Mit Muschelketten besiegelten Helena und Fenja vor langer Zeit ihr Versprechen: immer füreinander da sein! Als Konditorin Helena nun den Hilferuf ihrer Kindheitsfreundin erhält, zögert sie keine Sekunde und macht sich auf nach Norderney.
Was als kurzer Freundschaftsdienst beginnt, weckt vergessene Träume. Die salzige Brise und Fenjas Bruder Jannik bringen Helenas Herz zum Flattern. Plötzlich steht sie vor einer Entscheidung: dem Traum vom Café auf dem Festland oder einem Neuanfang auf der Insel, die sie verzaubert hat. Doch vielleicht muss Helena gar nicht wählen – manchmal schmeckt das Leben am besten, wenn man alle Zutaten mischt!
Der bewegende Auftakt der Muschelkettenversprechen-Serie
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Winterglück im Café am Meer
Anika F./Nikas Lesewahnsinn aus Kronshagen am 01.02.2026
Bewertungsnummer: 3032287
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Wenn du Lust auf Meeresrauschen, puren Winterzauber und Herzenswärme hast, dann ist das Buch was für dich.
„Winterglück im Café am Meer“ ist ein Roman, der sich absolut wärmend anfühlt an einem stürmischen Wintertag. Richtig wohltuend, emotional und voller leiser Magie.
Christin-Marie Below hat mich mit dem Auftakt der Muschelkettenversprechen-Reihe nach Norderney entführt. Was für eine tolle Geschichte über Freundschaft, Neuanfänge und den Mut, auf das eigene Herz zu hören.
Helena ist eine Protagonistin, mit der ich sofort mitfühlen konnte. Ihr spontaner Aufbruch aus Liebe zu ihrer Freundin zeigt, wie loyal und liebevoll sie ist. Die Insel erweckt mit ihrer salzigen Brise und dem winterlichen Charme alte Träume wieder zum Leben.
Besonders schön ist das Band zwischen Helena und ihren Freundinnen, das von der Muschelketten-Symbolik toll getragen wird und der Geschichte eine tiefe emotionale Basis gibt.
Jannik bringt genau das richtige Maß an Herzklopfen mit in die Handlung. Er ist ruhig, authentisch und mit einer Ausstrahlung, die perfekt zur Insel passt. Die romantische Entwicklung fühlt sich absolut authentisch an und fügt sich wunderbar in die Atmosphäre aus Caféduft, Meeresrauschen und Winterruhe ein.
Der Schreibstil von Christin-Marie Below ist flüssig, gefühlvoll und bildhaft, sodass man Norderney nicht nur vor Augen hat, sondern fast hören und riechen kann.
Besonders gelungen ist die Botschaft, dass man sich nicht immer zwischen Träumen entscheiden muss, denn manchmal darf man sie einfach miteinander verbinden und leben.
Ein absoluter Wohlfühlroman mit Tiefgang, Winterflair und ganz viel Gefühl. Für mich ein perfekter Auftakt der Muschelkettenversprechen-Serie.
eine wunderschöne Atmosphäre
Nancy (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 31.01.2026
Bewertungsnummer: 3031150
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Helena wächst auf Norderney auf, eng verbunden mit ihren besten Freundinnen Fenja und Mara. Ein Schwur mit Muschelketten besiegelt ihre Freundschaft, doch kurz darauf reißt ein Umzug aufs Festland sie aus ihrer vertrauten Welt.
Jahre später lebt Helena in Kassel und steht kurz davor, sich ihren Traum vom eigenen Café zu erfüllen. Doch als eine ihrer Freundinnen auf Norderney Hilfe braucht, kehrt sie zurück auf die Insel und begegnet dort nicht nur ihrer Vergangenheit, sondern auch Jannik, Fenjas Bruder, der alte Gefühle wieder aufleben lässt.
Während Helena zwischen Zukunft und Herkunft steht, entfaltet sich parallel ein Erzählstrang in der Vergangenheit über die Frauen ihrer Familie – Gretchen, Lene und Imke –, deren Geschichten eng mit der Insel verwoben sind.
Ich habe “Winterglück im Café am Meer” von Christin-Marie Below als ein ruhiges, warmes Wohlfühlbuch erlebt, das mich vor allem atmosphärisch sehr abgeholt hat. Schon nach wenigen Minuten hatte ich das Gefühl, selbst durch die winterlichen Straßen von Norderney zu laufen. Die Autorin beschreibt die Insel so bildlich, dass ich förmlich den Wind hören und das Salz in der Luft schmecken konnte. Gerade diese Nordsee-Atmosphäre ist für mich das große Herzstück der Geschichte. Der Schreibstil transportiert Stimmungen und Gefühle sehr direkt. Ich konnte Helenas Zerrissenheit zwischen Traum und Heimat gut nachvollziehen.
Besonders mochte ich die Freundschaft zwischen Helena, Fenja und Mara. Diese lebenslange Verbundenheit fühlt sich echt an, nicht kitschig, sondern getragen von gemeinsamen Erinnerungen und kleinen Gesten.
Auch Helenas Wunsch nach einem eigenen Café hat für mich gut funktioniert – ihre Leidenschaft fürs Backen gibt ihr eine greifbare Identität. Als sie nach Norderney zurückkehrt, entsteht eine schöne Mischung aus Nostalgie, Hoffnung und unterschwelliger Melancholie.
Die Begegnungen mit Jannik bringen eine leise romantische Spannung hinein, ohne die Geschichte komplett zu dominieren. Es geht mehr um Zugehörigkeit als um reine Liebesdramatik, und das fand ich angenehm.
Der zweite Zeitebenenstrang rund um Gretchen, Lene und Imke hat mich ebenfalls interessiert. Ich liebe grundsätzlich Familiengeschichten, in denen sich Generationen spiegeln. Allerdings ist das auch der Punkt, an dem ich mir mehr Raum gewünscht hätte.
Das Buch ist insgesamt recht kurz, und ich habe stellenweise deutlich gemerkt, dass der Geschichte etwas mehr Länge gutgetan hätte. Manche Entwicklungen gingen mir zu schnell, einige emotionale Wendungen wirkten etwas abrupt. Besonders die Vergangenheit blieb für mein Empfinden zu offen. Es werden Themen angerissen, die großes Potenzial haben, aber nicht wirklich in der Gegenwart aufgelöst werden.
Das Ende kam für mich daher sehr plötzlich. Ich saß da und dachte: Das war’s schon? Es fühlte sich eher wie ein Zwischenstopp als wie ein Abschluss an.
Gleichzeitig weiß ich, dass noch ein weiterer Band geplant ist, und das relativiert meinen Eindruck etwas. Vermutlich ist vieles bewusst offengehalten, um später weitergeführt zu werden. Trotzdem hätte ich mir zumindest für diesen Teil einen runderen emotionalen Abschluss gewünscht.
Fazit
Alles in allem fand ich das Buch „ganz nett“ im besten Sinne eines gemütlichen Winterromans.
Es ist keine hochdramatische Geschichte, sondern eine sanfte, stimmungsvolle Reise zurück zu Freundschaft, Herkunft und alten Gefühlen. Die traumhafte Norderney-Atmosphäre hat mich komplett eingenommen, und der bildhafte Schreibstil hat diese Stimmung wunderbar getragen.
Mit etwas mehr Tiefe und erzählerischem Raum hätte mich die Geschichte noch stärker packen können. So bleibt sie für mich ein schönes, aber etwas zu kurzes Inselintermezzo, das neugierig auf die Fortsetzung macht.
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