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Über Leben

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.01.2025

Verlag

Mitteldeutscher verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,3/13,8/2,7 cm

Gewicht

490 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96311-988-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.01.2025

Verlag

Mitteldeutscher verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,3/13,8/2,7 cm

Gewicht

490 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96311-988-0

Herstelleradresse

Mitteldeutscher
Am Steintor 23|06112|Halle / Saale|DE
info@mitteldeutscherverlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    13.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wirklich sehr interessantes Buch ✨

    Rezensionen zu :„ ÜBERLEBEN-Was bleibt und was nicht .“ Geschrieben von Autor Hanno Rinke aus dem Mitteldeutscherverlag . Darum geht es : Was bleibt und was nicht – in seiner Bilanz erzählt Hanno Rinke von einem so ungewöhnlichen wie selbstbestimmten Leben und von den verschlungenen Pfaden der Familiengeschichte von 1870 bis 2024 … Der eine Großvater preußischer Offizier, der andere polnischer Jude. Die Mutter ledig, der Vater im Gefängnis. Was wird daraus? „Es ist schön, zufrieden zu sein, dort, wo man ist. Noch schöner ist es, dort sein zu wollen, wo man sein könnte.“ Rinke setzt seinen Lebensmenschen – dem Partner, den Eltern –, den Zeiten, Orten, Ländern, anderen Menschen, denen er begegnet, mit seinem Bericht ein Denkmal, stets auf der Suche nach dem Glück, das letztlich in der Veränderung besteht. Und doch bleibt da immer ein Ort von besonderer Tiefe, die Straße Am Teich in Othmarschen, die Richtschnur dieses bewegenden Buches, das als Rondell die Geschichte seines Autors birgt und bewahrt. Was bleibt und was nicht? „Über Leben“ ist seine Antwort. Meine Meinung: Heute darf ich euch im Rahmen einer tollen Kampagne dieses wirklich interessante Buch geschrieben von Autor, Hanno Rinke genauer vorstellen. Dieses Buch wurde mir zugesandt, dieses beeinträchtigt jeder meine Meinung nicht. In dem Buch erfahren wir sehr viel über das Leben des Autors Hanno Rinke . Es ist sehr gut verständlich geschrieben und somit flüssig lesbar. Zudem möchte ich einmal auf die Cover sowie Farbgestaltung besprechen kommen, welche wirklich heraussticht sehr gelungen. Auch die Haptik des Buches ist wirklich sehr gut griffig und von guter Qualität . Inhaltliche zieht Autor Hanno Rinke eine Bilanz über sein Leben . Wir erfahren als Leser/ Leserin in dem Zuge auch etwas über das Familienleben 1870-2024 . Er beschreibt eine gute , behütete Kindheit in der er liebend aufwächst. Zudem sind die Kapitel durchstrukturiert und verständlich. Man taucht in andere Zeiten ein und erfährt dadurch in diesen ausführlichen und detailreichen viel darüber . Aus den oben genannten Geünden vergebe ich 4/5 . #hannorinke #überleben

  • Bewertung

    4/5

    06.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachdenklich, zynisch, überraschend gut!

