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Das weibliche Prinzip Roman

62

9,99 €

inkl. MwSt

Beschreibung

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.07.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

5861 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

>The Female Persuasion<

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783832184247

Beschreibung

Rezension

»Schriftstellerin Meg Wolitzer schrieb den Roman zur #MeToo-Ära.«
Maren Keller, DER SPIEGEL

»Jeder Mann, beziehungsweise jedermann, sollte es lesen.«
Christian Bos, FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Sie [hat] es wieder getan: einen hinreißenden Roman über den Kram geschrieben, von dem es heißt, er würde Männer nicht interessieren. […]«
Peter Praschl, LITERARISCHE WELT

»Es ist ein sanfter Roman. Er fließt angenehm dahin, sympathisch und hochprofessionell erzählt […]ein klug erzählter Rückblick auf einen langen Weg, dessen Ende nicht abzusehen ist.«
Gabriele von Arnim, DLF KULTUR

»Meg Wolitzer schreibt wunderbar, humorvoll und klug als Frau, aber vor allem als Mensch.«
Katja Lückert, NDR Kultur

[Wolitzer] schreibt klug über Macht und Solidarität, über Beziehungen und Selbstfindung.«
Judith Liere, STERN

»Meg Wolitzer hat die Fähigkeit, glaubwürdige Figuren zu schaffen, die nicht schlauer, aber auch nicht dümmer sind als das Leben. Man könnte sagen, ›Das weibliche Prinzip‹ sei der Roman der Stunde, es ist allerdings keine Modeerscheinung, dass Frauen Opfer männlicher Gewalt werden.«
Maik Brüggemeyer, ROLLING STONE

»Es geht um die großen Dinge des Lebens – Liebe, Loyalität, Feminismus – und es ist eindeutig ein Turnpager, denn die Autorin schreibt mit Witz und Empathie.«
Sabine Oelmann, N-TV.DE

»Meg Wolitzer hat das Buch der Stunde geschrieben.«
Anne-Sophie Scholl, SCHWEIZ AM WOCHENENDE

»›Das weibliche Prinzip‹ ist Bildungsroman, Feminismuskritik und zugleich Plädoyer für einen neuen Feminismus.«
Petra Kohse, BERLINER ZEITUNG

»In diesem Roman geht es nicht darum, Feminismus zu erklären. Es geht darum, dass die Personen, denen du begegnest, dich verändern können.«
Elena Berchermeier, FRANKFURTER RUNDSCHAU

»Man möchte [den Roman] einer fast erwachsenen Tochter zum Lesen geben.«
Mia Eidlhuber, DER STANDARD

»Der Roman [besitzt] neben seinem subtilen Humor eine raffiniert vorbereitete Pointe.«
Thomas Linden, KÖLNISCHE RUNDSCHAU

»Wolitzer schreibt fesselnd und mit viel Empathie für ihre Figuren. Entstanden ist ein kluger Roman über den Feminismus und den immer noch wichtigen, häufig schwierigen Kampf für Frauenrechte und Gleichberechtigung.«
Elisabeth Langohr, RUHR NACHRICHTEN

»[Ein] mehr als geglückte[r] Roman.«
Christina Rauch, BUCH AKTUELL

»Ein zutiefst komischer, aber noch mehr bewegender Roman über Kämpfe und Hoffnungen, über Freundschaft und Verrat.«
Mithu Sanyal, WDR 5

»Was Meg Wolitzer richtig gut kann, ist amerikanische Milieus zeichnen.«
Anja Brockert, SWR 2 LESENSWERT

»Meg Wolitzer spürt genau die Details auf, die die feinen Unterschiede ausmachen.«
Katharina Borchardt, SWR 2 LESENSWERT

»Wolitzer gelingt es, das doppelte Tabuthema von weiblichem wie auch feministischem Machtstreben anhand glaubhafter Charaktere zu vermitteln.«
Sonja Eismann, MISSY MAGAZIN

