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Mütter, die gehen

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24,00 €

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,9/13/3,2 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Violett / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Las Abandonadoras

Übersetzt von

Christiane Quandt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04219-6

Beschreibung

Rezension

»Die Autorin [...] beschäftigt sich auf kluge Weise mit dem Narrativ der 'schlechten Mutter'.« Psychologie Heute 20241001

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,9/13/3,2 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Violett / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Las Abandonadoras

Übersetzt von

Christiane Quandt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04219-6

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Wichtiges Buch, das ein Tabuthema anspricht

Bewertung am 22.10.2024

Bewertungsnummer: 2322559

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Was für eine Mutter verlässt ihr Kind? Bestimmt nur eine der allerschlimmsten Sorte.“ Auf der Rückseite von „Mütter, die gehen“ sind die folgenden Fragen abgedruckt: „Was für eine Mutter verlässt ihr Kind? Und warum dürfen Väter eigentlich jederzeit gehen, Mütter aber nicht?“ Begoña Gómez Urzaiz betrachtet die Gründe, die Mütter dazu zwingen oder veranlassen, ihre eigenen Kinder zu verlassen. Dabei orientiert sie sich vor allem an berühmten Frauen aus der Popkultur und der Literaturwelt, wie zum Beispiel Doris Lessing oder Ingrid Bergman. Urzaiz bespricht diese Umstände und reflektiert dabei auch ihre eigene Mutterschaft und hinterfragt die Schuld, die Müttern auferlegt wird. So gut ich das erste Drittel des Buches fand, so wenig hat mich leider der Mittelteil erreicht. Zu sehr hat sich die Autorin an Nebensträngen aufgehangen und damit den roten Faden verloren, auch wenn diese Essays interessant waren (Beispiel Momfluencer). Auf den letzten Seiten beschäftigt sich Urzaiz mit dem, was ich eigentlich aufgrund des Klappentextes erwartet habe: sie lässt Mütter, die ihre Kinder verlassen haben, zu Wort kommen. Es ist sehr emotional, die Beweggründe dieser Frauen zu lesen, auch wenn sie hauptsächlich finanzieller Natur sind, um dem Kind später eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin hier eben diese Beweggründe tiefer analysiert und die gesellschaftliche Struktur der Mütter eingebettet hätte, das ist ihr leider nur zu einem geringen Teil gelungen. Ich finde Urzaiz’ Buch trotz der strukturellen Abstriche unfassbar wichtig, denn diesem Tabuthema sollten wir unbedingt mehr Aufmerksamkeit widmen. „Mutter sein bedeutet letztlich, eine Sammlung verschiedener Versionen von Schuld anzuhäufen, die sich ohne Rücksicht auf Widersprüche überlagern. Im Universum Mutter ist die Schuld, ein Kind vorübergehend verlassen zu haben, perfekt mit der Schuld kompatibel, es zurückgeholt zu haben.“

Wichtiges Buch, das ein Tabuthema anspricht

Bewertung am 22.10.2024
Bewertungsnummer: 2322559
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Was für eine Mutter verlässt ihr Kind? Bestimmt nur eine der allerschlimmsten Sorte.“ Auf der Rückseite von „Mütter, die gehen“ sind die folgenden Fragen abgedruckt: „Was für eine Mutter verlässt ihr Kind? Und warum dürfen Väter eigentlich jederzeit gehen, Mütter aber nicht?“ Begoña Gómez Urzaiz betrachtet die Gründe, die Mütter dazu zwingen oder veranlassen, ihre eigenen Kinder zu verlassen. Dabei orientiert sie sich vor allem an berühmten Frauen aus der Popkultur und der Literaturwelt, wie zum Beispiel Doris Lessing oder Ingrid Bergman. Urzaiz bespricht diese Umstände und reflektiert dabei auch ihre eigene Mutterschaft und hinterfragt die Schuld, die Müttern auferlegt wird. So gut ich das erste Drittel des Buches fand, so wenig hat mich leider der Mittelteil erreicht. Zu sehr hat sich die Autorin an Nebensträngen aufgehangen und damit den roten Faden verloren, auch wenn diese Essays interessant waren (Beispiel Momfluencer). Auf den letzten Seiten beschäftigt sich Urzaiz mit dem, was ich eigentlich aufgrund des Klappentextes erwartet habe: sie lässt Mütter, die ihre Kinder verlassen haben, zu Wort kommen. Es ist sehr emotional, die Beweggründe dieser Frauen zu lesen, auch wenn sie hauptsächlich finanzieller Natur sind, um dem Kind später eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin hier eben diese Beweggründe tiefer analysiert und die gesellschaftliche Struktur der Mütter eingebettet hätte, das ist ihr leider nur zu einem geringen Teil gelungen. Ich finde Urzaiz’ Buch trotz der strukturellen Abstriche unfassbar wichtig, denn diesem Tabuthema sollten wir unbedingt mehr Aufmerksamkeit widmen. „Mutter sein bedeutet letztlich, eine Sammlung verschiedener Versionen von Schuld anzuhäufen, die sich ohne Rücksicht auf Widersprüche überlagern. Im Universum Mutter ist die Schuld, ein Kind vorübergehend verlassen zu haben, perfekt mit der Schuld kompatibel, es zurückgeholt zu haben.“

