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Jungen verstehen

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23,99 €

inkl. MwSt

Beschreibung

Details

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

22.03.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

223 (Printausgabe)

Dateigröße

6708 KB

Auflage

4. Auflage, 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783608204070

Beschreibung

Rezension

»Hans Hopf hat ein neues mit profunder Kenntnis geschriebenes Buch über Jungen vorgelegt [...] das Buch [ist] ein großer Wurf.«
Christiane Lutz, Jung Journal, April 2019

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PDF

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

22.03.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

223 (Printausgabe)

Dateigröße

6708 KB

Auflage

4. Auflage, 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783608204070

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Jungen sind anders und brauchen männliche Rückendeckung

Matthias Wenke aus Bonn am 15.05.2019

Bewertungsnummer: 1211887

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Zeiten einer ideologischen Gleichschaltung der zwei Geschlechter des Menschen bietet dies Werk eine notwendige und sehr wertvolle Orientierung an den spezifischen biologischen und psychodynamischen Wirklichkeiten von Jungen. Die psychoanalytische Perspektive erinnert an die häufig vergessene psychosexuelle Beziehungsdynamik zwischen allen Familienmitgliedern und zeigt, dass wir alle von Anfang an auch körperlich liebende, fürchtende, aggressive und sexuelle Wesen sind, die einfach angenommen werden wollen mit allem, was sie fühlen und brauchen. Angesichts der faktischen gesellschaftlichen Benachteiligung von Jungen und der oft fehlenden, unverstandenen oder gar entwerteten männlichen Perspektive in vielen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen setzt Hans Hopf hier ein deutliches Korrektiv. Er zeigt aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Mann in der Therapie und Begleitung von Jungen deren ganz eigene geschlechtsspezifische Krisen und mögliche Bruchstellen auf, dies anhand zahreicher konkreter Lebens- und Leidenswege und deren Bewältigung. Jungen haben andere Dinge zu bewältigen als Mädchen. Das fängt mit der Beziehung zum völlig anderen Körper und seinen Bedürfnissen an und geht bis zur störungsanfälligen Entwicklung einer reifen, sozialen männlichen Identität - auch in der Beziehung zur Frau. Als Individualpsychologe freue ich mich, dass Alfred Adler auch hier mit einer grundlegenden Erkenntnis bestätigt wird: "Die ursprüngliche Unsicherheit der Geschlechtsrolle spielt, wie ich seit Jahren betone, eine Hauptrolle in der Entwickelung der neurotischen Psyche (...)" (Adler 1912, 118 Fußnote). Adler nannte diese Ambivalenz im eigenen Geschlechtsstatus "psychischen Hermaphroditismus". "Insbesondere aber wird der psychische Hermaphroditismus des Kindes vertieft, (...) wenn die Geschlechtsrolle dem Kinde unklar bleibt oder im unklaren gehalten wird." Damit wird auch klar, was ein aktives sogenanntes "Gendermainstreaming", also die manipulative Suggestion einer angeblichen "Wählbarkeit" des Geschlechts ist: Kindesmisshandlung. Das bedeutet, dass wir alles tun sollten, um die Kinder in ihrem genuinen biologischen Geschlecht freudig willkommend zu bestätigen und achtsam werden für unsere eigene spontane - vielleicht bislang noch nicht eingestandene - Gering- oder Höherschätzung eines der beiden Geschlechter. Ein ermutigendes, glasklares Buch, dass bestimmt auch viele Eltern oder professionelle Beziehungspersonen die ganz basale, körperlich-psychosexuelle Dimension des Jungenseins in Erinnerung ruft und zutiefst würdigt. Lassen wir die Jungen in ihren ganz speziellen Nöten nicht allein, vor allem die Männer sind gefragt.

Jungen sind anders und brauchen männliche Rückendeckung

Matthias Wenke aus Bonn am 15.05.2019
Bewertungsnummer: 1211887
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Zeiten einer ideologischen Gleichschaltung der zwei Geschlechter des Menschen bietet dies Werk eine notwendige und sehr wertvolle Orientierung an den spezifischen biologischen und psychodynamischen Wirklichkeiten von Jungen. Die psychoanalytische Perspektive erinnert an die häufig vergessene psychosexuelle Beziehungsdynamik zwischen allen Familienmitgliedern und zeigt, dass wir alle von Anfang an auch körperlich liebende, fürchtende, aggressive und sexuelle Wesen sind, die einfach angenommen werden wollen mit allem, was sie fühlen und brauchen. Angesichts der faktischen gesellschaftlichen Benachteiligung von Jungen und der oft fehlenden, unverstandenen oder gar entwerteten männlichen Perspektive in vielen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen setzt Hans Hopf hier ein deutliches Korrektiv. Er zeigt aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Mann in der Therapie und Begleitung von Jungen deren ganz eigene geschlechtsspezifische Krisen und mögliche Bruchstellen auf, dies anhand zahreicher konkreter Lebens- und Leidenswege und deren Bewältigung. Jungen haben andere Dinge zu bewältigen als Mädchen. Das fängt mit der Beziehung zum völlig anderen Körper und seinen Bedürfnissen an und geht bis zur störungsanfälligen Entwicklung einer reifen, sozialen männlichen Identität - auch in der Beziehung zur Frau. Als Individualpsychologe freue ich mich, dass Alfred Adler auch hier mit einer grundlegenden Erkenntnis bestätigt wird: "Die ursprüngliche Unsicherheit der Geschlechtsrolle spielt, wie ich seit Jahren betone, eine Hauptrolle in der Entwickelung der neurotischen Psyche (...)" (Adler 1912, 118 Fußnote). Adler nannte diese Ambivalenz im eigenen Geschlechtsstatus "psychischen Hermaphroditismus". "Insbesondere aber wird der psychische Hermaphroditismus des Kindes vertieft, (...) wenn die Geschlechtsrolle dem Kinde unklar bleibt oder im unklaren gehalten wird." Damit wird auch klar, was ein aktives sogenanntes "Gendermainstreaming", also die manipulative Suggestion einer angeblichen "Wählbarkeit" des Geschlechts ist: Kindesmisshandlung. Das bedeutet, dass wir alles tun sollten, um die Kinder in ihrem genuinen biologischen Geschlecht freudig willkommend zu bestätigen und achtsam werden für unsere eigene spontane - vielleicht bislang noch nicht eingestandene - Gering- oder Höherschätzung eines der beiden Geschlechter. Ein ermutigendes, glasklares Buch, dass bestimmt auch viele Eltern oder professionelle Beziehungspersonen die ganz basale, körperlich-psychosexuelle Dimension des Jungenseins in Erinnerung ruft und zutiefst würdigt. Lassen wir die Jungen in ihren ganz speziellen Nöten nicht allein, vor allem die Männer sind gefragt.

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