»Die Beziehungen, […] sind wunderbar beschrieben und so schafft Meg Wolitzer Charaktere, die wir lieb gewinnen.«
Ariane Wick, HR 2 KULTUR

»Was Wolitzer immer wieder fantastisch gelingt, ist Figuren und Welten zu erschaffen, die real und überzeugend sind.«
Jörg Petzold, FLUX FM

»Mit ihrem eigenen Schreiben zeigt [Meg Wolitzter], dass die ›Great American Novel‹ keine Männersache ist.«
Jana Volkmann, BUCHKULTUR

»Ihre Bücher sind ruhige, intelligente Langzeitbetrachtungen von Menschen und ihrer Art, sich in der Welt zu bewegen.«
Nina Berendonk, DONNA

»Ein kluger, komplexer Roman darüber, was Feminismus heute sein kann.«
Saskia Stöcker, FREUNDIN

»ein sommerlich leichter Zugang zum Thema Feminismus und was er für Frauen bedeuten kann.«
Christina Traar, KLEINE ZEITUNG

»ein wohltuender Roman, eine Bestätigung für Frauen, die etwas bewegen wollen, dass das der richtige Weg ist.«
Britta Bode, BERLINER MORGENPOST

»[Wolitzer] steuert einen sympathischen, warmherzigen und selbstkritischen Beitrag zur Geschlechterdebatte bei. Lesenswert – auch für Männer, die der Titel vielleicht ein wenig abschrecken mag.«
Franziska Trost, KRONEN ZEITUNG

»Die Stärke der amerikanischen Autorin ist es, Zeiten und Welten heraufzubeschwören.
Wolitzer beschreibt Charaktere so, dass man meint, sie wären Freunde.«
Sara Schausberger, FALTER

»Sie hat die große Fähigkeit, auch wenn er nur am Rande auftritt, jeden Menschen als ganzen darzustellen.«
David Eisermann, WDR 3 Mosaik

»Auch wenn es der Titel auf den ersten Blick nicht vermuten lässt, stellt ›Das weibliche Prinzip‹ einmal mehr den Beweis an, dass in einem Stück Literatur oft mehr Wahrheit steckt als in der Wirklichkeit.«
Bettina Baltschev, MDR KULTUR

»Wir alten weißen Männer müssen lernen zu verstehen, was da passiert. Und uns darüber freuen, dass die Frauen übernehmen. Nun auch mit diesem Buch«
Ulf Poschardt, LITERARISCHE WELT

»Zum einen ist ›Das weibliche Prinzip‹ einfach ein sehr guter Roman, zum anderen schreibt Meg Wolitzer hier eben gerade nicht über vorgeblich ›kleine‹ Themen, sondern stellt die Machtfrage. Feminismus bedeutet, dass Frauen ›ein faires und gutes Leben‹ wollen. Das wird einem nicht einfach geschenkt.«
Christian Bos, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»[das Buch] ist klug durchdacht und komponiert, es wandert in der Zeit, ohne jedoch seine Leserschaft zu verwirren. Es ist eindringlich, ohne aufdringlich zu wirken.«
Heidi Ossenberg, BADISCHE ZEITUNG

»Meg Wolitzer ist in ›Das weibliche Prinzip‹ wieder witzig, empathisch und frauensolidarisch, dass es einfach nur Spaß macht.«
Barbara Meixner, BUCHMARKT

»Wenn Meg Wolitzer eine Emanzipationsgeschichte erzählt, dann ist das in erster Linie auch glänzende Unterhaltung.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Lesen, weil ... das literarische Frauenpower ist.«
COSMOPOLITAN

»Dieses Buch ist keine simple Erklärung unserer Zeit, es geht um Macht und Emanzipation, um Liebe und Freundschaft und ums Erwachsenwerden.«
Miriam Böndel, EMOTION

