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Spurensuche
Nachw. v. Walter Brunner
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Viele unbeantwortete Fragen um die Person ihres Vaters haben die Autorin bewogen, Jahrzehnte nach dessen Tod auf Spurensuche zu gehen. Der Vater, Josef Schleich, war eine schillernde Figur der Grazer Gesellschaft, der sich oft kompromisslos für Gerechtigkeit eingesetzt hatte. Als Österreich an das Deutsche Reich angeschlossen wurde, klopften hilfesuchende Juden an seine Tür. Aus einem anfänglichen, aber von den Behörden genehmigten "Gefallen" wurde bald eine organisierte Institution, die 120.000 Juden von Graz aus über die Grenze ins rettende Ausland brachte, bis der Vater 1941 strafweis...
Viele unbeantwortete Fragen um die Person ihres Vaters haben die Autorin bewogen, Jahrzehnte nach dessen Tod auf Spurensuche zu gehen. Der Vater, Josef Schleich, war eine schillernde Figur der Grazer Gesellschaft, der sich oft kompromisslos für Gerechtigkeit eingesetzt hatte. Als Österreich an das Deutsche Reich angeschlossen wurde, klopften hilfesuchende Juden an seine Tür. Aus einem anfänglichen, aber von den Behörden genehmigten "Gefallen" wurde bald eine organisierte Institution, die 120.000 Juden von Graz aus über die Grenze ins rettende Ausland brachte, bis der Vater 1941 strafweise zur Wehrmach einberufen wurde. Nach dem Krieg wurde er wegen Bereicherung an jüdischem Gut und Misshandlung von Juden angeklagt. Das Verfahren blieb unvollendet. Schleich, ein Mensch mit vielen Facetten, starb 1949. Prozess- und Zeugenberichte sowie Dankesschreiben aus aller Welt bezeugen diese außergewöhnliche Geschichte, die von der Geschichtsschreibung bislang links liegengelassen wurde. Doch im Zuge ihrer Recherchen stieß die Autorin nicht nur auf die Geschichte ihres Vaters, sie lüftete auch das bislang unentdeckte Geheimnis ihrer eigenen Identität.