Produktbild: Leg dich nicht mit Krähen an!

Leg dich nicht mit Krähen an! Wie die Tierwelt zurückschlägt

2

9,99 €

inkl. MwSt, Versandkostenfrei

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2017

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/11,6/2,2 cm

Gewicht

208 g

Farbe

Orange / Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3293-3

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2017

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/11,6/2,2 cm

Gewicht

208 g

Farbe

Orange / Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3293-3

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Das Tier zwischen Freund und Feind

Bewertung aus Eisenach am 19.01.2024

Bewertungsnummer: 2112399

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Straßenhunde fahren per U-Bahn zu ihren bevorzugten Futter­plät­zen. Und das regel­mäßig. Dabei ist das viel­leicht nicht mal die über­ra­schendste Ver­hal­tens­weise, die frei­le­bende Tiere zei­gen. Man­ches wirkt kurios, ande­res interes­sant – und noch ande­res viel­leicht sogar be­ängsti­gend. Jörg Zittlau listet in diesem (Hör-)Buch eine ganze Reihe an tie­ri­schen Ver­hal­tens­wei­sen auf, die man den je­wei­li­gen Tie­ren kaum zu­trauen würde. Vie­les da­von ist – um es vor­weg­zu­neh­men – wirk­lich interes­sant. Trotz­dem kann mich die­ses Buch nicht wirk­lich über­zeu­gen, da ich beim Le­sen/Hö­ren das Ge­fühl be­kam, dass der Autor nicht wirk­lich wusste, wo­rauf er hinaus­will. Da sind einer­seits die be­reits er­wähn­ten Intelli­genz­be­weise ver­schie­dener Tier­arten, ande­rer­seits aber Be­grün­dungen, wieso die De­zi­mie­rung oder sogar Aus­rot­tung als stö­rend em­pfun­dener Popu­lati­onen (bei­spiels­weise von Rat­ten) kei­nen dauer­haf­ten Er­folgt zeigt. Bei letz­te­rem spielt die In­telli­genz eher eine Neben­rolle, weil rein bio­lo­gi­sche Gründe der ge­woll­ten Ver­nich­tung ent­ge­gen­wir­ken. Hinzu kom­men Bei­spiele tier­is­chen Ver­hal­tens, das für die be­nach­bar­ten Men­schen wirk­lich eine Ge­fahr dar­stellt. Ins­ge­samt hin­ter­lässt das Buch bei mir des­halb den Ein­druck, dass mehr oder we­ni­ger wahl­los teil­weise tat­säch­lich höchst interes­sante Fak­ten über Tiere zu­sam­men­ge­stellt wur­den, je­doch der rote Faden fehlt und somit lei­der keine ‚Pointe‘ zu er­kennen ist. Es bleibt die Frage zu­rück: Was will uns der Autor damit ver­mit­teln? Fazit: Die Auswahl interessanter/unbekannter Tatsachen über diverse Tier­arten wirkt ins­ge­samt lei­der recht wahl­los.

Das Tier zwischen Freund und Feind

Bewertung aus Eisenach am 19.01.2024
Bewertungsnummer: 2112399
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Straßenhunde fahren per U-Bahn zu ihren bevorzugten Futter­plät­zen. Und das regel­mäßig. Dabei ist das viel­leicht nicht mal die über­ra­schendste Ver­hal­tens­weise, die frei­le­bende Tiere zei­gen. Man­ches wirkt kurios, ande­res interes­sant – und noch ande­res viel­leicht sogar be­ängsti­gend. Jörg Zittlau listet in diesem (Hör-)Buch eine ganze Reihe an tie­ri­schen Ver­hal­tens­wei­sen auf, die man den je­wei­li­gen Tie­ren kaum zu­trauen würde. Vie­les da­von ist – um es vor­weg­zu­neh­men – wirk­lich interes­sant. Trotz­dem kann mich die­ses Buch nicht wirk­lich über­zeu­gen, da ich beim Le­sen/Hö­ren das Ge­fühl be­kam, dass der Autor nicht wirk­lich wusste, wo­rauf er hinaus­will. Da sind einer­seits die be­reits er­wähn­ten Intelli­genz­be­weise ver­schie­dener Tier­arten, ande­rer­seits aber Be­grün­dungen, wieso die De­zi­mie­rung oder sogar Aus­rot­tung als stö­rend em­pfun­dener Popu­lati­onen (bei­spiels­weise von Rat­ten) kei­nen dauer­haf­ten Er­folgt zeigt. Bei letz­te­rem spielt die In­telli­genz eher eine Neben­rolle, weil rein bio­lo­gi­sche Gründe der ge­woll­ten Ver­nich­tung ent­ge­gen­wir­ken. Hinzu kom­men Bei­spiele tier­is­chen Ver­hal­tens, das für die be­nach­bar­ten Men­schen wirk­lich eine Ge­fahr dar­stellt. Ins­ge­samt hin­ter­lässt das Buch bei mir des­halb den Ein­druck, dass mehr oder we­ni­ger wahl­los teil­weise tat­säch­lich höchst interes­sante Fak­ten über Tiere zu­sam­men­ge­stellt wur­den, je­doch der rote Faden fehlt und somit lei­der keine ‚Pointe‘ zu er­kennen ist. Es bleibt die Frage zu­rück: Was will uns der Autor damit ver­mit­teln? Fazit: Die Auswahl interessanter/unbekannter Tatsachen über diverse Tier­arten wirkt ins­ge­samt lei­der recht wahl­los.