»Wolitzer zeichnet ihre Heldinnen mit feinstem feministisch-literarischem Pinselstrich.«
Martina Koch, Glamour

»Ein großartiger Roman über die Schwierigkeiten moderner Frauen, feministische Ideale mit dem Leben und der Liebe in Einklang zu bringen.«
Lisa Goldmann, MADAME

»Ein kluger, komplexer Roman darüber, was Feminismus heute sein kann.«
Günther Keil, PLAYBOY

»Wolitzer hat zwei wesentliche Fähigkeiten: Sie schafft Figuren, denen man gerne folgt, und stellt diese in Konstellationen, aus denen sich viel über den Zustand der Gesellschaft – zumindest ihres gebildeten, bürgerlichen Teils – ablesen lässt. Das ist deutlich mehr, als die meisten Romane schaffen.«
Harald Ries, WESTFALEN POST

»Der Roman ist unterhaltsam, humorvoll, klug konstruiert und hintergründig, aber vor allem wahrhaftig ohne überheblich zu sein.«
Tanja Ochs, HEILBRONNER STIMME

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ePUB

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Erscheinungsdatum

16.07.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

5861 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

>The Female Persuasion<

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783832184247

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Komplexes Romankonstrukt – durchhalten lohnt sich

Webervogel am 07.04.2021

Bewertungsnummer: 1116736

Bewertet: eBook (ePUB)

Anfangs hatte ich mit diesem Roman ein bisschen zu kämpfen. Alles an ihm schien sperrig: Der Beginn, die Charaktere, die Handlung. Autorin Meg Wolitzers Art, Dinge zu beschreiben, fand ich jedoch von Anfang an ansprechend – in „Das weibliche Prinzip“ gibt es weise Sätze wie „Beziehungen waren ein Luxus, den sich nur Menschen leisten konnten, die nicht in einer Krise steckten“. Oder: „Ich denke manchmal, dass Introvertierte, die sich beigebracht haben, extrovertiert zu sein, die effektivsten Menschen der Welt sind.“ Ich habe mir einige interessante Gedanken markiert, doch manchmal wirkte der Stil der Autorin auch etwas überladen auf mich. Und dann sprang der Funke doch noch über. Rückblickend denke ich, dass das geschah, nachdem der größte Coming-of-Age-Teil überstanden war. Natürlich verhalten sich die Hauptfigur und ihre Freunde mit Anfang/Mitte 20 noch nicht ganz erwachsen, aber die Irrungen und Wirrungen, die Schulabschluss und Universitätsbeginn mit sich bringen, waren irgendwann überstanden – für sie und für mich. „Das weibliche Prinzip“ handelt von der ehrgeizigen Greer Kadetsky, die zu Beginn des Buches ihr Studium am Ryland College beginnt, nachdem ihre Eltern ihre Anmeldung in Yale vermasselt haben. Während ihre Jugendliebe Cory nach Princeton geht und ihm die Welt