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Pleasure Schlafen, Essen, Mode: Der neue Essay der Starkolumnistin Jovana Reisinger über die Frage, warum Luxus politisch ist. 

3

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

15 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.10.2024

Verlag

Park

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,1 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Karamell

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881601-4-0

Beschreibung

Rezension

Reisinger schreibt über ihre eigene Beziehung zu Luxus und über den gesellschaftlichen Umgang mit allem, was Vergnügen bringt. Wer darf überhaupt genießen? Und wie genießt man ›richtig‹? ("emotion")
»Bei Reisinger wird Nachdenken über Luxus und Genuss zur politischen Diskussion.« ("RBB Der Tag in Berlin und Brandenburg")
»Die Autorin, Designerin und Filmemacherin Jovana Reisinger geht in “Pleasure” sehr anschaulich, in rasantem Tempo und genüsslich überkandidelt der Frage nach: Was ist ein gutes Leben, und wie ist es zu erreichen?« ("NZZ Bellevue")
»Jovana Reisinger ist ein schonungslos ehrliches, blitzgescheites und höchst unterhaltsames Werk gelungen. Sprudelnd und belebend wie ein Glas Champagner.« ("WDR5")
»Mit dem Flixbus in Richtung Luxus – mehr Jovana geht nicht.« ("Das Wetter")
»Die Autorin von ›Pleasure‹ bildet keine Gegensatzpaare mehr, stellt das Vergnügen nicht gegen die Pflicht oder eine krisenhafte Welt. Für Reisinger ist die selbstbewusste Inanspruchnahme von Genussmitteln eine Form der Selbstermächtigung.« ("Rheinische Post")
»Man liest die letzte Seite und will auf eine wilde Party, man will einen riesigen Berg Mayonnaise aus einer Tube auf einen Haufen Pommes drücken, man will einem ›Crush‹ eine Nachricht schreiben.« ("Der Spiegel")
»Viele haben vor ihr vom Klassenaufstieg geschrieben, doch niemand so sinnlich wie sie. Erfrischend ist, dass sie Pleasure nicht zum feministischen Allheilmittel macht, vielmehr sei es eine ›lebensbejahende Praxis‹ – Armut, Gewalt und Frauenhass zum Trotz.« ("Missy Magazine")
»Kolumnistin, Künstlerin, Selbstdarstellerin – Jovana Reisinger scheint alles zu können. Jetzt hat sie ein Manifest für den Glamour und die Lust vorgelegt, das politischer kaum sein könnte.« ("taz")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

15 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.10.2024

Verlag

Park

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,1 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Karamell

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881601-4-0

Herstelleradresse

park x ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Erfrischend anders und lebensroh

V aus München am 24.02.2025

Bewertungsnummer: 2420894

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spannendes und starkes Buch, die Autorin kannte ich bereits durch ihre Kolumnen in der FAZ. Hier erzählt sie von Ihrem Verhältnis zu Luxus und streift dabei wesentliche Themen unserer Gesellschaft. Enorm unterhaltsam!

Erfrischend anders und lebensroh

V aus München am 24.02.2025
Bewertungsnummer: 2420894
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spannendes und starkes Buch, die Autorin kannte ich bereits durch ihre Kolumnen in der FAZ. Hier erzählt sie von Ihrem Verhältnis zu Luxus und streift dabei wesentliche Themen unserer Gesellschaft. Enorm unterhaltsam!

