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Marlen Pelny
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Liebe / Liebe
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- ISBN-13: 9783852187976
- Artikelnr.: 68623139
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"Marlen Pelny vermeidet Voyeurismus und den Ton der Betroffenheit. Ohne zu verharmlosen, bettet sie die tabuisierten Themen in eine sprachlich kraftvolle Coming-of-Age-Geschichte, die sie mit spannenden Wendungen und mitunter gar mit Humor erzählt. Sie holt die Gewalt dahin, wo sie leider auch allzu oft passiert: ganz nah bei uns." Kulturnews "Die Geschichte wird mit einer kindlichen Zartheit und Naivität erzählt, ist aber schonungslos und klar. Ein brutal schöner Roman, eine Coming-of-Age-Geschichte mit Tiefgang ..." bn.bibliotheksnachrichten, Sabine Eidenberger "Da ist eine zarte, trotzige Stimme, die der brutalen Umgebung, in der sie aufwächst, entgegentritt, die Verbündete findet und lernt, dass es für Liebe Mut braucht. Dieser Roman
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ist poetisch und zugleich hart, verletzlich und zugleich schön." Ronya Othmann "sehr kunstvoll, originell und literarisch, hart, aber nicht brutal, deutlich, aber nicht voyeuristisch ... Marlen Pelny ist ein ungewöhnlicher und sprachlich kraftvoller Roman gelungen über Liebe außerhalb der üblichen Konstellationen. Ein Buch, das vom Erwachsenwerden mit schmerzenden Wunden und Narben erzählt, von Trost und von einer großen Befreiung. So hat dies noch niemand getan." rbbKultur-Radio, Nadine Kreuzahler "(...) und plötzlich findet man sich in einem dieser seltenen Bücher wieder, die Welten und Figuren erschaffen, die man so schnell nicht mehr vergisst (...) Pelny findet eine eigene Poetik, um von Missbrauch und Liebe zu erzählen, die auch sprachlich überzeugt." FURCHE booklet, Veronika Schuchter "Es ist ein Buch, das uns in die Abgründe der Liebe einführt, und gleichzeitig ist es ein Buch, das uns zeigt, wie wunderbar, hoffnungsvoll und schön Liebe und Beziehungen sein können ... Ein tolles Buch für literarische Leser*innen." radioeins rbb "Die Literaturagenten", Jakob Hein "Gegen Ende entfaltet der Roman noch einmal eine große Kraft: Als emanzipatorische Aufforderung, das Schweigen zu durchbrechen, gesellschaftlich auferlegte Rollen abzustreifen, einengende Verhaltensmuster abzulegen - und sich soziale Zusammenhänge jenseits traditioneller Familienbilder zu schaffen, die das Label ,Liebe' tatsächlich verdienen." Siegessäule, Anja Kümmel "Es braucht Mut, diese Geschichte zu erzählen. Marlen Pelny beweist ihn." Isabelle Lehn "Mit ,Liebe/Liebe' legt Marlen Pelny einen Roman vor, der auf ergreifende Weise erzählt, was Liebe ist. Und was nicht." Leipziger Zeitung, Ralf Julke "Marlen Pelny erzählt so fein und so dicht, dass man Sasha auf keinen Fall allein lassen möchte in diesem Text." Kölncampus, Kathrin Albrecht "Überzeugend ist das Erleben der Protagonistin, die sich neu finden muss und enorme Stärke gewinnt. Beachtenswertes Romandebüt der bisher durch Lyrik in Erscheinung getretenen Autorin." ekz-Informationsdienst, Ingrid Hellriegel "Marlen Pelnys ,Liebe / Liebe' ist schockierend, anklagend, unbegreiflich, tragisch, dichterisch und doch so voller Leben, dass der Dunst der Vergangenheit dem Licht der Zukunft weicht." Bezirksblätter, Sabine Schletterer "ein gelungenes Plädoyer für eine Wahlfamilie jenseits von Blutsverwandtschaft und eine selbstbestimmte Identität" WESER-KURIER, Anja Kümmel
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Gebundenes Buch
Cover:
Das Cover scheint auf dem ersten Blick sehr einfach und simpel. Zwei Hände die den Titel rechts und links einrahmen. Farblich ist der Hintergrund in Rot, der Farbe der Liebe gehalten, die Hände in kaltem Blau und der Titel in warmen Gelb.
Meinung:
Die Ich-Erzählerin …
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Cover:
Das Cover scheint auf dem ersten Blick sehr einfach und simpel. Zwei Hände die den Titel rechts und links einrahmen. Farblich ist der Hintergrund in Rot, der Farbe der Liebe gehalten, die Hände in kaltem Blau und der Titel in warmen Gelb.
Meinung:
Die Ich-Erzählerin Sascha hat eine bewegte und berührende Kindheit, geprägt von Vernachlässigung, sexuellem Missbrauch und Gewalt. Die erzählten Fragmente aus der Vergangenheit lassen den Lesen stocken und den Atem anhalten. Die erzählten Erlebnisse berühren und bewegen den Leser und nehmen diesen mit.