von nun an zu Füßen zu liegen scheint, fühlt sich Greers neues Leben im Vergleich zunächst minderwertig an – zumindest für sie selbst. Doch sie findet bald Freunde am Ryland College und obwohl die Dichte an interessanten Abendveranstaltungen natürlich nicht mit der in Princeton mithalten kann, hört Greer an ihrer Hochschule einen Vortrag, der ihr Leben verändern wird: Den der Feministin Faith Frank. Diese Figur, die zu Beginn des Romans Mitte 60 ist, habe ich mir als eine Art Alice Schwarzer vorgestellt: bekannte Feministin und Bestsellerautorin mit eigener Zeitschrift, die ihre erfolgreichste Zeit bereits hinter sich hat. Im Roman ist Faith Frank immer noch eine Galionsfigur der Frauenbewegung, der man gerne zuhört, doch die Auflagenzahlen ihres Magazins „Bloomer“ sinken und andere Feministinnen mit radikaleren Ansichten erhalten inzwischen mehr Aufmerksamkeit als sie. Dennoch ist Faith Franks Vortrag für Greer eine Art Erweckungserlebnis, der ihr Leben nachhaltig prägt – nicht zuletzt, weil sie danach noch ein kurzes Gespräch mit der Rednerin führen kann und sich nach dem Studium bei „Bloomer“ bewirbt. Greer wird nach und nach eine begeisterte Feministin und bleibt dabei eine glühende Bewunderin Faith Franks. Doch nach ihrem Abschluss am Ryland College, wenn der Leser sie durch die ersten Jahre ihres Arbeitslebens begleitet, muss die Hauptfigur entdecken, dass man zwar für das Wohl der Frauen im Allgemeinen kämpfen kann, das jedoch nicht bedeutet, dass man sich den eigenen Freundinnen immer loyal und fair gegenüber verhält. Was macht erfolgreicher – Kompromisslosigkeit oder Abwägen? Greer lernt, kämpft und muss sich schließlich selbst behaupten – und das regt zum Nachdenken an. Wichtige Nebenrollen spielen neben Faith Frank Greers Freundin Zee und Cory, der mit Princeton das große Los gezogen zu haben schien. Aber: „Er würde immer ein Mensch sein, der nicht weglief, sondern half“ – wieder so ein starker Wolitzer-Satz von der Art, wie sie in diesem Roman massenhaft zu finden sind. Schon für diese Art von Beschreibungen lohnt es sich, „Das weibliche Prinzip“ zu lesen. Die Selbstfindung der Protagonisten mitzuerleben sowie kapitelweise auch mal hinter die Fassade von Faith Frank und anderen Figuren blicken zu können, riss mich nach dem ersten Buchdrittel doch mit. Die Charaktere in diesem komplexen Romankonstrukt sind außergewöhnlich vielschichtig. Autorin Meg Wolitzer macht es ihren Lesern nicht immer leicht, doch die Lektüre lohnt sich. „Das weibliche Prinzip“ bietet jede Menge gedankliche Anregungen, nicht nur über Bedeutung und Entwicklung des Feminismus in der heutigen Zeit, sondern auch darüber, was wirklich wichtig im Leben ist.

