Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
Roman SPIEGEL Bestseller
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Erscheint vorauss. 1. Juli 2026
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Ein kauziger älterer Herr, Geschichten über ein Land, das es nicht mehr gibt, und die Frage, ob ein Leben eher durch Wahrheit oder durch Fantasie gelingtDer SPIEGEL-Bestseller von Star-Autor Michael Tsokos und Anja Tsokos endlich im Taschenbuch.Gemeinsam mit seiner Frau Anja Tsokos erzählt Bestsellerautor Michael Tsokos in dem Roman »Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge« von der ehemaligen DDR. Wir tauchen ein in das Leben des liebenswerten Einzelgängers Heinz Labensky und begeben uns auf eine verschmitzte Reise durch die deutsch-deutsche Geschichte.Heinz Labensky hat auch nach...
Ein kauziger älterer Herr, Geschichten über ein Land, das es nicht mehr gibt, und die Frage, ob ein Leben eher durch Wahrheit oder durch Fantasie gelingt
Der SPIEGEL-Bestseller von Star-Autor Michael Tsokos und Anja Tsokos endlich im Taschenbuch.
Gemeinsam mit seiner Frau Anja Tsokos erzählt Bestsellerautor Michael Tsokos in dem Roman »Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge« von der ehemaligen DDR. Wir tauchen ein in das Leben des liebenswerten Einzelgängers Heinz Labensky und begeben uns auf eine verschmitzte Reise durch die deutsch-deutsche Geschichte.
Heinz Labensky hat auch nach der Wende den Osten Deutschlands nie verlassen und sitzt in einem Seniorenheim die Zeit ab. Bis eines Tages ein Brief die Tristesse unterbricht und Licht ins Dunkel des größten Rätsels seines Lebens bringt: Das Verschwinden seiner Jugendliebe Rita. Er steigt in den Flixbus nach Warnemünde, um der Sache auf den Grund zu gehen. Auf der Fahrt animieren den mit blühender Fantasie gesegneten Labensky die verschiedensten Mitfahrenden zu einer Reise durch die eigene Vergangenheit und er erzählt eine haarsträubende Geschichte nach der anderen. Doch am Meer angekommen, muss Labensky eine Entscheidung treffen. Will er die Wahrheit erfahren und die Realität so akzeptieren, wie sie ist? Oder will er weiter in seiner selbst geschaffenen Fantasiewelt leben?
»Vielleicht, dachte Labensky, war die Wahrheit überschätzt. Vielleicht war er ja doch nicht der einzige, der sich gelegentlich in Einbildungen oder Geschichten rettete. Vielleicht hatte ja jeder so seine Erzählungen auf Lager, um sich die Welt, die nicht leicht auszuhalten war, zurechtzubiegen. Luftschlösser brauchten keine Baugenehmigung, aber sie halfen einem, nicht die Hoffnung zu verlieren.«
SPIEGEL-Bestsellerautor Michael Tsokos hat sich für den Roman »Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge« erstmals mit seiner Frau Anja Tsokos zusammengetan. Gemeinsam erzählen sie eine Geschichte über die DDR - ein Land, das längst Geschichte ist: originell, warmherzig und mit einem Humor, der Menschen liebt!
Der SPIEGEL-Bestseller von Star-Autor Michael Tsokos und Anja Tsokos endlich im Taschenbuch.
Gemeinsam mit seiner Frau Anja Tsokos erzählt Bestsellerautor Michael Tsokos in dem Roman »Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge« von der ehemaligen DDR. Wir tauchen ein in das Leben des liebenswerten Einzelgängers Heinz Labensky und begeben uns auf eine verschmitzte Reise durch die deutsch-deutsche Geschichte.
Heinz Labensky hat auch nach der Wende den Osten Deutschlands nie verlassen und sitzt in einem Seniorenheim die Zeit ab. Bis eines Tages ein Brief die Tristesse unterbricht und Licht ins Dunkel des größten Rätsels seines Lebens bringt: Das Verschwinden seiner Jugendliebe Rita. Er steigt in den Flixbus nach Warnemünde, um der Sache auf den Grund zu gehen. Auf der Fahrt animieren den mit blühender Fantasie gesegneten Labensky die verschiedensten Mitfahrenden zu einer Reise durch die eigene Vergangenheit und er erzählt eine haarsträubende Geschichte nach der anderen. Doch am Meer angekommen, muss Labensky eine Entscheidung treffen. Will er die Wahrheit erfahren und die Realität so akzeptieren, wie sie ist? Oder will er weiter in seiner selbst geschaffenen Fantasiewelt leben?
