Winner of the Booker Prize Winner of 'Book of the Year' and 'Debut of the Year' at the British Book Awards The Million-Copy Bestseller
A heart-wrenchingly moving novel set in Glasgow during the Thatcher years, Shuggie Bain tells the story of a boy's doomed attempt to save his proud, alcoholic mother from her addiction.
'An amazingly intimate, compassionate, gripping portrait of addiction, courage and love.' - The judges of the Booker Prize
'Shuggie Bain means so much to me. It is such a powerfully written story . . . I love a heartbreak book but there is so much love within this one, particularly between Shuggie and his mother' - Dua Lipa
It is 1981. Glasgow is dying and good families must grift to survive. Agnes Bain has always expected more from life, dreaming of greater things. But Agnes is abandoned by her philandering husband, and as she descends deeper into drink, her children try their best to save her, yet one by one they must abandon her to save themselves.
It is her son Shuggie who holds out hope the longest. Shuggie is different, he is clearly no' right. But Shuggie believes that if he tries his hardest, he can be normal like the other boys and help his mother escape this hopeless place.
Shuggie Bain lays bare the ruthlessness of poverty, the limits of love, and the hollowness of pride. For readers of A Little Life and Angela's Ashes, it is a heartbreaking novel by a brilliant writer with a powerful and important story to tell.
'Douglas Stuart has written a first novel of rare and lasting beauty.' - The Observer
'A heartbreaking novel.' - The Times
'Tender and unsentimental . . . The Billy Elliot-ish character of Shuggie . . . leaps off the page.' - Daily Mail
Unsere Kundinnen und Kunden meinen
4.7
3 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Toxisch, teuflisch, süchtig
Kristall86 aus an der Nordseeküste am 20.09.2021
Bewertungsnummer: 1571058
Bewertet: eBook (ePUB)
Klappentext:
„Shuggie ist anders, zart, fantasievoll und feminin, und das ausgerechnet in der Tristesse und Armut einer Arbeiterfamilie im Glasgow der 80er-Jahre, mit einem Vater, der virile Potenz über alles stellt. Shuggies Herz gehört der Mutter, Agnes, die ihn versteht und der grauen Welt energisch ihre Schönheit entgegensetzt, Haltung mit makellosem Make-up, strahlend weißen Kunstzähnen und glamouröser Kleidung zeigt - und doch Trost immer mehr im Alkohol sucht. Sie zu retten ist Shuggies Mission, eine Aufgabe, die er mit absoluter Hingabe und unerschütterlicher Liebe Jahr um Jahr erfüllt, bis er schließlich daran scheitern muss. Ein großer Roman über das Elend der Armut und die Beharrlichkeit der Liebe, tieftraurig und zugleich von ergreifender Zärtlichkeit.“
Was hier so „weich“ dargestellt wird, entpuppt sich beim lesen als eine extrem toxische Geschichte, die nach Alkohol regelrecht stinkt. Autor Douglas Stuart hat eine enorme, kraftvolle und extrem intensive Geschichte verfasst, dessen Hauptprotagonist „Shuggie“ besser nicht hätte beschrieben sein können. Gleich vorweg: das Buch hat mich nicht so umgehauen, wie es andere Bücher dieses Jahr bereits getan haben, aber, und nun kommt das große ABER: man liest dieses Buch , taucht in die Seele von Shuggie und Mutter Agnes ein und will eigentlich garnicht weiter lesen. Warum? Die Worte, die Stuart hier wählt sind heftig aber dennoch klar gesetzt. Punktgenau beschreibt er Situationen die man eben lieber nicht „sehen“ will, die man gern verdrängt, die gern hinter den Kulissen spielen könnte und genau das ist die Krux bei dieser Geschichte: man will eigentlich nicht und ist dennoch gefesselt und liest immer weiter.
Die Story ist für weltoffenen Menschen gedacht. Warum? Nur wer mit offenen Augen und Verstand durch diese Welt geht, wird hier nicht den Schreck seines Lebens erhalten. Stuart beschreibt eine sehr gesellschaftskritische Zeit, eine Stadt, in der der Staub alles und jeden überdeckt und die Tristesse bei jedem Bürger in einer Art Wohngemeinschaft wohnt. Douglas Stuart nimmt kein Blatt vor den Mund und hat mit seiner klaren Wortwahl es dennoch geschafft, Situationen nicht immer direkt auszusprechen, sondern gekonnt durch verschiedenen Faktoren den Leser „aufzudrängen“. Dieses aufdrängen ist auch notwendig, sonst verstehen wir die Story rund um Shuggie nie…Diese Art von Schreibstil war dafür perfekt gewählt und hat mich zutiefst beeindruckt. Hier und da gab es ein paar Längen, ein paar Situationen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen oder die so nach Alkohol stinken, das einem beim lesen schlecht wird. Das dieses Buch einen Preis erhalten hat, ist mir dennoch ein Rätsel. Wie gesagt, wer mit einem offenen und wachen Blick die Welt sieht, entdeckt hier nichts Neues, sondern eine Story, die unschön ist, aber eben nunmal überall spielen könnte. Von einem Leben in der Gosse liest niemand gern, aber dennoch ist es allgegenwärtig und ja, da gebe ich Douglas Stuart recht, auch darüber muss gesprochen werden. Nichts darf einfach so verharmlost werden oder einfach „tot-geschwiegen“ werden wenn es doch da ist.
Eine sehr beeindruckende Geschichte, der ich 4 sehr gute Sterne gebe, die aber dem äußert gelungenen Schreibstil und weniger der Story vergeben werden. Selten so eine heftige und toxische Geschichte gelesen, die nachhallt und den Leser immer wieder zum nachdenken anregt. Beeindruckend, aber mit Sicherheit nicht jeder Lesers Lieblingsbuch….
Schönes Buch
Bewertung am 17.12.2021
Bewertungsnummer: 1624832
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr bewegendes Buch das mir sehr gefallen hat. Es war ein rührendes und unterhaltsames Buch. Ich kann es nur empfehlen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.