Komplexes Romankonstrukt – durchhalten lohnt sich

Webervogel am 07.04.2021
Bewertungsnummer: 1116736
Bewertet: eBook (ePUB)

Anfangs hatte ich mit diesem Roman ein bisschen zu kämpfen. Alles an ihm schien sperrig: Der Beginn, die Charaktere, die Handlung. Autorin Meg Wolitzers Art, Dinge zu beschreiben, fand ich jedoch von Anfang an ansprechend – in „Das weibliche Prinzip“ gibt es weise Sätze wie „Beziehungen waren ein Luxus, den sich nur Menschen leisten konnten, die nicht in einer Krise steckten“. Oder: „Ich denke manchmal, dass Introvertierte, die sich beigebracht haben, extrovertiert zu sein, die effektivsten Menschen der Welt sind.“ Ich habe mir einige interessante Gedanken markiert, doch manchmal wirkte der Stil der Autorin auch etwas überladen auf mich. Und dann sprang der Funke doch noch über. Rückblickend denke ich, dass das geschah, nachdem der größte Coming-of-Age-Teil überstanden war. Natürlich verhalten sich die Hauptfigur und ihre Freunde mit Anfang/Mitte 20 noch nicht ganz erwachsen, aber die Irrungen und Wirrungen, die Schulabschluss und Universitätsbeginn mit sich bringen, waren irgendwann überstanden – für sie und für mich. „Das weibliche Prinzip“ handelt von der ehrgeizigen Greer Kadetsky, die zu Beginn des Buches ihr Studium am Ryland College beginnt, nachdem ihre Eltern ihre Anmeldung in Yale vermasselt haben. Während ihre Jugendliebe Cory nach Princeton geht und ihm die Welt von nun an zu Füßen zu liegen scheint, fühlt sich Greers neues Leben im Vergleich zunächst minderwertig an – zumindest für sie selbst. Doch sie findet bald Freunde am Ryland College und obwohl die Dichte an interessanten Abendveranstaltungen natürlich nicht mit der in Princeton mithalten kann, hört Greer an ihrer Hochschule einen Vortrag, der ihr Leben verändern wird: Den der Feministin Faith Frank. Diese Figur, die zu Beginn des Romans Mitte 60 ist, habe ich mir als eine Art Alice Schwarzer vorgestellt: bekannte Feministin und Bestsellerautorin mit eigener Zeitschrift, die ihre erfolgreichste Zeit bereits hinter sich hat. Im Roman ist Faith Frank immer noch eine Galionsfigur der Frauenbewegung, der man gerne zuhört, doch die Auflagenzahlen ihres Magazins „Bloomer“ sinken und andere Feministinnen mit radikaleren Ansichten erhalten inzwischen mehr Aufmerksamkeit als sie. Dennoch ist Faith Franks Vortrag für Greer eine Art Erweckungserlebnis, der ihr Leben nachhaltig prägt – nicht zuletzt, weil sie danach noch ein kurzes Gespräch mit der Rednerin führen kann und sich nach dem Studium bei „Bloomer“ bewirbt. Greer wird nach und nach eine begeisterte Feministin und bleibt dabei eine glühende Bewunderin Faith Franks. Doch nach ihrem Abschluss am Ryland College, wenn der Leser sie durch die ersten Jahre ihres Arbeitslebens begleitet, muss die Hauptfigur entdecken, dass man zwar für das Wohl der Frauen im Allgemeinen kämpfen kann, das jedoch nicht bedeutet, dass man sich den eigenen Freundinnen immer loyal und fair gegenüber verhält. Was macht erfolgreicher – Kompromisslosigkeit oder Abwägen? Greer lernt, kämpft und muss sich schließlich selbst behaupten – und das regt zum Nachdenken an. Wichtige Nebenrollen spielen neben Faith Frank Greers Freundin Zee und Cory, der mit Princeton das große Los gezogen zu haben schien. Aber: „Er würde immer ein Mensch sein, der nicht weglief, sondern half“ – wieder so ein starker Wolitzer-Satz von der Art, wie sie in diesem Roman massenhaft zu finden sind. Schon für diese Art von Beschreibungen lohnt es sich, „Das weibliche Prinzip“ zu lesen. Die Selbstfindung der Protagonisten mitzuerleben sowie kapitelweise auch mal hinter die Fassade von Faith Frank und anderen Figuren blicken zu können, riss mich nach dem ersten Buchdrittel doch mit. Die Charaktere in diesem komplexen Romankonstrukt sind außergewöhnlich vielschichtig. Autorin Meg Wolitzer macht es ihren Lesern nicht immer leicht, doch die Lektüre lohnt sich. „Das weibliche Prinzip“ bietet jede Menge gedankliche Anregungen, nicht nur über Bedeutung und Entwicklung des Feminismus in der heutigen Zeit, sondern auch darüber, was wirklich wichtig im Leben ist.