»Vielleicht, dachte Labensky, war die Wahrheit überschätzt. Vielleicht war er ja doch nicht der einzige, der sich gelegentlich in Einbildungen oder Geschichten rettete. Vielleicht hatte ja jeder so seine Erzählungen auf Lager, um sich die Welt, die nicht leicht auszuhalten war, zurechtzubiegen. Luftschlösser brauchten keine Baugenehmigung, aber sie halfen einem, nicht die Hoffnung zu verlieren.«
SPIEGEL-Bestsellerautor Michael Tsokos hat sich für den Roman »Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge« erstmals mit seiner Frau Anja Tsokos zusammengetan. Gemeinsam erzählen sie eine Geschichte über die DDR - ein Land, das längst Geschichte ist: originell, warmherzig und mit einem Humor, der Menschen liebt!
Anja Tsokos wurde in einem Land geboren, das es nicht mehr gibt. Zumindest gibt sie diese Antwort ihren Kindern, wenn die sie danach fragen. Sie kam im Jahr 1973 in Oschatz, Sachsen, zur Welt. Im Alter von sechs Jahren siedelte ihre Familie nach Moskau um, da ihre Eltern im diplomatischen Dienst der DDR tätig waren. Kurz vor der Wende kehrte die Familie in den ostdeutschen Teil Deutschlands zurück. Seit den 1990ern lebt Anja Tsokos in Berlin, wo sie den Rechtsmediziner Michael Tsokos kennenlernte, den sie 2010 heiratete. Prof. Dr. Michael Tsokos, 1967 in Kiel geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Seine bisher 28 Bücher sind allesamt Bestseller und wurden bereits mit hochkarätiger Besetzung verfilmt. Mit seinen bundesweiten Live-Events zu rechtsmedizinischen Themen fesselt er seit Jahren seine knapp 700 000 Follower auf Instagram, seine Fans, Leser und Zuschauer. @dr.tsokos
Produktdetails
- Verlag: Droemer/Knaur; Droemer Tb
- Seitenzahl: 464
- Erscheinungstermin: 1. Juli 2026
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 125mm
- ISBN-13: 9783426309636
- ISBN-10: 3426309637
- Artikelnr.: 75831795
Herstellerkennzeichnung
Droemer Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
produktsicherheit@droemer-knaur.de
"Verschmitzt, anregend und vielschichtig!" kultbote.de (Blog) 20240318
Gebundenes Buch
Als heute 65-jährige, ehemalige DDR-Bürgerin war ich echt gespannt auf dieses Buch. Normalerweise lese ich heutige Bücher über die ehemalige DDR nicht gerne. Sie gehen an der Wahrheit oft meilenweit vorbei und geben ein vollkommen falsches Bild der damaligen Verhältnisse …
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Als heute 65-jährige, ehemalige DDR-Bürgerin war ich echt gespannt auf dieses Buch. Normalerweise lese ich heutige Bücher über die ehemalige DDR nicht gerne. Sie gehen an der Wahrheit oft meilenweit vorbei und geben ein vollkommen falsches Bild der damaligen Verhältnisse ab.
Die Leseprobe für das neue Buch des Autoren-Ehepaares Tsokos hat mich zunächst begeistert und ich erwartete hier eine reale Darstellung der damaligen Verhältnisse und der historischen Ereignisse. Doch ich wurde erneut arg enttäuscht. Obwohl einige Eigenheiten der DDR wiedergegeben werden, ist das alles eine überspritzte, unrealistische Geschichte. Schon die Figur des Hauptprotagonisten Heinz Labensky, lernunfähig, ohne Schulabschluss, mit einfältigem Gemüt ist wohl nicht die geeignete Person für einen Rückblick auf 40 Jahre Geschichte eines ganzen Landes. Die Wahl der Person sollte wohl für viele humoristischen Sichtweisen des Hauptprotagonisten die Begründung liefern.
Beginn und Ende des Buches finde ich gut und würde 4 Punkte dafür geben. Dazwischen ist die Geschichte kaum glaubhaft, völlig überzogen, sehr langatmig und schlicht und einfach keine reale Wiedergabe der ostdeutschen realsozialistischen Republik und höchsten 2 Punkte wert.
