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Produktbild: Sprachdynamik
Band 49

Sprachdynamik Eine Einführung in die moderne Regionalsprachenforschung

1

29,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2011

Abbildungen

16 farbige Abbildungen im Anhang sowie zahlreiche schwarz-weiß-Abbildungen und Tabellen im Text

Verlag

Erich Schmidt Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,1/14,4/3,3 cm

Gewicht

594 g

Farbe

Blau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-503-12268-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2011

Abbildungen

16 farbige Abbildungen im Anhang sowie zahlreiche schwarz-weiß-Abbildungen und Tabellen im Text

Verlag

Erich Schmidt Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,1/14,4/3,3 cm

Gewicht

594 g

Farbe

Blau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-503-12268-4

Herstelleradresse

Schmidt Berlin
Genthiner Straße 30 G
10785 Berlin
DE
Vertrieb@esvmedien.de

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Eine sehr brauchbare und anspruchsvolle Einführung

Brigitte Ecker BA aus Wien am 09.06.2021

Bewertungsnummer: 727305

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Band soll als Einführung in die moderne Regionalsprachenforschung über eine Einführung in die Dialektologie hinausgehen. Behandelt wird der Zeitraum ab dem 19. Jahrhundert. Struktur - Einführung - Theorie der Sprachdynamik (Definition, individuelle Kompetenz, dynamisches Gesamtsprachensystem) - Moderne Regionalsprache als Forschungsfeld - Resümee - Ausführliches Literaturverzeichnis - Ausführliches Stichwortverzeichnis - 39 Farbkarten und –tabellen Aufgrund des Umfanges musste leider ein kleiner Schriftgrad gewählt werden, Anmerkungen sind daher schwer zu lesen. Fotos, Grafiken und Tabellen ergänzen den Text. Zusammenfassungen sind farbig unterlegt und Wichtiges fett gedruckt bzw. eingerahmt. Anderes ist kursiv geschrieben, die unterschiedlichen Formate sind etwas verwirrend, zudem ist der kursive Text schwerer lesbar. Der Stil ist eher als Nominalstil einzustufen, es kommen relativ viele Fachausdrücke vor, daher ist der Band für EinsteigerInnen eher ungeeignet. Vorwissen aus dem Grundstudium/ersten Studienabschnitt ist unbedingt erforderlich. Grundkenntnisse der Statistik sind sehr von Vorteil. Es handelt sich um ein sehr anspruchsvolles Buch, es behandelt die Thematik sehr umfassend und ausführlich, der Ansatz ist exakte empirisch fundierte Linguistik mit dem Ziel Datenmengen, die frühere WissenschaftlerInnen zusammen getragen haben, gründlicher auszuwerten, Sprachatlanten und andere Unterlagen sollen miteinander vernetzt werden mit dem Ziel eines sprachdynamischen statt strukturalistischem Labor, erst am Anfang dieser Entwicklung stehend, eine Forschungsplattform (REDE) soll dieses Jahr im Netz verfügbar sein, wegen der riesigen Datenmengen werden die Daten erst in ca. 15 Jahren vollständig erfasst sein. Interessant ist das Konzept der „Sprechenden Köpfe“ ab Seite 176. Positiv sind auch die Übungsbeispiele auch für prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, dazu gibt es immer wieder Handlungsaufforderungen. Widersprechen muss ich jedoch bei der Geschichte über Nelly und Markus ab Seite 39, aus eigener Erfahrung weiß ich, dass alle Schichten wissen, sowohl in Wien als auch auf dem Land, dass im privaten Bereich Dialekt gesprochen wird und im offiziellen z. B. im Unterricht Hochdeutsch, da regionaler Dialekt nur von einer mehr oder weniger begrenzten Personenzahl verstanden wird. Sollte es bei Deutschsprachigen und Migranten, die sich bereits länger in Österreich oder Deutschland aufhalten, derartige Probleme beim Spracherwerb geben, liegt es am Versagen der Erziehungsberechtigten und in den höheren Klassen auch bei den SchülerInnen. Es ist auch nicht richtig, dass die Kinder erst in der Schule Lesen lernen, die meisten können Blockschrift und Druckschrift schon im Alter von vier bis fünf Jahren fehlerfrei lesen. Insgesamt wird das Buch seinem Anspruch gerecht und daher für Studierende des zweiten Studienabschnittes/Hauptstudiums und des Doktoratsstudiums, Lehrende, AbsolventInnen vor allem der Germanistik und Sprachwissenschaften sehr zu empfehlen, für Bachelorstudium ist es allerdings eher zu schwierig.