Gesellschaftskritik und…

CK aus Raum Stuttgart am 17.11.2025

Bewertungsnummer: 2971540

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gesellschaftskritik und Selbstdarstellung „Pleasure“ von Jovana Reisinger ist ein Essay über Genuss und die Frage, wem dieser zusteht. Dabei geht die Autorin vorwiegend auf die Themen Essen, Kleidung und Schlaf ein. Die Autorin erforscht zum einen ihr persönliches Bedürfnis nach Luxus, Glamour und Genus, untersucht jedoch auch gesellschaftliche Strukturen und Bedingungen und geht der Frage nach, wem „ein gutes Leben zusteht“. „An diesem Tag, während sich die Erwachsenen den Selbstgebrannten reinschütteten und über ihre schmerzenden, abgearbeiteten Körper klagten, beschloss ich, mich für alle Zeiten fernzuhalten von einer demütigen Arbeitsmoral, von Lebenszeitvergeudung durch Arbeit, die mir keine Freude macht. Erst später, viel später, habe ich verstanden, dass es sich dabei selten um eine freiwillige Entscheidung handelt. Nicht alle können sich Selbstverwirklichung leisten – und dabei gut leben. Manche sorgen dafür, dass andere es schaffen. Sie putzen die Arbeitsplatten, machen Pläne, assistieren, bereiten vor und bereiten nach. Manche gehen beim Versuch zugrunde oder geben irgendwann auf. Ich gehöre nicht dazu.“ In einer Mischung aus persönlichen Erlebnissen, Gefühlen und Gedanken nimmt und Jovana Reisinger mit auf den roten Teppich, ihre Arbeit, ihr Liebesleben, und so weiter. Der Text springt hin und her zwischen Memoir und Essay, war mir persönlich stellenweise etwas zu ausschweifend (und vielleicht auch einfach zu weit weg von meinem Leben), enthielt jedoch auch immer wieder sehr treffende Aussagen: „In einem arbeitsreichen Leben, in einem mit vielen Pflichten und vielen Sorgen, ist der Genuss die verdiente Belohnung. Über die Belohnung hinaus geht die Dekadenz, die verschwenderische Fülle. In so einem kleinen Leben, einem mit mehr Entbehrungen als Bonuszahlungen, ist die Hingabe an Pleasure beinah eine Form des Widerstands. Eine Grenzüberschreitung. Pleasure steht für Genuss und Bedürfnisbefriedigung: eine Praline, das gute Obst, der Edelschmuck, die Freibadpommes, die Designerhandtasche, der Kuss, die geilen Heels, der Sonnenuntergang, die Umarmung, ein Käsebrot, die Postkarte aus dem Urlaub, der Urlaub, die Berührung, das ausgeschlafene, erholte Aufwachen, der richtige Satz, das merkwürdige Ereignis, die ergreifende Kunst, der alles verschlingende S•x. Um ein Bedürfnis befriedigen und genießen zu können, muss es als solches nicht nur erkannt werden, sondern man muss sich dem Wunsch danach hingeben, in gewisser Weise sich ergeben. Man muss es sich wortwörtlich leisten können. Ohne Scham oder Schuldgefühl. Ein Guilty Pleasure ist kein Pleasure. Pleasure steht dafür, sich selbst und anderen etwas gönnen zu können, Eigennutz und Altruismus nicht im Widerspruch, sondern in einer kongenialen Ergänzung. Aus dieser beinah idealistischen Betrachtung heraus sorgt Pleasure als Haltung auch für Irritationsmomente, für Frustration, ist in gewisser Weise die reinste Form der Provokation.“ Die finale Aussage ist mehr oder weniger: „Doch geht es bei Pleasure nicht um eine große Bewegung, sondern um eine große Bereitschaft zur Hingabe. Für manche mag das bedeuten, in elitäre Räume einzudringen, die ihnen qua Herkunftsgeschichte nicht selbstverständlich erscheinen. Für andere, sich den Themen zu widmen, für die sie verachtet werden. Für die einen ist Pleasure der ungestörte Schlaf, für die anderen die Limonade auf der Dachterrasse, für die nächsten die Markenklamotte. Pleasure ist immer eine persönliche Anspruchsgeste und zugleich eine politische Intervention. Das fotzige Kleid, die Discounter-Delikatesse, die Müdigkeit – das bin nie nur ich. Da sind immer die anderen, das ist der gesellschaftliche Kontext, die Fallhöhe, die Provokation. Pleasure ist ein Manifest, weil das gute Leben allen zusteht.“ Das kam zwar schon irgendwie rüber, und gut schreiben kann Jovana Reisinger allemal. „Pleasure“ ist somit insgesamt ein gut geschriebenes Buch, das für meinen persönlichen Geschmack jedoch etwas zu viel Selbstdarstellung enthielt. Ich vergebe 3 von 5 Sternen. Vielen Dank an den Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

