Zuerst einmal ist zu sagen, dass ich persönlich mit Elysium deutlich mehr anfangen kann als mit älteren Stratovarius-Scheiben. Das ist aber wie immer Geschmackssache. Das zweite Album der Finnen ohne Timo Tolkki erweist sich als ein durchweg gut und weist kaum Schwachstellen auf. Matias Kupiainen, der neue Gitarrist, beweist mit dem 18-minütigen Song Elysium großes kompositorisches Talent. Gleichzeitig ist dies für mich auch der stärkste Song der CD, da er sehr facettenreich ist und auch das komplette Album zusammenfasst und wiederspiegelt. Aber auch sonst sind etliche Höhepunkte auf der Scheibe zu finden. Von schnellen Songs (Event Horizon) bis zu balladeskeren (Move The Mountain) findet man hier alles - selbstverständlicher inklusive instrumentale Meisterleistungen. Auch Timo Kotipelto überzeugt völlig mit seinem Gesang.
Mein Anspieltipp ist außer Elysium noch der vierte Song des Albums Fairness Justified, der mit einem grandiosen, sehr melodischen Gitarrensolo auwartet.
Alles in allem eines der stärksten Alben des Jahres 2011 und auch für die, die sonst keinen Power Metal hören, ist dieses Album allemal eine Hörprobe wert. Ich jedenfalls kann die CD nur weiterempfehlen.
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