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Leming

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.03.2024

Verlag

Verlag Voland & Quist

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

20/13,9/2 cm

Gewicht

275 g

Farbe

Schwarz / Champagner

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86391-401-1

Beschreibung

Rezension

"Murmel Clausen schreibt hemmungslos. Hemmungslos gut."
"Es ist ein Jugendbuch, dass mal nicht als Jugendbuch daher kommt, sondern ganz ernsthaft von jener Verunsicherung erzählt, die einen in dieser Zeit des Übergangs wahnsinnig, zutiefst traurig und hilflos machen kann."
Leipzgier Internetzeitung
"Kurze Sätze kann Clausen gut. Atmosphäre auch. [...] So düster das Thema klingen mag, die vermeintlich letzten Tage der drei Ausreißer werden doch ziemlich lebendig und mit Unerwarteten Wendungen erzählt."
Kreuzer Logbuch
"Murmel Clausens Roman 'Leming' ist rasant geschrieben und von einer ansteckenden Liebe zu seinen
Protagonisten beseelt."
Berliner Morgepost
"Murmel Clausen ist ein genauso berührender wie lustiger und im besten Sinne unkomplizierter Roman gelungen."
fm4
"Was so genau in den Köpfen jugendlicher Menschen vorgeht, weiß vermutlich Murmel Clausen (*1973) ebensowenig wenig wie ich (*1954) - aber was darin vorgehen könnte, hat er großartig erzählt."
CulturMag

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.03.2024

Verlag

Verlag Voland & Quist

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

20/13,9/2 cm

Gewicht

275 g

Farbe

Schwarz / Champagner

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86391-401-1

Herstelleradresse

Voland & Quist
Louisenstraße 37
01099 Dresden
DE

Email: vertrieb@voland-quist.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend

    Wow, das geht ans Herz! Trotz oder gerade wegen des düsteren Themas schlägt dieses Buch einen lockeren Ton an, der sehr viel Leben, Emotionen und Empathie beinhaltet und dessen Sog ich mich nicht entziehen konnte. Ich hab zum Schluss geheult- ehrlich! Mir ging das sehr nahe. Es war so real, so unfassbar gut nachvollziehbar und gleichzeitig erschreckend. Und ungeheuer fesselnd. Aber bitte beachtet auch das Nachwort des Autors. Er spricht hier von eigenen Erfahrungen, die ihn bewogen haben dieses Buch zu schreiben. Hier finden sich auch Links für Betroffene mit destruktiven Gedanken und bitte passt auf euch auf!

  • Bewertung

    4/5

    02.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Roadtrip zum kollektiven Suizid

    Reinhold, Kolja und Verena, drei junge Menschen zwischen 16 und 18, haben die Nase voll von ihrem Leben. Sie kennen sich über ein Suizidforum, das Reinhold ins Leben gerufen hat, und brechen gemeinsam in dessen geliebten, tiefer gelegten Audi nach Ungarn auf, wo Verenas Opa eine kleine Datscha besitzt. Dort wollen sie sich zusammen in den Tod stürzen. Reinhold hat eine genetische Störung und wurde sein Leben lang als Freak bezeichnet und gemobbt. Verena stammt aus reichlich prekären Familienverhältnissen. Auch Kolja, der die Geschichte erzählt, kommt aus einer Scheidungsfamilie. Er ist aber derjenige, der noch am besten mit seinen Umständen zurechtkommt, und sich eigentlich gar nicht umbringen möchte. Vielmehr will er den Selbstmord von Reinhold und Verena, in die er sich zudem verliebt hat, verhindern. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil, die Sprache sind sehr nah an den Jugendlichen. Sie kommen für mich authentisch und berührend rüber.

  • Jürg K.