    Kennst du Hanno Rinke? Sein aktuelles Buch „Über Leben“ habe ich zuletzt gelesen. Es ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen und hat mich nachdenklich gestimmt. Hanno Rinke ist Komponist, Filmemacher- und Schrifsteller. In seinem neuen Buch „Über Leben“ zieht er seine Lebensbilanz. Seine Familie hat alte Wurzeln. Von diesen berichtet er uns auch zunächst. Diese reichen bis ins Jahr 1870 hinein. Einer seiner Großväter war Offizier preußischer Herkunft, der andere ein Polen lebender Jude. Inmitten dieser kuriosen Familienkonstellation wuchs Hanno Rinke auf. Er berichtet auf ungeschönte, oft doch recht ironische Art von seinem Leben und nimmt gleichzeitig Abschied davon. Er stellt existenzielle Fragen: was passiert, wenn er geht und niemand aus seiner Familie mehr zurück bleibt? Er widmet sich seiner Partnerin, den Eltern und Menschen, die wichtig für ihn waren und seinen Lebensweg ebneten und begleiteten. Anfangs fiel es mir schwer, ins Buch einzutauchen. Das liegt aber an mir, ich bin diese Art von Schreibstil nicht gewohnt. Doch nach kurzer Zeit konnte ich Hanno Rinke folgen und habe Seite für Seite bewusst gelesen und ganz auf mich wirken lassen. Sein Lebensbericht ist bereichernd, zynisch, überraschend, aber auch unterhaltsam. Eine Reise in die Vergangenheit, aber auch eine Beschreibung der Gegenwart. Interessant, feinsinnig, tiefgründig, aber auch mit einem gewissen Zynismus, mit leichter Ironie verbunden. Und manchmal tauchen auch melancholische Töne auf, als es um die Frage geht: was wird, wenn Hanno Rinke geht? Das Buch hat meinen litarischen Horizont erweitert und hat mir gezeigt, dass auch Bücher dieses Genres lesenswert sein können. Ein Lebenbericht, der zum Nachdenken anregt, Ehrlich, offen, anspruchsvoll und nachhaltig!

  • Bewertung

    4/5

    25.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienchronik mit viel Humor

    „Wir waren eine glückliche Familie! Mit Achtung voreinander, mit Wut, mit Witz, im Bewusstsein immer füreinander da zu sein." In „Überleben" erzählt der Schriftsteller, Komponist und Filmemacher Hanno Rinke aus seinen Familienchroniken. Er beginnt im 19. Jahrhundert und hat gefühlt alles in seiner Familie dabei was nur geht. Deutsche Offiziere, getarnte jüdische Zweitfrauen, gesellschaftliche / politische Umbrüche und tragische Verluste. Eine zentrale Rolle nehmen seine Eltern Irene und Guntram ein. Mit viel Liebe und Humor erzählt er aus ihrem Leben. Besonders Rinkes Humor macht das Buch lesenswert. Es ist gespickt mit Ironie und Witz und lockert die teils schwer nachzuvollziehenden Verwandschaftsverhältnisse auf. Schlußendlich erfahren wir aber aus Rinkes eigenem Leben gar nicht so viel, nur aus der Kindheit und den späten gemeinsamen Jahren mit seinen Eltern wird uns erzählt. Vermutlich wird es hier wohl einen eigenen Roman geben. Eine Empfehlung für dieses Buch.

  • Jacqueline

    aus Bremen

    4/5

    13.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein wunderbarer Schreibstil

    Der Start war etwas ungewohnt, weil ich nicht ganz wusste wie ich dieses Buch einordnen soll, doch nach ein paar Seiten und mithilfe der phänomenalen Erzählweise und einem sehr angenehmen Schreibstil hatte mich das Buch bald gepackt. Jeden der vorgestellten Orte war für mich quasi greifbar und ja als würde ich direkt dort sein. Die Geschichte von 1870 bis 2024 ist von vielen interessanten und spannenden, aber auch schockierenden Momenten geprägt, manchmal aber auch erwartet uns auf der nächsten Seite Ruhe. Das Buch bzw. die Geschichte ist wie das Leben, von allem etwas und immer für eine Überraschung gut. Für mich ist das Buch eine pure Empfehlung, denn ich liebe Bücher die in der Vergangenheit spielen und die Erzählweise sorgt für eine angenehme Art.