Gesellschaftskritik und…

CK aus Raum Stuttgart am 17.11.2025
Bewertungsnummer: 2971540
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gesellschaftskritik und Selbstdarstellung „Pleasure“ von Jovana Reisinger ist ein Essay über Genuss und die Frage, wem dieser zusteht. Dabei geht die Autorin vorwiegend auf die Themen Essen, Kleidung und Schlaf ein. Die Autorin erforscht zum einen ihr persönliches Bedürfnis nach Luxus, Glamour und Genus, untersucht jedoch auch gesellschaftliche Strukturen und Bedingungen und geht der Frage nach, wem „ein gutes Leben zusteht“. „An diesem Tag, während sich die Erwachsenen den Selbstgebrannten reinschütteten und über ihre schmerzenden, abgearbeiteten Körper klagten, beschloss ich, mich für alle Zeiten fernzuhalten von einer demütigen Arbeitsmoral, von Lebenszeitvergeudung durch Arbeit, die mir keine Freude macht. Erst später, viel später, habe ich verstanden, dass es sich dabei selten um eine freiwillige Entscheidung handelt. Nicht alle können sich Selbstverwirklichung leisten – und dabei gut leben. Manche sorgen dafür, dass andere es schaffen. Sie putzen die Arbeitsplatten, machen Pläne, assistieren, bereiten vor und bereiten nach. Manche gehen beim Versuch zugrunde oder geben irgendwann auf. Ich gehöre nicht dazu.“ In einer Mischung aus persönlichen Erlebnissen, Gefühlen und Gedanken nimmt und Jovana Reisinger mit auf den roten Teppich, ihre Arbeit, ihr Liebesleben, und so weiter. Der Text springt hin und her zwischen Memoir und Essay, war mir persönlich stellenweise etwas zu ausschweifend (und vielleicht auch einfach zu weit weg von meinem Leben), enthielt jedoch auch immer wieder sehr treffende Aussagen: „In einem arbeitsreichen Leben, in einem mit vielen Pflichten und vielen Sorgen, ist der Genuss die verdiente Belohnung. Über die Belohnung hinaus geht die Dekadenz, die verschwenderische Fülle. In so einem kleinen Leben, einem mit mehr Entbehrungen als Bonuszahlungen, ist die Hingabe an Pleasure beinah eine Form des Widerstands. Eine Grenzüberschreitung. Pleasure steht für Genuss und Bedürfnisbefriedigung: eine Praline, das gute Obst, der Edelschmuck, die Freibadpommes, die Designerhandtasche, der Kuss, die geilen Heels, der Sonnenuntergang, die Umarmung, ein Käsebrot, die Postkarte aus dem Urlaub, der Urlaub, die Berührung, das ausgeschlafene, erholte Aufwachen, der richtige Satz, das merkwürdige Ereignis, die ergreifende Kunst, der alles verschlingende S•x. Um ein Bedürfnis befriedigen und genießen zu können, muss es als solches nicht nur erkannt werden, sondern man muss sich dem Wunsch danach hingeben, in gewisser Weise sich ergeben. Man muss es sich wortwörtlich leisten können. Ohne Scham oder Schuldgefühl. Ein Guilty Pleasure ist kein Pleasure. Pleasure steht dafür, sich selbst und anderen etwas gönnen zu können, Eigennutz und Altruismus nicht im Widerspruch, sondern in einer kongenialen Ergänzung. Aus dieser beinah idealistischen Betrachtung heraus sorgt Pleasure als Haltung auch für Irritationsmomente, für Frustration, ist in gewisser Weise die reinste Form der Provokation.“ Die finale Aussage ist mehr oder weniger: „Doch geht es bei Pleasure nicht um eine große Bewegung, sondern um eine große Bereitschaft zur Hingabe. Für manche mag das bedeuten, in elitäre Räume einzudringen, die ihnen qua Herkunftsgeschichte nicht selbstverständlich erscheinen. Für andere, sich den Themen zu widmen, für die sie verachtet werden. Für die einen ist Pleasure der ungestörte Schlaf, für die anderen die Limonade auf der Dachterrasse, für die nächsten die Markenklamotte. Pleasure ist immer eine persönliche Anspruchsgeste und zugleich eine politische Intervention. Das fotzige Kleid, die Discounter-Delikatesse, die Müdigkeit – das bin nie nur ich. Da sind immer die anderen, das ist der gesellschaftliche Kontext, die Fallhöhe, die Provokation. Pleasure ist ein Manifest, weil das gute Leben allen zusteht.“ Das kam zwar schon irgendwie rüber, und gut schreiben kann Jovana Reisinger allemal. „Pleasure“ ist somit insgesamt ein gut geschriebenes Buch, das für meinen persönlichen Geschmack jedoch etwas zu viel Selbstdarstellung enthielt. Ich vergebe 3 von 5 Sternen. Vielen Dank an den Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

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Pleasure

von Jovana Reisinger

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