Gegenwärtiges Thema mit einfühlsamen und berührenden Schreibstil

claire_silver am 07.04.2021

Bewertungsnummer: 1139485

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Cover ist zahlreichen farbigen Mustern versehen, die aufgrund der ähnlichen Fachgruppen gut zusammen harmonieren und das Interesse des Betrachters wecken. Der Einstieg in die Geschichte gelingt durch den leicht verständlichen und interessanten Schreibstil sehr gut. Bei dem Hauptcharakter handelt es sich um Greer Kadetsky, eine intelligente und hervorragende Schülerin. Aufgrund des Versagens ihrer Eltern besucht sie ein kleines unbedeutendes College, obwohl sie mit ihren Leistungen an einem Ivy League College studieren könnte.. Doch dann trifft sie auf die charismatische Frauenrechtlerin Faith Frank. Eine Frau und ihre Begegnung, die ihr Leben für immer verändern wird. Aus verschiedensten Perspektiven wird die Handlung von Greer, deren langjähriger Freund Cory, Zee und auch Faith erzählt. Dieser Aspekt gefällt mir sehr gut, dadurch kann der Leser alle Charaktere kennenlernen und die verschiedenen Sichtweisen und Meinungen nachvollziehen. Die Charaktere und deren Handlungen sind sympathisch und authentisch beschrieben. Das Leben der schüchternen Greer wird einfühlsam und nachvollziehbar geschildert. Es gefällt mir die Entwicklung von Greer zu verfolgen, die aufgrund des Collegelebens mehr aus sich herauskommen muss. Sie muss Stellung beziehen, das Verhältnis zur eigenen Weiblichkeit und anderen Menschen herausfinden. Probleme des Erwachsenwerdens, der Annahme der eigenen Weiblichkeit und Gedanken des Feminismus stellen ein wichtiges, gegenwärtiges und fast schon alltägliches Thema dar. Es ist von Meg Splitter in einer sehr einfühlsamen, ruhigen, ausgeglichenen und dennoch berührenden Weise aufgegriffen worden, sodass auch nach dem Lesen das Thema immer noch zum Nachdenken anregt. Eine Geschichte mit einer spannenden und wichtigen Lektion für Greer und dem Leser selbst!

Gegenwärtiges Thema mit einfühlsamen und berührenden Schreibstil

claire_silver am 07.04.2021
Bewertungsnummer: 1139485
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Cover ist zahlreichen farbigen Mustern versehen, die aufgrund der ähnlichen Fachgruppen gut zusammen harmonieren und das Interesse des Betrachters wecken. Der Einstieg in die Geschichte gelingt durch den leicht verständlichen und interessanten Schreibstil sehr gut. Bei dem Hauptcharakter handelt es sich um Greer Kadetsky, eine intelligente und hervorragende Schülerin. Aufgrund des Versagens ihrer Eltern besucht sie ein kleines unbedeutendes College, obwohl sie mit ihren Leistungen an einem Ivy League College studieren könnte.. Doch dann trifft sie auf die charismatische Frauenrechtlerin Faith Frank. Eine Frau und ihre Begegnung, die ihr Leben für immer verändern wird. Aus verschiedensten Perspektiven wird die Handlung von Greer, deren langjähriger Freund Cory, Zee und auch Faith erzählt. Dieser Aspekt gefällt mir sehr gut, dadurch kann der Leser alle Charaktere kennenlernen und die verschiedenen Sichtweisen und Meinungen nachvollziehen. Die Charaktere und deren Handlungen sind sympathisch und authentisch beschrieben. Das Leben der schüchternen Greer wird einfühlsam und nachvollziehbar geschildert. Es gefällt mir die Entwicklung von Greer zu verfolgen, die aufgrund des Collegelebens mehr aus sich herauskommen muss. Sie muss Stellung beziehen, das Verhältnis zur eigenen Weiblichkeit und anderen Menschen herausfinden. Probleme des Erwachsenwerdens, der Annahme der eigenen Weiblichkeit und Gedanken des Feminismus stellen ein wichtiges, gegenwärtiges und fast schon alltägliches Thema dar. Es ist von Meg Splitter in einer sehr einfühlsamen, ruhigen, ausgeglichenen und dennoch berührenden Weise aufgegriffen worden, sodass auch nach dem Lesen das Thema immer noch zum Nachdenken anregt. Eine Geschichte mit einer spannenden und wichtigen Lektion für Greer und dem Leser selbst!

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Das weibliche Prinzip

von Meg Wolitzer

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