Da ich zunächst davon ausging, dass zumindest ein Teil des Autorenpaares, Frau Tsokos, ebenfalls ein Kind der ehemaligen DDR ist, war ich darüber zunächst verwundert. Doch wenn man den Lebenslauf von Anja Tsokos genauer liest, hat sie mit ihrer Familie von ihrem 6. Lebensjahr bis kurz vor der politischen Wende in der ehemaligen Sowjetunion gelebt. auch sie kennt die DDR nur aus Erzählungen und nicht aus eigenen Erinnerungen. Schade. Thema verfehlt.
Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.
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Gebundenes Buch
Ein bewegter Blick hinter die Fassade der DDR
Im Droemer Verlag erscheint der Roman "Heinz Labensky und seine Sicht auf die Dinge" von Anja Tsokos & Michael Tsokos.
Heinz Labensky ist Ende siebzig und lebt in einem Seniorenheim in Ostdeutschland. Er besitzt einen verminderten IQ, …
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Ein bewegter Blick hinter die Fassade der DDR
Im Droemer Verlag erscheint der Roman "Heinz Labensky und seine Sicht auf die Dinge" von Anja Tsokos & Michael Tsokos.
Heinz Labensky ist Ende siebzig und lebt in einem Seniorenheim in Ostdeutschland. Er besitzt einen verminderten IQ, galt schon im Kindesalter als nicht "förderungsfähig" und musste die Schule früh verlassen. Nur mit Hilfe seiner Freundin, der Außenseiterin Rita, lernte er Grundzüge im Schreiben und Lesen und verdiente sich später als Handlanger seinen Lebensunterhalt.
Fast fünfzig Jahre hat Heinz nichts mehr von Rita gehört, doch dann erreicht ihn ein Brief ihrer Tochter und Heinz fährt mit dem Flixbus nach Warnemünde, um endlich Antworten auf seine Fragen zu bekommen. Mit blühender Fantasie erzählt er den Mitfahrenden von den Erlebnissen seines Lebens und dabei verschwimmt die Grenze zwischen Fakten und Fiktion.
"Luftschlösser brauchten keine Baugenehmigung, aber sie halfen einem, nicht die Hoffnung zu verlieren." Zitat
Der kauzige und geistig nicht gerade beschlagene Heinz Labensky lässt auf der Suche nach seiner Jugendfreundin Rita im Flixbus sein Leben in der DDR Revue passieren. Dabei erzählt er von seiner Begegnung mit der Stasi und lässt sich vor den sozialistischen Karren spannen, naiv, aber um für Rita etwas herauszuschlagen: Es werden politische Parteiparolen abgespult, es geht um geheime Kinderheime, um die Olympischen Spiele und den Einfluss des politischen Kaders, der den Funktionären Wohlstand und Luxus einbrachte, während die sozialistischen Bürger im HO nach Waren anstanden und von einem Trabbi träumten.
Heinz hatte in dieser Hinsicht Glück, er besaß einen Moskwitch, der ihm durch private Taxifahrten Geld einbrachte. Völlig unerwartet wurde der unwissende Heinz bei so einer Fahrt zum Gehilfen der Gründungsmitglieder der RAF und begab sich damit in eine brisante Lage. Auch wenn ich mit Heinz gelitten und um ihn gebangt habe, als er sich dann noch auf die Suche nach dem legendären Bernsteinzimmer macht, ufert die Bandbreite seiner Erlebnisse ziemlich aus und in seiner gutgläubigen und einfachen Art wurde er mir nicht unbedingt sympathisch. Dafür ist er zu sehr politischer Blindheit und Unwissenheit geschlagen und seine eher platonischen Gefühle für Rita konnte ich ihm dann doch nicht ganz abnehmen.
Wer dieses Buch liest, sollte sich auf eine spezielle, etwas unglaubwürdige Figur einstellen, die fantasievoll erzählen kann, sich manche Zustände schön redet und dabei unterhaltsam Vorgänge aus der DDR-Geschichte wiedergibt. Man erlebt humorvolle Äußerungen und erfährt Dinge, die man so nur von den DDR-Bürgern persönlich erfahren konnte. Diese Grundidee hinter dem Buch hat mir gefallen und ich war gespannt, was Heinz am Ende seiner Reise erfahren wird.
Von mir gibt es 3,5 Sterne, die ich gerne aufrunde, weil mich Labenskys Schicksal sehr interessiert und mir der mit humorvollen Begriffen gespickte Erzählstil gut gefallen hat.
Eine naive, fantasievolle Hauptfigur ermöglicht uns einen ungeschönten Blick hinter die Fassade der DDR und ruft uns noch einmal die Geschichte dieses Landes in Erinnerung.
