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Ausbruch aus der Bildungsmatrix
erscheinen als Simulationen von Bildung, Noten als Schatten an der Wand, Kompetenzmodelle als Codes, die Lebendigkeit ersetzen. Alexander Müller und sein Kollege Helmut Zöpfl verbinden Philosophie, Pädagogik, Kulturkritik und Dystopie zu einer radikalen Diagnose: Das Problem liegt nicht im Kind, es liegt im System. Dieses Buch führt von Platons Höhlengleichnis über Orwell, Huxley und Michael Ende bis zur modernen Bildungsbürokratie. Es entlarvt die Sprache der Pädagogik als mechanissch, angstgetrieben und lebensfern. Dem setzen die Autoren eine kausale Anthropologie entgegen: den Menschen als Ursprung, nicht als Produkt. Lernen als Ausdruck von Lebenskraft, nicht als Reaktion auf Druck. "Der Ausbruch aus der Bildungsmatrix" ist keine angenehme Lektüre. Es ist die rote Pille. Ein Buch für Eltern, Lehrer und Denker, die spüren, dass etwas grundlegend falsch läuft. Und den Mut haben, hinter den Vorhang zu schauen. Wer hier liest, kann nicht mehr sagen, er habe es nicht gewusst.
Buch (Taschenbuch)
12,00€