Die Emotionen und Gefühle werden hier sehr verkörpert und gehen den Leser ans Herz. Man erlebt die Hilflosigkeit und Schutzlosigkeit. Erst im fortgeschritten Alter erlebt Sascha bei ihrem Großvater, was Liebe, Geborgenheit und familiäre Nähe bedeutet.
Eine berührende und bewegende Geschichte die wichtige Themen aufgreift und thematisiert. Liebe und Geborgenheit der Familie ist ein wichtiges Gut. Die Geschichte soll genau aus dies aufmerksam machen.
Der Schreibstil ist flüssig, lebendig und bewegend. Es liest sich sehr angenehm und die Emotionen werden herübergebracht und verkörpert.
Die Kapitel bzw. Abschnitte haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss.
Ein Buch, das berührt und bewegt. Eine Geschichte, die nah geht und dessen Tiefe auch im Nachhinein noch nachwirkt. Eine Geschichte über Traumata und Liebe. Positive Befreiung, die die Schatten der Vergangenheit überstrahlt.
Fazit:
Ein Buch, das berührt und bewegt. Eine Geschichte, die nah geht und dessen Tiefe auch im Nachhinein noch nachwirkt.
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Gebundenes Buch
Sascha erlebt ihre Kindheit als trostlos. Ihre Mutter beachtet sie kaum und ihr Vater schenkt ihr seine besondere Zuneigung, die sie aber nicht möchte. Erst als sie mit 12 Jahren zu ihrem Großvater gebracht wird erlebt Sascha das erste Mal in ihrem Leben was es heißt herzlich …
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Sascha erlebt ihre Kindheit als trostlos. Ihre Mutter beachtet sie kaum und ihr Vater schenkt ihr seine besondere Zuneigung, die sie aber nicht möchte. Erst als sie mit 12 Jahren zu ihrem Großvater gebracht wird erlebt Sascha das erste Mal in ihrem Leben was es heißt herzlich aufgenommen zu werden. Ihre Freundschaft zu Charlie, die offenbar so wie sie schon schmerzhafte Erfahrungen in ihrem Leben gemacht hat und die aus dem Tierheim geholte Hündin Rosa, schenken ihr in den kommenden Jahren neuen Lebensmut. Aber es gibt immer noch ihren Vater, der mit ,,besonderen“ Geschenken ihr zum Geburtstag stets eine Freude machen will. Die Schatten der Vergangenheit verfolgen Sascha deshalb immer wieder und keiner weiß, ob oder wie sie diese jemals vertreiben kann.
Wenn man den Titel ,, Liebe/ Liebe“ liest, kann man sich im Grunde gar nichts darunter vorstellen. Wenn man aber dann den bewegenden und erschütternden Roman von Marlen Pelny gelesen hat, dann hat man sehr gut eine Vorstellung davon, was die Autorin damit aussagen wollte. Die ICH Erzählerin Sascha entführt den Leser in ihre traumatische Kindheit, wo die berührenden Gedanken von ihr sehr intensiv rüber kommen. Die Autorin hat dabei einen bildgewaltigen Schreibstil, wo man als Leser nicht nur einmal schlucken muss und Wut und auch Trauer dabei verspürt. Die Mutter wird dabei extrem gleichgültig gegenüber ihrer Tochter beschrieben, so als ob diese für sie gar nicht existieren würde. Die Hilflosigkeit und Verzweiflung von Sascha ist dabei in jeder Zeile zu spüren. Dann gibt es noch den Vater, der zwar nur am Rande erwähnt wird, dafür aber eine tragende Rolle im Leben seiner Tochter spielt. Dabei hat die Autorin extra eine Triggerwarnung ausgegeben, weil es in dem Roman um sexuelle Gewalt, Kindesmissbrauch und auch Selbstverletzung kommt.
Aber es gibt auch einen Hoffnungsschimmer in dem Roman, wo Sascha ein neues Leben bei ihrem Großvater beginnen kann. Hier hat Marlen Pelny sehr schön die andere Art von Liebe beschrieben, die Sascha nun kennen lernen durfte. Endlich hat Sascha die Möglichkeit bekommen, ein selbst bestimmtes Leben führen zu können, obwohl die Vergangenheit sie immer wieder verfolgt. Aber sie ist eine Kämpferin und hat nun Menschen um sich, die sich ehrlich für sie und ihre Bedürfnisse interessieren. Ein emotionaler und unter die Haut gehender Roman, den die Autorin mit einer starken und wunderschönen Ausdrucksweise toll rüber gebracht hat.
