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Unter Null Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.01.2006

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,4 cm

Gewicht

223 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

11. Auflage

Originaltitel

Less Than Zero

Übersetzt von

Sabine Hedinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-03700-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.01.2006

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,4 cm

Gewicht

223 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

11. Auflage

Originaltitel

Less Than Zero

Übersetzt von

Sabine Hedinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-03700-5

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Reich und schön

Thomas Zörner aus Lentia am 30.07.2009

Bewertungsnummer: 607404

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bret Easton Ellis ist vor allem durch seinen, mit Christian Bale verfilmten, Skandalroman "American Psycho" berühmt geworden. Allerdings hat der Amerikaner schon vorher gesellschaftskritische Romane geschrieben, die den Leser an mancher Stelle heftig schlucken lassen. "Unter Null" handelt von der "Upper Class" in L.A. Der junge Clay kommt vom in den Ferien zurück nach Los Angeles und verfällt sofort wieder dem Sog der Stadt, genährt von Drogen, Sex und Parties. Mit seinen, nicht minder reichen, "Freunden" zieht er von Club zu Club, zieht zwischendurch eine Line Koks und sieht dabei tief in menschliche Abgründe, die sich aus der puren Sinnlosigkeit des Seins ergeben. Was hat man wenn man alles hat? Nichts. Nichts zu verlieren jedenfalls, so drückt es ein Protagonist in "Unter Null" selbst aus und so gebärden sich auch sämtliche Charaktere. Eine apathische Wurschtigkeit geht von den Jugendlichen aus, die durch Ellis' monotonen Schreibstil noch geschürt wird. Dank dieses Stilmittels kann der Autor seine Message noch um einiges verdeutlichen und diese Rechnung geht auf. "Unter Null" ist zu keiner Sekunde ein Gute Laune Buch. Wähnt man sich als Leser anfangs noch in Sicherheit, lediglich über junge Menschen zu lesen, die im Drogenrausch von Party zu Party torkeln, so wird die Suche der Charaktere nach dem nächsten Kick gegen Ende hin immer abstruser und auch abartiger. Bret Easton Ellis lässt uns in seinem Debüt tief in die von Egalität geprägten Seelen steinreicher Jugendlicher blicken und lässt am Ende einen verstörten Leser zurück.

Reich und schön

Thomas Zörner aus Lentia am 30.07.2009
Bewertungsnummer: 607404
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bret Easton Ellis ist vor allem durch seinen, mit Christian Bale verfilmten, Skandalroman "American Psycho" berühmt geworden. Allerdings hat der Amerikaner schon vorher gesellschaftskritische Romane geschrieben, die den Leser an mancher Stelle heftig schlucken lassen. "Unter Null" handelt von der "Upper Class" in L.A. Der junge Clay kommt vom in den Ferien zurück nach Los Angeles und verfällt sofort wieder dem Sog der Stadt, genährt von Drogen, Sex und Parties. Mit seinen, nicht minder reichen, "Freunden" zieht er von Club zu Club, zieht zwischendurch eine Line Koks und sieht dabei tief in menschliche Abgründe, die sich aus der puren Sinnlosigkeit des Seins ergeben. Was hat man wenn man alles hat? Nichts. Nichts zu verlieren jedenfalls, so drückt es ein Protagonist in "Unter Null" selbst aus und so gebärden sich auch sämtliche Charaktere. Eine apathische Wurschtigkeit geht von den Jugendlichen aus, die durch Ellis' monotonen Schreibstil noch geschürt wird. Dank dieses Stilmittels kann der Autor seine Message noch um einiges verdeutlichen und diese Rechnung geht auf. "Unter Null" ist zu keiner Sekunde ein Gute Laune Buch. Wähnt man sich als Leser anfangs noch in Sicherheit, lediglich über junge Menschen zu lesen, die im Drogenrausch von Party zu Party torkeln, so wird die Suche der Charaktere nach dem nächsten Kick gegen Ende hin immer abstruser und auch abartiger. Bret Easton Ellis lässt uns in seinem Debüt tief in die von Egalität geprägten Seelen steinreicher Jugendlicher blicken und lässt am Ende einen verstörten Leser zurück.

Ellis´ Erstlingswerk von 1984…

Ivonne Wiese aus Berlin am 16.03.2012

Bewertungsnummer: 2704142

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ellis´ Erstlingswerk von 1984 handelt wie seine späteren Bücher von privilegierten dekadenten Jugendlichen, die ihren Alltag mit Drogen und Sex verbringen und dabei überhaupt keinen Sinn im Leben wollen. Clay ist 19, hat das erste Semester an der Uni hinter sich und weilt während der Ferien zu Hause. Er trifft sich mit Freunden, haut sich alle Nase lang Drogen rein und vegetiert so dahin ohne sich für irgendwen oder irgendwas zu interessieren. Jeder schläft mit jedem, auch die Geschlechter spielen dabei keine Rolle. Von Aids weiß ohnehin noch keiner was. Und so reiht sich ein sinnloser und stumpfsinniger Tag an den nächsten. Erst zum Ende versucht Clay doch noch irgendeinen Sinn in irgendwas zu finden, aber scheitert an seiner Umwelt. Das Buch ist recht flüssig geschrieben, allerdings nerven die vielen „und“-Sätze. Halbsatz an Halbsatz an Halbsatz, immer mit einem „und“ dazwischen. Das war schon recht gewöhnungsbedürftig. Auch kommt die spätere Sinn-Suche und Bestürzung nicht richtig rüber, man erkennt einfach die Ursache des Sinneswandel-Wunsches nicht. Trotzdem ein gelungenes Buch über die High-Society-Kids der 80´er Jahre.

Ellis´ Erstlingswerk von 1984…

Ivonne Wiese aus Berlin am 16.03.2012
Bewertungsnummer: 2704142
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ellis´ Erstlingswerk von 1984 handelt wie seine späteren Bücher von privilegierten dekadenten Jugendlichen, die ihren Alltag mit Drogen und Sex verbringen und dabei überhaupt keinen Sinn im Leben wollen. Clay ist 19, hat das erste Semester an der Uni hinter sich und weilt während der Ferien zu Hause. Er trifft sich mit Freunden, haut sich alle Nase lang Drogen rein und vegetiert so dahin ohne sich für irgendwen oder irgendwas zu interessieren. Jeder schläft mit jedem, auch die Geschlechter spielen dabei keine Rolle. Von Aids weiß ohnehin noch keiner was. Und so reiht sich ein sinnloser und stumpfsinniger Tag an den nächsten. Erst zum Ende versucht Clay doch noch irgendeinen Sinn in irgendwas zu finden, aber scheitert an seiner Umwelt. Das Buch ist recht flüssig geschrieben, allerdings nerven die vielen „und“-Sätze. Halbsatz an Halbsatz an Halbsatz, immer mit einem „und“ dazwischen. Das war schon recht gewöhnungsbedürftig. Auch kommt die spätere Sinn-Suche und Bestürzung nicht richtig rüber, man erkennt einfach die Ursache des Sinneswandel-Wunsches nicht. Trotzdem ein gelungenes Buch über die High-Society-Kids der 80´er Jahre.

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von Bret Easton Ellis

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