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Andreas Weigl

Univ.-Doz. MMag. Dr. Andreas Weigl, geboren 1961 in Wien, habilitiert im Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Wiener Stadt- und Landesarchivs, Vorsitzender des Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung, Viktor-Adler-Preisträger für Geschichte der sozialen Bewegungen, Forschungen zur Bevölkerungs-, Stadt-, Industrie-, Banken- und Konsumgeschichte und zur Sozialgeschichte der Medizin. Zuletzt erschienen: Von der Existenzsicherung zur Wohlstandsgesellschaft. Überlebensbedingungen und Lebenschancen in Wien und Niederösterreich von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.

Unter Mitarbeit von:
Generaldirektor i.R. Ing. Mag. Klaus Fischbacher, geboren 1941 in Wien, Absolvent der Abteilung Starkstromtechnik des Technologischen Gewerbemuseums, 1972–1977 Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien. Ab 1962 Tätigkeit in der AEG Austria, ab 1985 im Vorstand für das technische Geschäft verantwortlich. 1987 Sprecher und 1990–1996 Vorsitzender des Vorstandes und Generaldirektor, bis zu seinem Ausscheiden auch Stellvertretender Vorsteher des Fachverbandes der Elektro- und Elektronik Industrie Österreich.
Ing. Mag. Dr. Herbert Schmid, geboren 1944 in Wien, 1964 Absolvent der HTL Wien 1-Elektrotechnik, 1964–1968 bei ELIN und 1968–1988 bei AEG Austria im Schaltanlagenbau für Elektrizitätsunternehmen tätig. 2002–2015 Studium der Geschichte an der Universität Wien, Diplomarbeit über Elektrifizierung in Niederösterreich in der Zwischenkriegszeit sowie Dissertation über die Verstaatlichung der Elektrizitätswirtschaft in Niederösterreich.

Zuletzt erschienen

Von der Existenzsicherung zur Wohlstandsgesellschaft Produktbild: Von der Existenzsicherung zur Wohlstandsgesellschaft Band 73

Von der Existenzsicherung zur Wohlstandsgesellschaft

(Über-)Lebensbedingungen, Ungleichheit und materieller Wohlstand in Wien und Niederösterreich von der Massenarmut über die "sanitary revolution", von den Anfängen moderner Sozialpolitik und dem Zeitalter der Weltkriege zu Wirtschaftswunder und Wohlfahrtsgesellschaft.

In internationalen Vergleichen wird Österreich heute ein sehr hohes Wohlstandsniveau zugesprochen. Nun lässt sich ein solches Niveau nicht kurzfristig erreichen, sondern wird maßgeblich von den „langen Linien" der Geschichte bestimmt. Andreas Weigl analysiert in dieser Regionalstudie die "path dependency" am Beispiel Wiens und Niederösterreichs mit Bezug auf das (Groß-)Stadt-Land-Gefälle, das Zusammenspiel demographischer und ökonomischer Einflussfaktoren, der Ungleichheit und den zahlreichen historischen Brüchen im Industriezeitalter. "Wohlstand" wird dabei nicht auf Wirtschaftswachstum reduziert sondern im Kontext mit Lebenserwartung, Ernährung, Bildung, staatlicher und kommunaler Sozialpolitik diskutiert.
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