu seiner Familie nach Moskau zurück und Anna zu ihrem erkrankten Mann. Ihre Wege scheinen sich für immer zu verlieren. Ende eines Seitensprungs? Daheim empfängt Dmitri jedoch der gewohnte Alltagstrott, dem er entfliehen möchte. Unter einem Vorwand fährt er schließlich in die Provinzstadt, um seine Angebetete wieder zu sehen. Von nun an führen sie ein Doppelleben. Was als ein Kurflirt begann, entwickelt sich nun zu einer innigen Liebe, die kompromisslos gegen alle gesellschaftlichen Widerstände ankämpft. Am Ende suchen die beiden nach einer Lösung, um „ein neues, wunderbares Leben zu beginnen“. Das großformatige Insel-Bändchen bringt diese Geschichte der Weltliteratur mit ganzseitigen Illustrationen von Hans Traxler. Die zarten, pastellfarbigen Abbildungen unterstreichen wunderbar das Thema der wahren Liebe und der geheimen Gefühle des Lebens. Abgerundet wird diese fabelhafte Ausgabe durch ein Nachwort (Essay) „Fast ein Gottesbeweis“ von Bernhard Schlink: „Tschechow erzählt uns vom Wunder der Liebe“.