Mutterschaft und Schuldgefühle

SimoneF am 10.07.2024

Bewertungsnummer: 2241689

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte ist voll von Vätern, die gehen und ihre Kinder zurücklassen. Doch was ist mit Müttern, die gehen? Welche Gründe können dahinterstecken, dass eine Mutter ihr Kind verlässt, und welche gesellschaftlichen Reaktionen ruft dies hervor? Anhand historischer Frauen wie Maria Montessori, Doris Lessing oder Ingrid Bergman zeigt Begoña Gómez Urzaiz unterschiedliche Lebenswege und Beweggründe für das Zurücklassen von Kindern nach. In Theater und Film liefern Ibsens „Nora“ sowie zahlreiche Filmrollen etwa von Meryl Streep ein interessantes Bild. Den Abschluss bildet ein Kapitel, in dem Frauen zu Wort kommen, die aus wirtschaftlichen Gründen ihre Heimat und Familien zurücklassen mussten, um im Ausland für den Familienunterhalt zu sorgen. Ihre Recherchen bettet die Autorin in allgemeine Überlegungen zur Rolle der Frau und Mutterschaft ein. Auch die allgegenwärtige Schuld, mit der Mütter bereits ab der Schwangerschaft und über die gesamte Mutterschaft hinweg konfrontiert werden, wird thematisiert. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, und Begoña Gómez Urzaiz wertet nicht, sondern beobachtet, ergänzt durch eigene Gedanken, Erfahrungen und Wahrnehmungen als Mutter. Ein sehr interessantes, differenziertes und zum Nachdenken anregendes Buch!

Mutterschaft und Schuldgefühle

SimoneF am 10.07.2024
Bewertungsnummer: 2241689
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte ist voll von Vätern, die gehen und ihre Kinder zurücklassen. Doch was ist mit Müttern, die gehen? Welche Gründe können dahinterstecken, dass eine Mutter ihr Kind verlässt, und welche gesellschaftlichen Reaktionen ruft dies hervor? Anhand historischer Frauen wie Maria Montessori, Doris Lessing oder Ingrid Bergman zeigt Begoña Gómez Urzaiz unterschiedliche Lebenswege und Beweggründe für das Zurücklassen von Kindern nach. In Theater und Film liefern Ibsens „Nora“ sowie zahlreiche Filmrollen etwa von Meryl Streep ein interessantes Bild. Den Abschluss bildet ein Kapitel, in dem Frauen zu Wort kommen, die aus wirtschaftlichen Gründen ihre Heimat und Familien zurücklassen mussten, um im Ausland für den Familienunterhalt zu sorgen. Ihre Recherchen bettet die Autorin in allgemeine Überlegungen zur Rolle der Frau und Mutterschaft ein. Auch die allgegenwärtige Schuld, mit der Mütter bereits ab der Schwangerschaft und über die gesamte Mutterschaft hinweg konfrontiert werden, wird thematisiert. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, und Begoña Gómez Urzaiz wertet nicht, sondern beobachtet, ergänzt durch eigene Gedanken, Erfahrungen und Wahrnehmungen als Mutter. Ein sehr interessantes, differenziertes und zum Nachdenken anregendes Buch!

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Mütter, die gehen

von Begoña Gómez Urzaiz

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