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Gebundenes Buch
Heinz Labensky lebt im Osten Deutschlands, in einem Feierabendheim. Den Westen hat er nie kennengelernt, weder zu Zeiten der Mauer noch danach. Weit gereist ist er eigentlich auch nie und wenn, dann wohl nur für seine Jugendliebe Rita. Als ihn nun ein Brief erreicht, in dem es um genau diese …
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Heinz Labensky lebt im Osten Deutschlands, in einem Feierabendheim. Den Westen hat er nie kennengelernt, weder zu Zeiten der Mauer noch danach. Weit gereist ist er eigentlich auch nie und wenn, dann wohl nur für seine Jugendliebe Rita. Als ihn nun ein Brief erreicht, in dem es um genau diese Jugendliebe geht, macht sich Heinz Labensky auf die Reise. Mit einem Bus fährt er in Richtung Ostsee, um dort vielleicht endlich etwas zu erfahren über das damalige Verschwinden von Rita.
Während der Fahrt lernt Hein Labensky die unterschiedlichsten Mitfahrer kennen und allen hat er etwas zu erzählen, Geschichten aus seinem Leben, die die Leserschaft zum Staunen bringen werden. Was Heinz Labensky erlebt hat, ist nämlich besonders und noch besonderer wird es aus seiner Sicht. Er, der nie gut in der Schule war und diese dann als förderungsunfähig ohne Abschluss verlassen musste, hat dennoch seinen Weg im Leben gefunden.
Diese Geschichte ist berührend und lässt uns teilhaben an der Geschichte der DDR, an ihren politischen Machenschaften, am Leben der damaligen Zeit überhaupt. Wir blicken als Leser hinter die Kulissen und dürfen uns überraschen lassen.
Die Reise mit dem Bus ist jetzt nicht unbedingt der erwartete Roadtrip, aber in jedem Fall eine lohnende Reise durch das Leben des Heinz Labensky mit einem Blick auf sein Leben und einem Blick auf ein Land, dessen Vergangenheit und Gegenwart.
Besonders gefallen haben mir die außergewöhnlichen Sprachbegriffe aus dem Osten, die ich als Westdeutsche so teilweise noch nie gehört habe.
Copyright © 2024 by Iris Gasper
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Gebundenes Buch
Die Hauptperson Heinz Labensky ist Ende Siebzig geboren in der ehemaligen DDR, die er nie verlassen hatte. In einem Seniorenheim sitzt er seine Zeit ab. Schon in der Jugend war er nicht förderungsfähig, musste die Schule verlassen und niemand nahm ihn ernst. Er wurde so viel ausgenutzt. Er …
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Die Hauptperson Heinz Labensky ist Ende Siebzig geboren in der ehemaligen DDR, die er nie verlassen hatte. In einem Seniorenheim sitzt er seine Zeit ab. Schon in der Jugend war er nicht förderungsfähig, musste die Schule verlassen und niemand nahm ihn ernst. Er wurde so viel ausgenutzt. Er musste oft schwere Arbeit bewältigen und wechselte von Jahr zu Jahr in eine andere Arbeit. Eines Tages erhält er Post von einer unbekannten Person, die ihn unbedingt sprechen wollte. Sie behauptet, die Tochter von Rita seiner Jugendliebe zu sein. In der Jugend waren Labensky und Rita beste Freunde, bis diese mit 17 Jahren das Dorf verließ, in die Großstadt zog und nie mehr zurückkam. Er wollte sie doch ein Leben lang beschützen. Rita soll tot sein und ihre sterblichen Überreste hatte man in einer Bauarbeiter Grube in Pankow gefunden. So beschreibt es die Tochter. Aber war es wirklich Rita, die dort gefunden wurde? Also begibt sich Labensky auf die lange Reise nach Rostock Warnemünde. Und dann wird es richtig abwechslungsreich. Im Flixbus sitzt er 2 Kindern gegenüber, deren Mutter ihn bat, auf sie aufzupassen, bis sie aussteigen und ihr Erzeuger sie in Empfang nimmt. Labensky mental nicht ganz auf der Höhe hat eine blühende Fantasie. Er erzählt mit Vorliebe anderen und gerne auch sich selbst Geschichten, besonders wenn er sich seines Dilemmas bewusst wird. Beim Erzählen kann er sich seine Welt verbessern, wie er es gerne hätte. Wobei man nie wirklich wusste, was Fiktion und was wahr ist.
