Produktbild: Aufklärung

Aufklärung Ein Roman | Über Verheißungen und Abgründe im Zeitalter der Vernunft - geistreich, hellsichtig und überraschend politisch

3

14,99 €

inkl. MwSt

Beschreibung

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

22406

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Verlag

Insel

Seitenzahl

603 (Printausgabe)

Dateigröße

4154 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783458774938

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

22406

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Verlag

Insel

Seitenzahl

603 (Printausgabe)

Dateigröße

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783458774938

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Musikzirkel

wal.li am 28.04.2025

Bewertungsnummer: 2478115

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In den 1730er Jahren beginnt die Tochter von Johann Sebastian Bach aus ihrem Leben zu berichten. Catharina Dorothea ist da noch in ihren Zwanzigern. Ihr Vater hat ein zweites Mal geheiratet und er und Anna Magdalena haben auch schon Nachwuchs bekommen. Viel wird musiziert im Haushalt und das Tagesgeschehen wird diskutiert. Da die Luise Gottsched, die Frau eines Professors, in ihrer aller Leben. Luise ist ausgesprochen intelligent und vielseitig interessiert. Sie hat Stücke geschrieben, Übersetzungen ausgeführt. Nur ihr Mann belächelt ihre Fähigkeiten eher und setzt sie auch als Assistentin ein. Doch natürlich ist Luise eine Bereicherung für den kleinen Kreis, der sich in Leipzig gebildet hat. Aus der Erinnerung und auch mit Hilfe von Luises Aufzeichnungen entfaltet Dorothea ihren Bericht. Es wird Hausmusik gespielt. Man bereitet sich auf Auftritte vor. Und Dorothea tritt manchmal als Assistentin ihres Vaters auf. Doch auch Luises pfiffige Ideen bereichern Bachs Werk. Dorothea merkt schnell, dass sich Luise fast an jede Situation anpassen kann und mit ihrem Witz jedes Gespräch erfreut. Einzig ihr Mann weiß anscheinend nicht, was für einen Schatz er hat. Er findet seine eigenen Gedanken herausragend und merkt nicht, wenn er doch ein wenig belächelt wird. Ein historischer Roman, der sich zwar dichterische Freiheiten nimmt, aber auch die Zeit der Aufklärung lebendig darstellt. Unter Überschriften gestellt entfalten sich tagebuchartige Aufzeichnungen. Gleichzeitig bezieht sich Dorothea auch auf Entdeckungen aus Luises Aufzeichnungen. Man fühlt sich fast so als ob man dabei wäre. Wörtliche Rede wechselt mit Beschreibungen ab. Nach Artikeln im Internet über die Familie Bach ist von Dorothea nicht viel mehr bekannt als ihr Geburts- und Todestag. Das gibt der Autorin natürlich eine große Leerstelle, die sie mit viel Akribie und leichten Worten füllt. Zwar ist das Ganze manchmal etwas sehr ausführlich und ausschweifend, so dass man irgendwann kaum noch anders kann als nicht mehr jedes Wort zu lesen, weil man sonst einfach nicht weiterkommt. Knapp sechshundert Seiten, relativ klein gedruckt, vereinzelt Fußnoten, das ist einfach viel. Dennoch passt das Buch gut zum Jahr mit Bach, dessen Todestag sich im Jahr 2025 zum 275. Mal jährt. 3,5 Sterne

Musikzirkel

wal.li am 28.04.2025
Bewertungsnummer: 2478115
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In den 1730er Jahren beginnt die Tochter von Johann Sebastian Bach aus ihrem Leben zu berichten. Catharina Dorothea ist da noch in ihren Zwanzigern. Ihr Vater hat ein zweites Mal geheiratet und er und Anna Magdalena haben auch schon Nachwuchs bekommen. Viel wird musiziert im Haushalt und das Tagesgeschehen wird diskutiert. Da die Luise Gottsched, die Frau eines Professors, in ihrer aller Leben. Luise ist ausgesprochen intelligent und vielseitig interessiert. Sie hat Stücke geschrieben, Übersetzungen ausgeführt. Nur ihr Mann belächelt ihre Fähigkeiten eher und setzt sie auch als Assistentin ein. Doch natürlich ist Luise eine Bereicherung für den kleinen Kreis, der sich in Leipzig gebildet hat. Aus der Erinnerung und auch mit Hilfe von Luises Aufzeichnungen entfaltet Dorothea ihren Bericht. Es wird Hausmusik gespielt. Man bereitet sich auf Auftritte vor. Und Dorothea tritt manchmal als Assistentin ihres Vaters auf. Doch auch Luises pfiffige Ideen bereichern Bachs Werk. Dorothea merkt schnell, dass sich Luise fast an jede Situation anpassen kann und mit ihrem Witz jedes Gespräch erfreut. Einzig ihr Mann weiß anscheinend nicht, was für einen Schatz er hat. Er findet seine eigenen Gedanken herausragend und merkt nicht, wenn er doch ein wenig belächelt wird. Ein historischer Roman, der sich zwar dichterische Freiheiten nimmt, aber auch die Zeit der Aufklärung lebendig darstellt. Unter Überschriften gestellt entfalten sich tagebuchartige Aufzeichnungen. Gleichzeitig bezieht sich Dorothea auch auf Entdeckungen aus Luises Aufzeichnungen. Man fühlt sich fast so als ob man dabei wäre. Wörtliche Rede wechselt mit Beschreibungen ab. Nach Artikeln im Internet über die Familie Bach ist von Dorothea nicht viel mehr bekannt als ihr Geburts- und Todestag. Das gibt der Autorin natürlich eine große Leerstelle, die sie mit viel Akribie und leichten Worten füllt. Zwar ist das Ganze manchmal etwas sehr ausführlich und ausschweifend, so dass man irgendwann kaum noch anders kann als nicht mehr jedes Wort zu lesen, weil man sonst einfach nicht weiterkommt. Knapp sechshundert Seiten, relativ klein gedruckt, vereinzelt Fußnoten, das ist einfach viel. Dennoch passt das Buch gut zum Jahr mit Bach, dessen Todestag sich im Jahr 2025 zum 275. Mal jährt. 3,5 Sterne