  • Leseschneckchen555

    4/5

    12.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hanno Rinke erzählt in diesem Buch von seinem Leben und seiner Familie

    Mit diesem Buch hat der Autor ein schönes Andenken an seine Liebsten geschaffen und ganz nebenbei uns Leser auf amüsante und besondere Weise unterhalten. Zuerst möchte ich etwas zur Qualität des Buches sagen. Ich habe dieses Buch unglaublich gern in der Hand gehabt, es fühlt sich einfach gut an. Der Leser bekommt hier nicht nur inhaltlich, sondern auch haptisch etwas geboten. Ein fester Einband, ein Lesebändchen und auffällig glatte und feste Seiten. Das hat mir neben dem sympathischen Prolog, gleich zu Beginn und auch während des Lesens, ein gutes Gefühl bereitet. Hanno, geboren 1946 als Kind der Nachkriegszeit, startet das Buch mit seiner Familie. Er beginnt bei sich, dem einzigen Kind, und erzählt im Anschluss von seinen Eltern. Besonders interessant fand ich die unterschiedliche Herkunft seiner Großväter. Der eine, ein preußischer Offizier, der andere ein polnischer Jude. Der Vater, zeitweise im Gefängnis, und die Mutter, unverheiratet, und das zu dieser Zeit. Das konnte nur spannend werden. Am schönsten an diesem Buch ist der Humor zwischen den Seiten. Der Autor erzählt mit viel Wortwitz und Ironie und hat mich das gesamte Buch über gut unterhalten. Meine Sympathie hatte er eigentlich schon, als er im Prolog vom „Strammen Max“ erzählte. Er schien mir ein interessanter und humorvoller Charakter, den ich unbedingt näher kennenlernen wollte. Ich glaube, er hat den Frohsinn von seinem Vater geerbt, denn auch seine amüsanten Äußerungen sind zahlreich im Buch vertreten. Die Wortgewandtheit hingegen stammt von seiner Mutter, denn so wie ich es herausgelesen habe, war genau das ihre Waffe in schweren Lebenssituationen. Gerade zu Kriegszeiten, wo das Leben alles andere als einfach war, hat Hannos Familie nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern immer das Beste aus allen Situationen herausgeholt. Man darf das Leben und sich selbst nicht allzu ernst nehmen, dann kann man auch schwierige Situationen leichter bewältigen. Hanno Rinke hat einen schon sehr eigenen Erzählstil. Er verwendet in seinen Sätzen sehr viele Einfügungen, die mich oft vom eigentlichen Thema ablenkten. Wenn ich den Zusammenhängen und Beschreibungen zu Straßennamen, zu Geschäftspartnern, den Freunden, den Bekannten, wie den Verwandten, bis hin zu den Geliebten der Verwandten auch nicht immer folgen konnte, so gehört all das zu Hannos Leben mit dazu und hat seinen Platz in diesem Buch verdient. Mich haben die vielen Informationen manchmal etwas verwirrt, aber sie geben diesem Buch einen Charakter. Seine Berichte, die er zum Teil von seinen Eltern selbst erzählt bekommen hat, fand ich dennoch sehr anschaulich und interessant. Ich hatte viele Bilder vor Augen und konnte mir gewisse Situationen sehr gut vorstellen. Man lernt eine Familie und einen Menschen kennen, der deutlich macht, was in seinem Leben und dem seiner Familie von Bedeutung war und welche Traditionen oder Bräuche ihnen nicht zusagten. Mit diesem Buch setzt der Autor seiner Familie ein Denkmal und nennt es einen Abschiedsbrief an seine verstorbenen Liebsten. Besonders auf den letzten Seiten wirkte er auf mich etwas nachdenklicher, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Da ich Familiengeschichten im Allgemeinen sehr gern lese und auch Erzählungen aus der Kriegszeit spannend finde, war das Buch für mich ideal. Dazu durfte ich einen interessanten Menschen samt seiner Familie kennenlernen. Vielleicht hätte mich eine Aufteilung nach Jahreszahlen weniger verwirrt und ich hätte einigen Passagen besser folgen können, aber ich bin mir sicher, dass der Autor bewusst diese Erzählweise gewählt hat. Für ihn hat das Buch einen besonderen Wert und so sei es ihm absolut freigestellt, wie er es verfasst.

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