Die Reise mit Heinz führte mich durch eine ehemalige Ostzone, die es zum Glück so nicht mehr gibt. Als Leserin werde ich durch viele geschichtsträchtige Begebenheiten geführt. Ich habe selbst lange in West-Berlin gewohnt und die Mauer täglich gesehen. Ich habe viel mitbekommen über den großen Vorsitzenden hinter der Mauer und über die Volksverräter. Beim Lesen musste ich einige Male anhalten, weil ich nachdachte, was doch da drüben so alles passierte. Einiges mag vielleicht etwas übertrieben sein, weil es zu schwärmerisch erzählt wird. Und dass die RAF drüben war, das war mir fremd. Der Soldat, der die Flagge auf dem Reichstag hisste, hatte ich anders in Erinnerung. Seltsam, dass Heinz Ritas Tochter nie mit Namen ansprach. Beim Namen der Hündin schüttelte ich den Kopf, als ich den Namen las. Mehr verrate ich aber nicht.
Auf jeden Fall hat mir das Buch gefallen. Ich mochte Heinzi und seine Redensart. Seine Sicht auf die Dinge. Wie er zu Republik und Vaterland stand. Der nutzlose Idiot war doch zu gebrauchen. Und was Erdmöbel sind, brachte mich zum Schmunzeln. Die Rückblenden, wie Labensky sich an Rita erinnerte. Das Ende hatte ich nicht wirklich so erwartet, es hat mich schon überrascht. Es ging mir ans Herz. Ich vergebe 4 Sterne für eine abwechslungsreiche Reise durch den Osten Deutschlands, den es zum Glück so nicht mehr gibt.
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Gebundenes Buch
Geschichten über die Geschichte der DDR
Worum geht’s?
Heinz Labensky ist 79 und wohnt in einem Seniorenheim. Zeit seines Lebens hat er den Osten Deutschlands nicht verlassen. Bis er eines Tages einen Brief erhält von einer Frau, die behauptet, die Tochter von Rita, seiner …
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Geschichten über die Geschichte der DDR
Worum geht’s?
Heinz Labensky ist 79 und wohnt in einem Seniorenheim. Zeit seines Lebens hat er den Osten Deutschlands nicht verlassen. Bis er eines Tages einen Brief erhält von einer Frau, die behauptet, die Tochter von Rita, seiner Jugendliebe und ehemals besten Freundin zu sein. Rita, die plötzlich spurlos verschwand. Ohne nachzudenken, setzt Heinz Labensky sich in einen FlixBus und fährt los.
Meine Meinung:
Der Roman „Heinz Labensky – Und seine Sicht auf die Dinge“ ist ein gemeinsames Werk von Prof. Dr. Michael Tsokos und seiner Frau Anja Tsokos. Anders als die Thriller und Kriminalromane, die wir von Prof. Dr. Tsokos kennen, geht es hier ruhig zu und wir nehmen historische Einblicke in die ehemalige DDR. Der Schreibstil des Buches gefällt mir sehr gut, er ist bildhaft, direkt und mit einer Prise Humor.
Heinz Labensky ist ein 79jähriger Rentner mit niedrigem IQ, der als förderungsunfähig von der Grundschule genommen wurde und sich mit verschiedenen Aushilfsjobs durchs Leben geschlagen hat. Inzwischen wohnt er in einem Seniorenheim, wo er seinen Lebensabend verbringt. Ich mochte den alten, etwas verschrobenen Kauz, der einen ganz eigenen Kopf und eine ganz eigene Ansicht hat, sehr gerne.
Als ihn ein Brief erreicht, wird er nochmal mobil und zieht los - und da wird es dann richtig interessant, denn wir begleiten Heinz auf seinem Weg nach Rostock und erleben die tollsten Dinge mit ihm. Angefangen von der Gruppe Jungs auf Junggesellenabschied bis hin zu dem Mann, der auf dem Weg zu seiner Affäre ist. Und allen, denen er auf seinem Weg begegnet, erzählt Heinz eine Geschichte. Die Geschichte von ihm, von Rita und von der ehemaligen DDR. Hier verweben sich dann Fakten und Fiktion aufs Wildeste, aber ich fand das total unterhaltsam! Was Heinz angeblich alles erlebt hat – wobei er ja von sich sagt, dass er schon immer Geschichten erfunden hat. Bis auf wenige Längen hat es mir richtig gut gefallen. Wir bekommen Einblicke in das Leben der ehemaligen DDR, die Stasi, geheime Kinderheime, die Vorbereitung der Teilnehmer der Olympischen Spiele. Wir suchen das Bernsteinzimmer und erleben die Grenzöffnung und vieles mehr und alles an der Seite von Heinz. Und obwohl ich bereits geahnt habe, wie das Buch enden wird, nachdem er den Brief erhalten hat, so was das Ende doch total emotional und zu Herzen gehend und die letzten Seiten haben mich zu Tränen gerührt. Ein wirklich schönes Buch über einen Mann, der Geschichten aus und mit der Geschichte erzählt. Ich bin schon gespannt, ob noch ein weiteres gemeinsames Buch des Ehepaars erscheinen wird und wenn ja, was wir da lesen dürfen.