Krähen, Anophelesmücke und Co - warum der Mensch nie Herr über unsere Umwelt wird

Elke Seifried aus Gundelfingen am 19.07.2017

Bewertungsnummer: 1034822

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Waschbären, die für Randale sorgen, ein Bär, der plötzlich wieder in unseren Wäldern auftaucht, all das sind Themen, die sich wochenlang in unseren Medien gehalten haben. Aber nicht das sind die wirklich großen Probleme, denn die gehen von ganz anderen Tierarten und letztendlich vom Menschen und seinem Konsumverhalten aus. Darvins Survival of the Fittest, hat sich längst zu nicht der Stärkste überlebt, sondern der am besten Angepasste verändert. Jörg Zittlau stellt in seinem Buch mit zahlreichen, beeindruckenden Beispielen dar, zu welchen Meisterleistungen Tiere fähig sind. Bei intelligenten Kraken angefangen, die sogar Schraubverschlüsse öffnen und ihr Körpergewicht im Notfall sogar um 99% reduzieren können, über Elefanten, die in Häuser einbrechen um nicht nur an Nahrung zu kommen, sondern auch Schnaps zu klauen oder Straßenhunde, die die öffentlichen Verkehrsmittel täglich als Pendler zwischen ruhigem Vorort zum Schlafen und City für mehr Nahrungsangebot nutzen, bis hin zu Ratten, die in Teamwork trotz ihrer kleinen Pfoten fähig zum Eierklau sind, haben mich die tierischen Rekorde nicht nur einmal sprachlos staunen lassen. Artensterben, Verlust des Lebensraums, Verödung von Naturparadiesen, auch dafür führt der Autor viele Belege an, die traurig machen und zudem zu einer bedrohlichen Abwanderung der Tiere führen. „Der Mensch kann schnell falsch liegen, wenn er versucht sich in die Natur einzumischen.“ Wie und mit welch verheerendem Ausmaß wird hier nicht nur an Ratten, die auf eine tödliche Chemiekeule mit einer sprunghaften Erhöhung ihrer Fortpflanzungsquote reagieren oder dem hässlichen „Aga Klops“, der Kröte, die sich Australien aus Venezuela geholt hat, um Käferlarven mit Fressfeinden zu bekämpfen, und der gar nicht daran denkt, dies zu tun, wenn es so viel besseres zu fressen und vor allem so gut wie gar keinen Feind gibt, demonstriert. Der locker, spitze Sprachstil des Autors macht das Lesen dieses „Sachbuchs“ zum großen Lesevergnügen. Auch für den Laien wird alles verständlich dargelegt und auf pfiffige Art und Weise vermittelt. So gilt für Quallen z.B., die „klassischen biologischen Krisen zaubern ihr allenfalls ein Lächeln auf den Aftermund“, es wird aus einer Heuschrecke, die alleinlebend einen „braven Dr. Jekyll“ abgibt, als Schwarm ein „fresssüchtiger Mr. Hyde“, oder es sieht ganz so aus, wie wenn der Rapskäfer „das Wettrüsten mit den Labors der Chemieindustrie erst einmal gewonnen“ hätte. Auch Überschriften wie „Multiresistenzen aus dem Klo“ oder „kluge Kollektive mit Spaß am Sex“, wenn es z.B. um Ratten geht, wecken nicht nur das Interesse, sondern machen das Lesen zur äußerst kurzweiligen Unterhaltung. „Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können.“ Mit diesem Satz endet der Autor. Auch im Verlauf finden sich immer wieder spitze Bemerkungen, die wachrütteln, bei denen ich mir oft gedacht habe, ja wie recht er hat, und mir deshalb sehr gut gefallen haben. So wird die menschliche Evolution z.B. mit den Worten „wurden aus affenartigen Baumklettern und Ast-zu Ast-Springern hochtechnisierte Weltraumflieger und Facebook zu Twitter Hüpfer.“, beschrieben oder es werden auch provokant „Kinder, die eine natürliche Erdbeere mit einem unmissverständlichen „Bäh“ ablehnen, weil sie geschmacklich nicht mehr mit einem Erdbeerjoghurt mithalten kann.“, erwähnt. „Wir können uns im Kampf gegen die uns verhassten Tierarten noch so anstrengen-sie werden nicht nur eine Antwort darauf finden, sondern uns immer wieder mit neuen Tricks überraschen, auf die wir keine Antwort haben“. Aber hoffnungslos ist es nicht, denn der Autor hat auch Strategien wie eine Veränderung unseres Konsumverhaltens, unserer Landwirtschaft und weitere Maßnahmen in petto, wie ein Miteinander von Mensch und Tier gelingen kann. Wer sich nur ein bisschen für Tiere, die Umwelt und die Zukunft unseres Planeten interessiert sollte dieses äußerst kurzweilige, spannende und aufschlussreiche Buch unbedingt lesen. Völlig begeisterte 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

