Produktbild: Our Man in Havana

Our Man in Havana

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

45206

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.07.2017

Verlag

Pan Macmillan

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

15,7/10,4/2 cm

Gewicht

162 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-5098-2804-3

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Verkaufsrang

45206

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.07.2017

Verlag

Pan Macmillan

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

15,7/10,4/2 cm

Gewicht

162 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-5098-2804-3

EU-Ansprechpartner

Zeitfracht Medien GmbH
Ferdinand-Jühlke-Straße 7|99095|Erfurt|DE
produktsicherheit@zeitfracht.de

Herstelleradresse

Macmillan Publishers International
Brunel Road|RG21 6XS|Basingsto Hants|GB
exportqueries@macmillan.com

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Vom Staubsaugervertreter zum Top-Spion

Mario Pf. aus Oberösterreich am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 583373

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Neben "The third Man" ist "Our Man in Havana" vielleicht das bekannteste Werk Graham Greenes, wenngleich auch ein weniger ernsthaftes, das sich mehr als Parodie auf Spionageromane versteht. Der verwitwete Staubsaugervertreter James Wormold und seine Tochter Milly leben in Havanna, wo Wormold sich bemüht seiner Tochter ein möglichst komfortables und luxuriöses Leben zu bieten. Doch die Liebe zur Tochter ist ein Fass ohne Boden, da diese scheinbar gar keine Beziehung zu Geld hat und Wormold einmal mehr in finanzielle Sorgen bringt als sie ein Pferd kauft, das sie sich eigentlich gar nicht leisten können, denn am Vorabend der kubanischen Revolution laufen die Geschäfte für den Staubsaugervertreter mehr als schlecht. Doch schon bald bietet sich eine Gelegenheit an, die sich Wormold nicht entgehen lassen will, als er vom britischen Agenten Hawthorne in einer Bar-Toilette als Spion für ihre Majestät angeworben wird und für diese Tätigkeit, sowie die Rekrutierung von Hilfsagenten finanzielle Unterstützung erhält. Im Gegenzug erhofft sich der Geheimdienst durch seine Kontakte als Staubsaugervertreter, der diese auch kubanische Behörden verkauft, schlussendlich Zugang zu geheimen Informationen über die Vorgänge auf Kuba. Fast schon mit Begeisterung macht sich Wormold an die Arbeit, nur um bei seinem ersten Rekrutierungsversuch kläglich zu scheitern. Erst sein alter Freund Dr. Haselbacher bringt ihn schließlich auf die zündende Idee, er könnte doch auch einfach alles erfinden, denn es kann ja niemand kontrollieren... Graham Greene war nicht nur der Autor von zahlreichen teils sehr zynischen Spionageromanen sondern auch einst selbst britischer Spion und so verwundert es nicht, dass sich hinter der parodistischen Elementen von " Our Man in Havana " eine handfeste Kritik am System der Geheimdienste steckt, die auch heute noch auf gut Glück Spione rekrutieren und diese mit Geldmitteln ausstatten, um im Gegenzug Informationen fragwürdiger Qualität zu erhalten, während die Gelder meist zu anderen Zwecken genutzt werden als vorgesehen. Aber wie in allen Werken Greenes blitzen auch in "Our Man in Havana" ernsthafte moralische Fragen auf, allerdings ohne dem Buch dadurch Spannung oder das ironisch-kritische Element zu nehmen, auch wenn das Spiel mit dem Feuer in letzter Wirkung dazu führt, dass sich Wormold die Finger verbrennt und der Witz gleichsam mit der moralischen Konsequenz zum tödlichen Ernst wird. Fazit: Eine sehr pointierte Geheimdienstparodie, die selbst im 21. Jahrhundert immer noch ihren Charme entfalten kann und an deren Kernaussage sich womöglich nicht viel geändert hat.

Vom Staubsaugervertreter zum Top-Spion

Mario Pf. aus Oberösterreich am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 583373
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Neben "The third Man" ist "Our Man in Havana" vielleicht das bekannteste Werk Graham Greenes, wenngleich auch ein weniger ernsthaftes, das sich mehr als Parodie auf Spionageromane versteht. Der verwitwete Staubsaugervertreter James Wormold und seine Tochter Milly leben in Havanna, wo Wormold sich bemüht seiner Tochter ein möglichst komfortables und luxuriöses Leben zu bieten. Doch die Liebe zur Tochter ist ein Fass ohne Boden, da diese scheinbar gar keine Beziehung zu Geld hat und Wormold einmal mehr in finanzielle Sorgen bringt als sie ein Pferd kauft, das sie sich eigentlich gar nicht leisten können, denn am Vorabend der kubanischen Revolution laufen die Geschäfte für den Staubsaugervertreter mehr als schlecht. Doch schon bald bietet sich eine Gelegenheit an, die sich Wormold nicht entgehen lassen will, als er vom britischen Agenten Hawthorne in einer Bar-Toilette als Spion für ihre Majestät angeworben wird und für diese Tätigkeit, sowie die Rekrutierung von Hilfsagenten finanzielle Unterstützung erhält. Im Gegenzug erhofft sich der Geheimdienst durch seine Kontakte als Staubsaugervertreter, der diese auch kubanische Behörden verkauft, schlussendlich Zugang zu geheimen Informationen über die Vorgänge auf Kuba. Fast schon mit Begeisterung macht sich Wormold an die Arbeit, nur um bei seinem ersten Rekrutierungsversuch kläglich zu scheitern. Erst sein alter Freund Dr. Haselbacher bringt ihn schließlich auf die zündende Idee, er könnte doch auch einfach alles erfinden, denn es kann ja niemand kontrollieren... Graham Greene war nicht nur der Autor von zahlreichen teils sehr zynischen Spionageromanen sondern auch einst selbst britischer Spion und so verwundert es nicht, dass sich hinter der parodistischen Elementen von " Our Man in Havana " eine handfeste Kritik am System der Geheimdienste steckt, die auch heute noch auf gut Glück Spione rekrutieren und diese mit Geldmitteln ausstatten, um im Gegenzug Informationen fragwürdiger Qualität zu erhalten, während die Gelder meist zu anderen Zwecken genutzt werden als vorgesehen. Aber wie in allen Werken Greenes blitzen auch in "Our Man in Havana" ernsthafte moralische Fragen auf, allerdings ohne dem Buch dadurch Spannung oder das ironisch-kritische Element zu nehmen, auch wenn das Spiel mit dem Feuer in letzter Wirkung dazu führt, dass sich Wormold die Finger verbrennt und der Witz gleichsam mit der moralischen Konsequenz zum tödlichen Ernst wird. Fazit: Eine sehr pointierte Geheimdienstparodie, die selbst im 21. Jahrhundert immer noch ihren Charme entfalten kann und an deren Kernaussage sich womöglich nicht viel geändert hat.

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