Gespaltenes Verhältnis Was…

Juti aus HD am 24.07.2023

Bewertungsnummer: 2811872

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gespaltenes Verhältnis Was hätte ich machen sollen? Ich liebe die Bachzeit, nicht aber den Organisten. So habe ich dennoch dieses Werk gelesen, dass eine fiktive Autobiografie der ältesten Bachtochter Dorothea ist. Und so muss ich anfangs durch die musikalische Kaffee-Sonate, in der wohl erstmals der Schlendrian erwähnt wird. Da lob ich mir den Marktbesuch auf Seite 108: „Eier, Eier wunderscheene Eier hab ich, wollen Sie mal gucken? Gucken Sie sisch doch mool meine Eier an. Oder lieber‘n Gürkchen gefällig, die Mamsell? Ah, für Madamme darf’s ooch ne Gurke sein, ned wohr? Die hab ich ooch, und wenn ich Madame ihre herrlichen Äpfel seh, da wird meine Gurke größer und größer.“ Oder: „Ich seh ihr kleines Kinn, die aufgeschnürte Brüste, Und endlich gar welch Glück! Die Muschel schöner Lüste.“ (109) Dazu passt noch eine Fabel von Gellert: Zwo junge Mädchen hofften beide, Worauf? Gewiss auf einen Mann: Denn dies ist doch die größte Freude, Auf die ein Mädchen hoffen kann.“ (316) Doch kommen auch die großen Gelehrten zu Wort. Der Universalgelehrte Leibniz zum Beispiel, der theologisch für das duale Zahlensystem argumentiert: „Die Eins steht für Gott und die Null für das Nichts. Am siebten Tag ruht Gott, die Welt ist erschaffen, und deshalb schreibt sich die Sieben111, ohne Null. Die Zahl der Dreifaltigkeit!“ (251) Neu war mir, wie sehr Sachsen unter dem Angriffskrieg von Friedrich dem Großen im Siebenjährigen Krieg litt. Dass auch noch der Student Goethe auftaucht, lässt das Ende des Romans Anfang der 70er Jahre des 18. Jahrhunderts spielen. Da das Buch viele Längen hat, gibt es von mir gerade noch 3 Sterne, also eher 2 als 4 - die Musikliebhabrin möge es besser bewerten. Aber da es auch einige Höhepunkte hat, möchte ich mit Bachs Matthäus-Passion schließen: „Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir; wenn ich den Tod soll leiden, so tritt Du dann herfür; wenn mir, am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Ängsten Kraft Deiner Angst und Pein.“ (556f)

Gespaltenes Verhältnis Was…

Juti aus HD am 24.07.2023
Bewertungsnummer: 2811872
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gespaltenes Verhältnis Was hätte ich machen sollen? Ich liebe die Bachzeit, nicht aber den Organisten. So habe ich dennoch dieses Werk gelesen, dass eine fiktive Autobiografie der ältesten Bachtochter Dorothea ist. Und so muss ich anfangs durch die musikalische Kaffee-Sonate, in der wohl erstmals der Schlendrian erwähnt wird. Da lob ich mir den Marktbesuch auf Seite 108: „Eier, Eier wunderscheene Eier hab ich, wollen Sie mal gucken? Gucken Sie sisch doch mool meine Eier an. Oder lieber‘n Gürkchen gefällig, die Mamsell? Ah, für Madamme darf’s ooch ne Gurke sein, ned wohr? Die hab ich ooch, und wenn ich Madame ihre herrlichen Äpfel seh, da wird meine Gurke größer und größer.“ Oder: „Ich seh ihr kleines Kinn, die aufgeschnürte Brüste, Und endlich gar welch Glück! Die Muschel schöner Lüste.“ (109) Dazu passt noch eine Fabel von Gellert: Zwo junge Mädchen hofften beide, Worauf? Gewiss auf einen Mann: Denn dies ist doch die größte Freude, Auf die ein Mädchen hoffen kann.“ (316) Doch kommen auch die großen Gelehrten zu Wort. Der Universalgelehrte Leibniz zum Beispiel, der theologisch für das duale Zahlensystem argumentiert: „Die Eins steht für Gott und die Null für das Nichts. Am siebten Tag ruht Gott, die Welt ist erschaffen, und deshalb schreibt sich die Sieben111, ohne Null. Die Zahl der Dreifaltigkeit!“ (251) Neu war mir, wie sehr Sachsen unter dem Angriffskrieg von Friedrich dem Großen im Siebenjährigen Krieg litt. Dass auch noch der Student Goethe auftaucht, lässt das Ende des Romans Anfang der 70er Jahre des 18. Jahrhunderts spielen. Da das Buch viele Längen hat, gibt es von mir gerade noch 3 Sterne, also eher 2 als 4 - die Musikliebhabrin möge es besser bewerten. Aber da es auch einige Höhepunkte hat, möchte ich mit Bachs Matthäus-Passion schließen: „Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir; wenn ich den Tod soll leiden, so tritt Du dann herfür; wenn mir, am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Ängsten Kraft Deiner Angst und Pein.“ (556f)

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Aufklärung

von Angela Steidele

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