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Als die zwölfjährige Sascha von ihren Eltern zum Großvater gefahren wird, ahnt sie noch nicht, dass sie dort ihre Heimat finden wird. Fernab vom sexuellen Missbrauch des Vaters und der lieb- und freudlosen Mutter lernt Sascha mit Charlie nicht nur eine Freundin kennen, sondern darf …
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Als die zwölfjährige Sascha von ihren Eltern zum Großvater gefahren wird, ahnt sie noch nicht, dass sie dort ihre Heimat finden wird. Fernab vom sexuellen Missbrauch des Vaters und der lieb- und freudlosen Mutter lernt Sascha mit Charlie nicht nur eine Freundin kennen, sondern darf sich mit Rosa sogar erstmals in ihrem Leben einen Hund zulegen - eine folgenreiche Entscheidung, die den Zusammenhalt ihrer neuen Familie auf die Probe stellt...
"Liebe/Liebe" ist der Debütroman Marlen Pelnys, die bislang - so verrät es der Klappentext - vor allem für ihre Lyrik bekannt war. Und so lassen sich diese lyrischen Wurzeln auch nicht verhehlen. "Liebe/Liebe" ist trotz der Traurigkeit und Härte, die über weite Strecken den Roman dominieren, sehr poetisch geworden. "Der Zug rollte im selben Moment los wie meine Tränen", heißt es gleich im emotional so wuchtigen ersten Satz, später wird die Fahrt der Familie von einem Schatten begleitet, der "wie eine Regenwolke über unserem Auto schwebte." Es ist gerade die Sprache, die den Roman zu einer Besonderheit in der umfangreichen Coming-of-Age-Literatur macht. Denn Pelny, die sich ganz auf die Emotionen und Sicht ihrer jungen Heldin Sascha einlässt, gelingt es mit dieser Poesie, zu berühren und gleichzeitig aufzurütteln.
Es ist keine leichte Kost, die die Leser:innen von "Liebe/Liebe" erwartet, nicht umsonst enhält das Buch eine Triggerwarnung. Sexueller Kindesmissbrauch, Selbstverletzung - Marlen Pelny schont weder ihre Figuren noch die Leserschaft. Dennoch gelingt es ihr auch immer wieder, Momente der Zärtlichkeit in den Text einfließen zu lassen. Saschas Großvater, ihre Hündin Rosa und insbesondere die zarte Queerness, die der Roman im Verhältnis zwischen Sascha und Charlie entwickelt, sind nicht nur für die Protagonistin Balsam.
Während ich die Sprache Pelnys sehr genoss, konnte ich der Figurenentwicklung nicht immer folgen. So wird der Großvater vom Saulus zum Paulus, wobei ich nur erahnen konnte, wie es zu dieser 360-Grad-Drehung kam. Die Jugendjahre Saschas wurden mir zu schnell abgehandelt, da gerade die Pubertät des Mädchens sicherlich für weitere intensive Momente und auch für mehr Verständnis für die Figur gesorgt hätte. Zwischen Sascha und Charlie werden über Jahre Dinge verschwiegen, obwohl dieses Verhältnis ansonsten von großem Vertrauen geprägt ist. Und selbst Hündin Rosa entwickelt Charakterzüge, die ich unter keinen Umständen von ihr erwartet hatte...
Kleinere Wermutstropfen eines ansonsten intensiven und lesenswerten Romans, der es trotz aller Brutalität und Härte schafft, Hoffnung und Empathie zu erzeugen - für Sascha und Charlie, aber auch für alle anderen Kinder und Jugendliche, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Unbequem, mutig und zärtlich!
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Sascha hat eine furchtbare Kindheit. Für ihre gefühlskalte Mutter ist sie unsichtbar und ihr Vater rückt ihr viel zu nah. Auch wenn sie dafür keine Wörter kennt weiß sie das es nicht richtig ist was ihr Vater macht.
Als ihre Eltern sie zu ihrem Großvater …
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Sascha hat eine furchtbare Kindheit. Für ihre gefühlskalte Mutter ist sie unsichtbar und ihr Vater rückt ihr viel zu nah. Auch wenn sie dafür keine Wörter kennt weiß sie das es nicht richtig ist was ihr Vater macht.
Als ihre Eltern sie zu ihrem Großvater abschieben verändert sich ihr Leben. An die liebenswerte Art muss sie sich erst gewöhnen. Dann bekommt sie von ihrem Großvater einen Hund namens Rosa geschenkt. Das beste was ihr passieren konnte.
Am ersten Schultag trifft sie Charlie die sie an die Hand nimmt und nie wieder loslässt.
Der Autorin Marlen Pelny ist es gelungen eine unglaubliche Geschichte zu schreiben, die zudem noch ein gesellschaftlich relevantes Thema aufgreift.
Unterstrichen wird das ganze durch einen sehr guten Schreibstil der einen nicht mehr so schnell los lässt.
Wieder einmal gut gefallen haben mir die Figuren mit all ihren Stärken und Schwächen.
Die verschiedenen Charaktere machen es einem noch einfacher in der Geschichte zu versinken.
Fazit und Empfehlung
Eine klare Kauf-und Leseempfehlung
Ich danke dem Verlag und der Autorin Maren Pelny das ich das tolle Buch vorab lesen durfte.
Hiermit vergebe ich 5
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