    4/5

    12.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichte mit Tiefgang, spannend

    Kolja, Verena und Reinhold treffen auf einem bestimmten Forum im Internet. Sie beschliessen dem Ganzen einen dramatischen Tatsch zu geben an den Plattensee zu reisen und in einen erloschenen Vulkan zu springen. Kolja fährt mit, um die beiden vor ihrem Vorhaben abzubringen. Diese Geschichte hat mich sehr berührt. Können eine chaotische Reise, mit einem getunten Auto, ein toter Opa, eine wilde Partynacht am Plattensee, eine Sonnenfinsternis und ihre Freundschaft Verena und Reinhold den Lebensmut zurückbringen? Dieses Buch ist ein Roadtrip mit Tiefgang und berührt sicher viele Leser. Meiner Meinung nach fehlt den dreien ein wahrer Freund. Mit dem sie über alles reden können, der nur zuhört und sie versteht. In dem Buch erzählt jeder von sich nach und nach was er in dem Forum verschwiegen hat. Man merkt beim Lesen, dass die Aussichtslosigkeit zu schwinden beginnt. Mich hat diese Geschichte von der ersten Seite an sehr in den Bann gezogen. Man geht mit auf diesen Trip und das Ende geht anders aus als gedacht. Ein gutes Ende nimmt es nicht. Ein empfehlenswertes Buch.

  • Nicole Kleber

    aus Eisenberg

    4/5

    10.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Roadtrip mit Tiefgang

    Reinhold, Kolja und Verena sind in einem tiefergelegten, lilafarbenem Audi A3 unterwegs Richtung Balaton. An und für sich nichts ungewöhnliches. Wären nicht alle drei jugendlich und hätten sich nicht in einem Suizid-Forum, das Reinhold auf die Beine gestellt hat, kennengelernt. Es ist Verena, die Ungarn für den gemeinsamen Suizid vorgeschlagen hat, fasziniert von dem Gefühl das sie einmal hatte, als sie auf dem Hegyestű, das Innere eines ehemaligen Vulkans mit Steinbruchcharakter, stand. Es ist Reinhold, der die drei hinkutschiert und es ist Kolja, der 16jährige Ich-Erzähler und Moralapostel der Geschichte, der die beiden anderen davon abbringen will, von dieser Kante zu springen. Kolja hat im Forum zwar immer kräftig mitgemischt, aber auch da schon eher als der relativierende Geist – denn was er mit seinem Zyniker Vater erlebt ist zwar grenzwertig genug, aber was Verena und Reinhold zu kauen haben, ist von ganz anderem Kaliber. „Ganz ehrlich: Ich hab mich gefragt, warum Reinhold es nicht schon längst hinter sich gebracht hatte. Aber er wollte vorher einmal in seinem Leben eine geile Zeit haben, so wie in den debilen Liedern, die er immer hörte. Um die passenden Leute dafür zu finden, hatte er das Forum gegründet. Und weil ich parallel mit Verena chattete, sie so eine Fantasie hatte, von einem Felsen in einen erloschenen Vulkan zu springen, irgendwo da beim Plattensee, entstand die Idee mit der Reise.“ Was allen dreien fehlt ist ein wirklicher Freund. Jemand, mit dem man einfach über alles reden kann, der zuhört und versteht. Und das finden sie auf dieser Reise – ineinander. Nach und nach erzählt jeder auch das von sich, was er davor im Forum oder in privaten Nachrichten noch verschwiegen hat. Nach und nach scheint die Aussichtslosigkeit zu schwinden … Auf sich gestellt sein, mit Geschehenem überfordert sein, sich als Außenseiter fühlen, – Murmel Clausen erzählt die Geschichte des Erwachsenwerden müssens. Etwas das in einer Welt voller Rücksichtslosigkeit und Egoismus schwer zu bewältigen ist, das ohne Halt zu haben tatsächlich ausweglos erscheinen kann. Er hat einen schnellen und humorigen Ton gewählt, der einen vom ersten Satz an mitnimmt auf diesen Trip und am Ende ziemlich gebeutelt wieder ausspuckt – denn auch wenn es anders ausgeht als gedacht: Ein gutes Ende nimmt es nicht ...

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