Produktbild: Seinetwegen

Seinetwegen Roman

181

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2024

Abbildungen

mit 9 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

22,3/14,7/2,5 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82240-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2024

Abbildungen

mit 9 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

22,3/14,7/2,5 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82240-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Autobiografie

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.12.2024

Bewertungsnummer: 2550551

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch war leider nicht ganz mein Fall, trotzdem habe ich es praktisch in einem Zug gelesen. Gefallen fand ich am Schreibstil, ich fand es berührend, welch intime Gedanken und Details die Autorin preisgibt. Der Titel und die Zusammenfassung hat mich ebenfalls angesprochen. Leider fand ich den Inhalt dann doch etwas langatmig und zu abschweifend. Schlussendlich was der biografische Charachter des Buches nicht mein Stil.

Autobiografie

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.12.2024
Bewertungsnummer: 2550551
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch war leider nicht ganz mein Fall, trotzdem habe ich es praktisch in einem Zug gelesen. Gefallen fand ich am Schreibstil, ich fand es berührend, welch intime Gedanken und Details die Autorin preisgibt. Der Titel und die Zusammenfassung hat mich ebenfalls angesprochen. Leider fand ich den Inhalt dann doch etwas langatmig und zu abschweifend. Schlussendlich was der biografische Charachter des Buches nicht mein Stil.

Wow - ebenso scharfsinnig wie sprachlich brillant!

Literatursprechstunde aus Göttingen am 10.12.2024

Bewertungsnummer: 2361514

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich habe ich mein erstes Zora del Buono Buch mit „Seinetwegen“ gelesen - ein autobiografisches Werk mit essayistischen Passagen, das absolut verdient den Schweizer Buchpreis gewonnen hat! Sie wendet sich dem Umstand zu, dass sie selbst mit nur acht Monaten ihren Vater (einen erfolgreichen Arzt) verloren hat, schuldlos durch einen tragischen Autounfall. Mit nunmehr über 60 Jahren beginnt sie sich zu fragen: Was ist nun eigentlich aus diesem Mann geworden, der ihren Vater auf dem Gewissen hat?! (Sie nennt ihn den „Töter“). Ihre blutjunge Mutter hat den Ehemann verloren, sie ihren Vater - diese klaffende Wunde ist in der Familie nie ganz verheilt. Vordergründig begibt sie sich auf die Recherche nach diesem „Töter“ - in Wahrheit geht es in dem Text aber um viel mehr: Bindungsunfähigkeit, Vaterlosigkeit, die Demenz ihrer Mutter (die sie nun sukzessive an die unaufhaltsame Krankheit verliert), über die Schweizer Provinz und dessen innewohnender Rassismus in den 60er/ 70er Jahren (Italienisch-stämmige Menschen wurden als „Tschingg“ beschimpft), bis ins Berlin der 80er Jahre, in das sich die junge Zora del Buono geflüchtet hat. So kommt sie diesem, ebenfalls bereits verstorbenen, Mann, der ihren Vater getötet hat, näher, aber auch ihrem Verlust und ihrer ganzen Familiengeschichte. Vor allem beeindruckt haben mich die verdichteten Szenen voller Lakonie, in denen del Buono ihre demenzkranke Mutter besucht, die in einem Heim untergebracht ist. Wie sie beispielsweise auf einem Taschentuch kaut und die Pflegerin bemerkt, es sei ein Papiertaschentuch - was die Sache an sich zu legitimieren scheint, denn die Tochter nimmt es lapidar zur Kenntnis mit der Bemerkung: „Na dann ist ja gut“ - einfach herrlich erzählt! Ich bin auch ein Fan der Dialoge zwischen Zora del Buono, einem Kunsthistoriker und einer Psychiaterin, die Erzähltes reflektieren. Ich bin froh, nach Beenden des Buches bereits Nachschub im Haus zu haben in Form von „Die Marschallin“ freue mich auf weitere so süffisante Lesestunden, wie ich mit „Seinetwegen“ verbracht habe. Zusammenfassend ist Zora del Buonos Literatur für mich die perfekte Mischung aus sprachlicher Brillianz und Scharfsinnigkeit!

Wow - ebenso scharfsinnig wie sprachlich brillant!

Literatursprechstunde aus Göttingen am 10.12.2024
Bewertungsnummer: 2361514
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich habe ich mein erstes Zora del Buono Buch mit „Seinetwegen“ gelesen - ein autobiografisches Werk mit essayistischen Passagen, das absolut verdient den Schweizer Buchpreis gewonnen hat! Sie wendet sich dem Umstand zu, dass sie selbst mit nur acht Monaten ihren Vater (einen erfolgreichen Arzt) verloren hat, schuldlos durch einen tragischen Autounfall. Mit nunmehr über 60 Jahren beginnt sie sich zu fragen: Was ist nun eigentlich aus diesem Mann geworden, der ihren Vater auf dem Gewissen hat?! (Sie nennt ihn den „Töter“). Ihre blutjunge Mutter hat den Ehemann verloren, sie ihren Vater - diese klaffende Wunde ist in der Familie nie ganz verheilt. Vordergründig begibt sie sich auf die Recherche nach diesem „Töter“ - in Wahrheit geht es in dem Text aber um viel mehr: Bindungsunfähigkeit, Vaterlosigkeit, die Demenz ihrer Mutter (die sie nun sukzessive an die unaufhaltsame Krankheit verliert), über die Schweizer Provinz und dessen innewohnender Rassismus in den 60er/ 70er Jahren (Italienisch-stämmige Menschen wurden als „Tschingg“ beschimpft), bis ins Berlin der 80er Jahre, in das sich die junge Zora del Buono geflüchtet hat. So kommt sie diesem, ebenfalls bereits verstorbenen, Mann, der ihren Vater getötet hat, näher, aber auch ihrem Verlust und ihrer ganzen Familiengeschichte. Vor allem beeindruckt haben mich die verdichteten Szenen voller Lakonie, in denen del Buono ihre demenzkranke Mutter besucht, die in einem Heim untergebracht ist. Wie sie beispielsweise auf einem Taschentuch kaut und die Pflegerin bemerkt, es sei ein Papiertaschentuch - was die Sache an sich zu legitimieren scheint, denn die Tochter nimmt es lapidar zur Kenntnis mit der Bemerkung: „Na dann ist ja gut“ - einfach herrlich erzählt! Ich bin auch ein Fan der Dialoge zwischen Zora del Buono, einem Kunsthistoriker und einer Psychiaterin, die Erzähltes reflektieren. Ich bin froh, nach Beenden des Buches bereits Nachschub im Haus zu haben in Form von „Die Marschallin“ freue mich auf weitere so süffisante Lesestunden, wie ich mit „Seinetwegen“ verbracht habe. Zusammenfassend ist Zora del Buonos Literatur für mich die perfekte Mischung aus sprachlicher Brillianz und Scharfsinnigkeit!

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