Eine sehr brauchbare und anspruchsvolle Einführung

Brigitte Ecker BA aus Wien am 09.06.2021
Bewertungsnummer: 727305
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Band soll als Einführung in die moderne Regionalsprachenforschung über eine Einführung in die Dialektologie hinausgehen. Behandelt wird der Zeitraum ab dem 19. Jahrhundert. Struktur - Einführung - Theorie der Sprachdynamik (Definition, individuelle Kompetenz, dynamisches Gesamtsprachensystem) - Moderne Regionalsprache als Forschungsfeld - Resümee - Ausführliches Literaturverzeichnis - Ausführliches Stichwortverzeichnis - 39 Farbkarten und –tabellen Aufgrund des Umfanges musste leider ein kleiner Schriftgrad gewählt werden, Anmerkungen sind daher schwer zu lesen. Fotos, Grafiken und Tabellen ergänzen den Text. Zusammenfassungen sind farbig unterlegt und Wichtiges fett gedruckt bzw. eingerahmt. Anderes ist kursiv geschrieben, die unterschiedlichen Formate sind etwas verwirrend, zudem ist der kursive Text schwerer lesbar. Der Stil ist eher als Nominalstil einzustufen, es kommen relativ viele Fachausdrücke vor, daher ist der Band für EinsteigerInnen eher ungeeignet. Vorwissen aus dem Grundstudium/ersten Studienabschnitt ist unbedingt erforderlich. Grundkenntnisse der Statistik sind sehr von Vorteil. Es handelt sich um ein sehr anspruchsvolles Buch, es behandelt die Thematik sehr umfassend und ausführlich, der Ansatz ist exakte empirisch fundierte Linguistik mit dem Ziel Datenmengen, die frühere WissenschaftlerInnen zusammen getragen haben, gründlicher auszuwerten, Sprachatlanten und andere Unterlagen sollen miteinander vernetzt werden mit dem Ziel eines sprachdynamischen statt strukturalistischem Labor, erst am Anfang dieser Entwicklung stehend, eine Forschungsplattform (REDE) soll dieses Jahr im Netz verfügbar sein, wegen der riesigen Datenmengen werden die Daten erst in ca. 15 Jahren vollständig erfasst sein. Interessant ist das Konzept der „Sprechenden Köpfe“ ab Seite 176. Positiv sind auch die Übungsbeispiele auch für prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, dazu gibt es immer wieder Handlungsaufforderungen. Widersprechen muss ich jedoch bei der Geschichte über Nelly und Markus ab Seite 39, aus eigener Erfahrung weiß ich, dass alle Schichten wissen, sowohl in Wien als auch auf dem Land, dass im privaten Bereich Dialekt gesprochen wird und im offiziellen z. B. im Unterricht Hochdeutsch, da regionaler Dialekt nur von einer mehr oder weniger begrenzten Personenzahl verstanden wird. Sollte es bei Deutschsprachigen und Migranten, die sich bereits länger in Österreich oder Deutschland aufhalten, derartige Probleme beim Spracherwerb geben, liegt es am Versagen der Erziehungsberechtigten und in den höheren Klassen auch bei den SchülerInnen. Es ist auch nicht richtig, dass die Kinder erst in der Schule Lesen lernen, die meisten können Blockschrift und Druckschrift schon im Alter von vier bis fünf Jahren fehlerfrei lesen. Insgesamt wird das Buch seinem Anspruch gerecht und daher für Studierende des zweiten Studienabschnittes/Hauptstudiums und des Doktoratsstudiums, Lehrende, AbsolventInnen vor allem der Germanistik und Sprachwissenschaften sehr zu empfehlen, für Bachelorstudium ist es allerdings eher zu schwierig.

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Sprachdynamik

von Jürgen Erich Schmidt, Joachim Herrgen

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