Tiefschwarzer Humor von seiner weihnachtlichsten Seite. Auch eine gut aufgeräumte Leiche ist eine Leiche und erfordert die Anwesenheit der Polizei, beschließt Janne Glöckchen, als sie eine Tote zwischen ihren farblich sortierten Mülltonnen findet. Wohl fühlt sie sich allerdings nicht dabei, liegt doch in ihrem Keller bereits ihre verstorbene Chefin Irmgard Kling auf Eis. Aber schlimmer geht immer: Ein junger Mann mit unlauteren Absichten und eine dritte Leiche machen die Aussicht auf eine stilvolle Vorweihnachtszeit für Janne vollends zunichte .
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Schräg, schräger, zu schräg?
peedee (Mitglied der Book Circle Community) am 11.02.2024
Bewertungsnummer: 2129005
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Es wird einem die ganze vorweihnächtliche Stimmung verdorben, wenn eine Leiche zwischen den farblich sortierten Mülltonnen liegt! Janne Glöckchen ist genau das passiert. Dieses Mal ruft sie die Polizei, denn so kann es ja nicht weitergehen. Dieses Mal? Ja, denn von der ersten Leiche, ihrer durch einen Sturz verstorbenen Chefin Irmgard Kling, erzählt sie nichts. Sie ruht auf Eis in ihrer Kühltruhe…
Erster Eindruck: Weihnachtliche Elemente auf dem Cover mit schwarzem Hintergrund – passt sehr gut zu diesem Weihnachtskrimi.
Hier musste ich mich bereits auf den ersten Seiten von der Realität verabschieden, denn ansonsten hätte ich das Buch gleich wieder zuklappen müssen. Aber nach der Verabschiedung und aufgrund dessen, dass ich schwarzen Humor sehr gerne mag, ging es dann munter weiter.
Ach du meine Güte! Janne hat ihre Chefin auf Eis gelegt? Ihre Rechtfertigung lautet, dass sie sonst den Job verlieren würde – den einzigen Job, den sie gerne mag. Nun ja, das ist schon verständlich, oder? Ihre diversen Praktika, unter anderem bei einem Bestattungsunternehmen, kommen ihr nun zugute, denn sie weiss genau, wann sich die Leichenstarre wieder auflöst und wann sie am besten handeln sollte. Aber bei der zweiten Leiche, dieses Mal bei den Mülltonnen, weiss sie nicht weiter, denn die Frau ist ihr gänzlich unbekannt. Also fix die Polizei angerufen, Leiche abtransportiert, weiter im Alltagsgeschäft. Nein, so ganz alltäglich wird es doch nicht, denn sie kriegt unerwarteten Besuch…
„Wir waren wie zwei Christbaumkugeln in einem Karton. Wenn die Kiste fiele, wären wir beide kaputt.“
Die tierische Hauptrolle spielt hier Rex – eigentlich Ronald Egidius von Xanten –, dem Namen nach kann es sich doch nur um einen stattlichen… Chihuahua handeln, oder? Herrlich! Dies war mein vierter Weihnachtskrimi der Autorin; er hat sich flüssig lesen lassen und mich amüsiert. Insgesamt wirklich schräg – sogar seeeehr schräg. Von mir gibt es 3 Sterne.
Makabere Vorweihnachtskrimilektüre mit Lacheffekt!
sommerlese am 26.11.2021
Bewertungsnummer: 1613494
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die wunderbare Vorweihnachtszeit genießt Dianne (Janne) Glöckchen jedes Jahr aufs Neue, und mit dem Job als Verkäuferin in Frau Klings Weihnachtsartikel-Geschäft hat sie täglich mit bunter Weihnachtsdeko, glitzerndem Baumschmuck und herrlich kitschigen Weihnachtsartikeln zu tun, was ihr große Freude bereitet. Doch mit der Freude ist es schnell vorbei, als sie eines Tages zwischen den Mülltonnen die Leiche einer jungen Frau findet. Genau genommen ist das bereits der zweite Leichenfund, denn ihre tote Chefin liegt bereits im Keller versteckt. Aber um das Chaos komplett zu machen, taucht ein junger Mann auf, den Janne erst einmal festsetzt, bevor er die Polizei holen kann. Auch in seinem Umfeld taucht noch eine Leiche auf... es wird immer gruseliger und beschaulich ist die Vorweihnachtszeit für Janne jetzt wirklich nicht.
Janne hat ihren Traumjob gefunden, sie arbeitet im Weihnachtsladen von Frau Kling und liebt den bunten Schmuck und die blinkenden Dekokugeln über alles. Als Frau Kling stirbt, bringt Janne sie in den kühlen Keller, schließlich kennt sie sich seit ihrem letzten Job bei einem Bestatter gut aus.
In diesem Krimi wird ein idyllischer Weihnachtsladen zum Schauplatz mehrerer Todesfälle. Nun könnte man die neue Mitarbeiterin Janne verdächtigen, die den Unfall ihrer Chefin auch noch verbirgt, statt ihn der Polizei anzuzeigen. Aber weit gefehlt, auch wenn mehrere andere Leichen von nun an ihren Weg pflastern, so ist die nette und gutmütige Janne einfach keine Mörderin. Als sie Elias kennenlernt, bekommt sie Angst, dass er sie bei der Polizei verpfeifen könnte. Das hat er nicht vor, er möchte Janne einfach nur näher kennenlernen. Was mit Kabelbindern und Mundknebel aber nicht ganz so gut klappt.
Mir hat diese witzige und mit vielen Gags gespickte Geschichte sehr gut gefallen, sie ist trotz der vielen Leichen keine blutige Angelegenheit und bringt durch den Weihnachtsladen viel weihnachtliches Flair mit sich. Ich habe beim Lesen ein Kopfkino mit zauberhaften Baumkugeln, blinkenden Fensterbildern, bunten Winterdecken, Holzschmuck und Krippenfiguren erlebt und darin geschwelgt. Janne war mir von Anfang an sympathisch und auch wenn ich es nicht sofort durchschauen konnte, ob sie für die Leichen verantwortlich sein könnte, hielt ich sie für unschuldig.
Sie übernimmt selbst die Ermittlung, denn die Polizei kann sie aus einigen Gründen nicht informieren. Es wird etwas chaotisch, immer mehr Personen tauchen auf, sterben oder mischen sich in Jannes bzw. Frau Klings Angelegenheiten. Und Elias ist für Janne ein echter Glücksgriff, denn..., ach, das müsst ihr selbst lesen!
Elke Pistors Erzählton ist wunderbar locker und leicht, sie baut viele tolle Schmunzelmomente ein und es wird auch etwas makaber. Denn die Leichen werden gefühlt immer mehr. Es gibt einen fesselnden Showdown und am Ende klären sich die Leichenfunde sehr logisch auf. Hier wird auf eine besondere Art ermittelt, es geht teilweise drunter und drüber und die Geschichte ist einfach spannend und toll zu lesen.
Ein spannender und absolut leichenreicher Krimi, der mit turbulenten Vorfällen und viel weihnachtlichem Flair im Weihnachtsladen punkten kann. Herrlich makaber und lustig zugleich! Tolle Vorweihnachtskrimilektüre mit Spaßeffekt!
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