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Tschick "Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen" (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

158

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/11,1/2,1 cm

Gewicht

194 g

Auflage

111. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25635-6

Beschreibung

Rezension

Tschick ist ein schöner, trauriger Abenteuerroman aus dem rätselhaften deutschen Osten, der nur einen Nachteil hat: dass er viel zu schnell zu Ende geht. ("Deutschlandradio")
Wie Herrndorf erzählt, mit einer Sprache, die sich keinem Jugendslang anbiedert und doch ganz nah dran zu sein scheint am Denken und Fühlen seiner Helden, mit schnodderiger Kunstsprache, nach der man süchtig werden kann, das ist brillant. ("Frankfurter Rundschau")
Tschick hat lässigen Glanz und Frische. ("Dieter Hildebrandt")
Herrndorf verfügt über die seltene Gabe, mit authentischer, roher Figurensprache, mit Jugendslang und knappem Wortschatz, umstandslos, rasant, aber vor allem zart die Wirklichkeit fremder Welten zu transportieren. ("Berliner Zeitung")
Wolfgang Herrndorf trifft den Ton der schwer-schönen Jahre, schräg, beseelt, brüllend komisch, zum Heulen aber auch. ("Stern")
Tschick ist Jugendroman und Roadmovie zugleich – von Anfang bis Ende ein großer literarischer Spaß. ("Der Tagesspiegel")
Ein Buch von der Sorte, das beglückte Leser an ihre Freunde und Bekannten so innig weiterempfehlen, als gelte es, ein Geheimnis zu bewahren. ("Der Spiegel")
Man sieht die Welt mit anderen Augen nach diesem Buch. ("Rolling Stone")
Herrndorf ist ein großer Stilist und ein blendend aufgelegter Stoffgestalter sowieso. ("Der Tagesspiegel")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/11,1/2,1 cm

Gewicht

194 g

Auflage

111. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25635-6

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Irmina

    aus Bayern

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Clean

    Wir haben es in der Schule gelesen. Eigentlich sind es immer nur so Bücher die überhaupt nicht spannend sind. Dieses Buch fand ich aber tatsächlich sehr sehr spannend und ich hab es auch freiwillig bis zum Schluss gelesen. Es war spannend hat und hatte aber auch etwas mit Freundschaft zu tun. ich fand es schön. Vor allem gibt’s auch noch einen Film dazu, indem es aber bisschen um was anderes geht

  • Bewertung

    5/5

    19.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Atemberaubendes Buch.

    Ich fande das Buch wirklich sehr gut. Ich mochte die kurzen Kapitel und vorallem den Schreibstil. Ich habe diesen Schreibstil noch in keinem Buch gesehen und er fasziniert mich. Außerdem ist die Geschichte sehr lesenswert und einfallsreich. Das ist eines der Bücher die man gelesen haben muss.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mit dem Lada in die Walachei

    In unserer digitalen Welt, geprägt durch Internet, Computerspiele, Smartphones, Soziale Medien, Blogs und virtuelle Welten, sticht ein Buch, in dem es um reale Abenteuer, Probleme Heranwachsender, gestörte Beziehungen, Sehnsucht, innere Zerrissenheit und Anerkennung geht, besonders heraus. Wolfgang Herrndorf ist es gelungen, einen Roman zu schreiben, der nicht dem Zeitgeist entspricht, sondern als Antwort auf die heutige Zeit verstanden werden kann. Die Geschichte ist unterhaltsam, vielschichtig und lehrreich. Mehr kann man von einem guten Buch nicht verlangen.

  • Angela J

    aus Neuengörs

    5/5

    04.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, dass Themen wie Vorurteile , Alkoholsucht Ausgrenzung unter Jugendlichen aufgreift

