"Zehn erinnert an eine Schwarz-Weiss-Fotografie: harte Konturen, scharfe Kontraste. Ein gleissender Realismus"(Maike Albath, NZZ, 22. September 2010)
"Die einen sehen ihn als Nestbeschmutzer, als einen dieser Schmierfinken, die ein viel zu gemeines Bild zeichnen von Neapel und seinen Bewohnern. Die anderen erkennen, dass er den Finger genau dahin legt, wo es schmerzt. Bücher wie seins schrecken auf. Verbreiten Unruhe. Und das ist Gift für die einträglichen Geschäfte der Camorra. Longo schützt, dass er, anders als Saviano, keine realen Namen nennt. Und dass er die Geschichten, die er in der Realität fand, zu Literatur umgestaltete. Zu sehr großer Literatur."(Jobst-Ulrich Brand, Focus Online, 23. April 2010)
"Andrej Longo
schreibt beeindruckend, erzählt beinahe poetisch. Aber trotz seiner sanften Sprache sind die Geschichten von einer unglaublichen Härte und Brutalität. So intensiv, dass es unmöglich ist, die Erzählungen einfach hintereinander zu lesen. Man wird gezwungen innezuhalten, und das ist gut so."(Christine Westermann, WDR2 Bücher, 17. Mai 2010)
"Es sind schneidend knapp gehaltene, dem Stil Hemingways und Raymond Carvers verpflichtete Stories über den neapolitanischen Alltag."(Matthias Dusini, Falter, 26. Mai 2010)
" ... wahrhaftig, schnörkellos und erschütternd."(Frauke Kaberka, Deutsche Presse Agentur, 7. Juni 2010)
"Schön und grausam zugleich."(Elle, Juli 2010)
"Real, brutal und hart sind die Einblicke ... Doch man will keine einzelne Geschichte missen, man kann das Buch nicht weglegen, bevor nicht auch das letzte Gebot verhandelt ist ... Ein kleines, aber großes Buch über das Leben."(Caro Wiesauer, Kurier Wien, 10. Juli 2010)
"Sein mehrfach prämierter Geschichtenband Zehn ist pathetisch und skandalisierend, für Leser deutscher Kurzgeschichten ein Kulturschock, der in ähnlicher Weise den Unterschied zwischen deutscher und italienischer Popmusik markiert."(Jan Drees, 1Live, 6. April 2010)
"Jede Geschichte schön und grausam zugleich. Ein beeindruckendes Buch."(WDR 5, 24. April 2010)
"Ein großartig geschriebenes, ein wahnsinniges und wahnwitziges Buch. Wer Neapel begreifen will, muss diese Geschichten unbedingt lesen."(Freundin, April 2010)