Krähen, Anophelesmücke und Co - warum der Mensch nie Herr über unsere Umwelt wird

Elke Seifried aus Gundelfingen am 19.07.2017
Bewertungsnummer: 1034822
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Waschbären, die für Randale sorgen, ein Bär, der plötzlich wieder in unseren Wäldern auftaucht, all das sind Themen, die sich wochenlang in unseren Medien gehalten haben. Aber nicht das sind die wirklich großen Probleme, denn die gehen von ganz anderen Tierarten und letztendlich vom Menschen und seinem Konsumverhalten aus. Darvins Survival of the Fittest, hat sich längst zu nicht der Stärkste überlebt, sondern der am besten Angepasste verändert. Jörg Zittlau stellt in seinem Buch mit zahlreichen, beeindruckenden Beispielen dar, zu welchen Meisterleistungen Tiere fähig sind. Bei intelligenten Kraken angefangen, die sogar Schraubverschlüsse öffnen und ihr Körpergewicht im Notfall sogar um 99% reduzieren können, über Elefanten, die in Häuser einbrechen um nicht nur an Nahrung zu kommen, sondern auch Schnaps zu klauen oder Straßenhunde, die die öffentlichen Verkehrsmittel täglich als Pendler zwischen ruhigem Vorort zum Schlafen und City für mehr Nahrungsangebot nutzen, bis hin zu Ratten, die in Teamwork trotz ihrer kleinen Pfoten fähig zum Eierklau sind, haben mich die tierischen Rekorde nicht nur einmal sprachlos staunen lassen. Artensterben, Verlust des Lebensraums, Verödung von Naturparadiesen, auch dafür führt der Autor viele Belege an, die traurig machen und zudem zu einer bedrohlichen Abwanderung der Tiere führen. „Der Mensch kann schnell falsch liegen, wenn er versucht sich in die Natur einzumischen.“ Wie und mit welch verheerendem Ausmaß wird hier nicht nur an Ratten, die auf eine tödliche Chemiekeule mit einer sprunghaften Erhöhung ihrer Fortpflanzungsquote reagieren oder dem hässlichen „Aga Klops“, der Kröte, die sich Australien aus Venezuela geholt hat, um Käferlarven mit Fressfeinden zu bekämpfen, und der gar nicht daran denkt, dies zu tun, wenn es so viel besseres zu fressen und vor allem so gut wie gar keinen Feind gibt, demonstriert. Der locker, spitze Sprachstil des Autors macht das Lesen dieses „Sachbuchs“ zum großen Lesevergnügen. Auch für den Laien wird alles verständlich dargelegt und auf pfiffige Art und Weise vermittelt. So gilt für Quallen z.B., die „klassischen biologischen Krisen zaubern ihr allenfalls ein Lächeln auf den Aftermund“, es wird aus einer Heuschrecke, die alleinlebend einen „braven Dr. Jekyll“ abgibt, als Schwarm ein „fresssüchtiger Mr. Hyde“, oder es sieht ganz so aus, wie wenn der Rapskäfer „das Wettrüsten mit den Labors der Chemieindustrie erst einmal gewonnen“ hätte. Auch Überschriften wie „Multiresistenzen aus dem Klo“ oder „kluge Kollektive mit Spaß am Sex“, wenn es z.B. um Ratten geht, wecken nicht nur das Interesse, sondern machen das Lesen zur äußerst kurzweiligen Unterhaltung. „Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können.“ Mit diesem Satz endet der Autor. Auch im Verlauf finden sich immer wieder spitze Bemerkungen, die wachrütteln, bei denen ich mir oft gedacht habe, ja wie recht er hat, und mir deshalb sehr gut gefallen haben. So wird die menschliche Evolution z.B. mit den Worten „wurden aus affenartigen Baumklettern und Ast-zu Ast-Springern hochtechnisierte Weltraumflieger und Facebook zu Twitter Hüpfer.“, beschrieben oder es werden auch provokant „Kinder, die eine natürliche Erdbeere mit einem unmissverständlichen „Bäh“ ablehnen, weil sie geschmacklich nicht mehr mit einem Erdbeerjoghurt mithalten kann.“, erwähnt. „Wir können uns im Kampf gegen die uns verhassten Tierarten noch so anstrengen-sie werden nicht nur eine Antwort darauf finden, sondern uns immer wieder mit neuen Tricks überraschen, auf die wir keine Antwort haben“. Aber hoffnungslos ist es nicht, denn der Autor hat auch Strategien wie eine Veränderung unseres Konsumverhaltens, unserer Landwirtschaft und weitere Maßnahmen in petto, wie ein Miteinander von Mensch und Tier gelingen kann. Wer sich nur ein bisschen für Tiere, die Umwelt und die Zukunft unseres Planeten interessiert sollte dieses äußerst kurzweilige, spannende und aufschlussreiche Buch unbedingt lesen. Völlig begeisterte 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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