    So ein tolles Buch, ich habe selten soviel gelacht beim Lesen. In dieser Geschichte begleiten wir Tschick, er ist ein Außenseiter, neu in der Klasse, nicht sehr gesprächig, trinkt gerne Alkohol, kommt auch mal voll zur Schule, hat seine Schulsachen in einer Aldi Plastiktüte und nimmt es mit dem Gesetz nicht so genau. Maik fühlt sich selbst ungeliebt, wird schon mal Psycho genannt, sein Vater ist Immobilienmakler, aber es läuft gerade gar nicht gut. Seine Mutter hat Probleme, die sie auf einer "Beautyfarm" bekämpft. Als die Sommerferien anfangen und beide Jungs Langeweile haben, fahren sie mit einem ausgeliehenen Ladacin die Walachei, zumindest ist das der Plan. Der Schreibstil ist lustig, locker und leicht, der Autor hat das ganze in Jugendsprache geschrieben, was es auflockert. Die Charaktere sind authentisch und der gesamte Roadtrip bildgewaltig beschrieben, so dass mein Kopfkino permanent lief. Der Autor hat Themen wie Vorurteile, Alkoholsucht und die erste Verliebtheit aufgegriffen und perfekt inszeniert.

  • MarieOn

    5/5

    30.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein Erzähltalent

    Maik Klingenberg hat sich auf der Station der Autobahnpolizei in die Hose gepisst. Tschick ist verschwunden, er hat ihn gerade noch ins Gebüsch hüpfen sehen, auf einem Bein. Maik denkt an das schönste Mädchen der Welt, Tatjana Cosic, ohne sie wäre er gar nicht hier. Maik geht in die 8c des Gymnasiums und hält sich für den langweiligsten Jungen der Welt, deswegen wundert er sich nicht wirklich, dass Tatjana jeden Depp zu ihrem Geburtstag eingeladen hat außer ihn, na ja und Tschick. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, aber das kann keiner aussprechen, kam gerade neu in die Klasse. Am ersten Tag stand er in schmuddeliger Hose, Stoffjacke und Plastiktüte mit Büchern vor der Klasse und ließ sich von Wagenbach vorstellen. Tschick war Russe, erfuhren sie und blickte komatös aus seinen Mongolenaugen auf die Stelle vor seinen Schuhen. Wagenbach wies ihm seinen Platz ganz hinten zu und der Junge, Maik konnte ihn nicht leiden, schlurfte zu seinem Pult. Er roch wie meine Mutter, wenn die einen schlechten Tag hatte.“ S. 24 Maiks Mutter fährt seit drei Jahren in den Sommerferien auf die Beaty-Farm, also gut, so nennen sie spaßeshalber die Entzugsklinik. Sein Vater fährt von Gläubiger zu Gläubiger, um das Schlimmste abzuwenden. Maik sitzt während der Ferien im Keller und baut Bumerangs, ist viel besser als mit den Eltern Urlaub zu machen. Sein bester Freund Paul zog weg, als Maik aufs Gymnasium gegangen ist, seine endbescheuerte Mutter wollte im Grünen wohnen. Am ersten Ferientag steigt Tatjanas Party und Maik hatte sich drei Monate lang den Hintern aufgerissen, um ihr was Besonderes zu schenken. Sie steht auf Beyoncé. Also hat Maik Beyoncés Gesicht eins zu eins aus der Zeitschrift auf Papier übertragen, mit der Rastertechnik. Und jetzt ist er nicht einmal eingeladen. Und dann steht der ultrabekloppte Russe vor ihm und will mit ihm ne Runde mit nem geklauten gammligen Lada drehen. Fazit: Großartig und so lustig. Was für ein Erzähltalent Wolfgang Herrendorf war. Ich habe ihm die Geschichte des Vierzehnjährigen zu einhundert Prozent abgekauft. Die Sprache ist absolut authentisch, der Roadtrip kolossal gezeigt. Einem Film auf Großleinwand ähnlich, ließ er in meinem Kopf Bilder enstehen. Nie habe ich schwierige Themen wie Alkoholsucht, Migration, Vorurteile, Pubertät, Einsamkeit und Ausgrenzung, so flockig erzählt bekommen. Die Sicht bleibt bei allen Katastrophen positiv. Alle Leute, denen wir begegneten, waren nett. Ich meine, man hört ja immer: „Pass auf!“, „Geh nicht mit Fremden.“, aber die Menschen, die wir trafen, die waren alle schwer in Ordnung. S. 209 Diese durch und durch lustige, positive, kreative Geschichte habe ich gelesen, als hätte Herrendorf sie nur für mich erzählt und ich würde ihm zu gerne drei weitere Bücher lang zuhören. So ein großes Talent.

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