Fazit:
Prof. Dr. Michael Tsokos und seine Frau Anja Tsokos haben mit „Heinz Labensky – Und seine Sicht auf die Dinge“ gemeinsam einen wirklich unterhaltsamen Roman geschrieben. Auch wenn es zwischendurch einige Längen gab, so ist es doch unterhaltsam und mit einer Prise Humor geschrieben. Heinz, der sein Leben lang immer wieder Geschichten erfunden hat, unterhält uns auf der Fahrt nach Rostock wirklich grandios mit seinen Erzählungen, die Fakten und Fiktion verbinden. Sei es die Stasi, die Mauer und deren Öffnung, geheime Kinderheime und und und – hier bekommen wir einen wirklich spannenden Einblick in die Geschehnisse der ehemaligen DDR und es hat wirklich Spaß gemacht, von und über Heinz zu lesen. Und obwohl das Ende vorhersehbar war, ging es mir doch zu Herzen.
4 Sterne von mir und ich bin gespannt, ob es weitere gemeinsame Bücher des Ehepaars geben wird.
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Gebundenes Buch
Zeitreise mit einer besonderen Sicht auf die Dinge
Häufig trifft man auf Reisen Menschen, mit denen man auch ins Gespräch kommt. Und bei einer dieser Begegnungen trefft ihr auf einen Mann, der euch so abenteuerliche Geschichten aus seinem Leben und einer längst vergangenen Zeit …
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Zeitreise mit einer besonderen Sicht auf die Dinge
Häufig trifft man auf Reisen Menschen, mit denen man auch ins Gespräch kommt. Und bei einer dieser Begegnungen trefft ihr auf einen Mann, der euch so abenteuerliche Geschichten aus seinem Leben und einer längst vergangenen Zeit berichtet. Sie kommen euch so abstrus vor, wie ein Wolkenkuckucksheim.
Dieser Mensch ist Heinz Labensky. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in Brandenburg, erlebte er die Nachkriegszeit, sowie die Ära der DDR. Mittlerweile ist Heinz ein 79-jähriger Feierabendheimbewohner, der nie den Osten Deutschlands geografisch wie gedanklich verlassen hat und es bestimmt auch nie getan hätte. Eines Tages erreicht ihn aber ein Brief, der ihn dazu veranlasst, die Geschehnisse von damals zu betrachten. Auf seine ganz eigene Weise beleuchtet Heinz dabei die Geschichte der DDR und zeigt uns und seinen Mitreisenden seine Sicht auf die Dinge.
Heinzi, der bei der Hirnvergabe nicht schnell genug war, hatte kein leichtes Leben. Als förderungsunfähig nahm ihn niemand wirklich ernst. Doch aufgrund seiner Denkweise und seiner besten Freundin Rita machte ihm dies nie viel aus. Sein Beschützerinstinkt Rita gegenüber, trieb ihn sein ganzes Leben an, auch wenn er sie immer wieder aus den Augen verlor.
Heinzi war mir von Beginn an sehr sympathisch. Seine herzerwärmende Fürsorge und Loyalität, in Verbindung mit seiner kindlich naiven Denkweise, machten ihn zu einem ganz besonderen Charakter, dem ich gern persönlich zuhören würde. Aufgrund seiner einfacheren Intelligenz wird Heinzi oft nicht ernst genommen und ausgenutzt. Oft hat er die richtigen Gedankengänge, die dann aber, wie in einem Kreisverkehr, die falsche Ausfahrt nahmen. Er versteht nicht immer alles oder aber falsch. Seine Allgemeinbildung stammt quasi aus einer Frauenzeitschrift. Doch weiß er, was Recht und Unrecht ist, wodurch viele unerwartete und irrwitzige Dinge passierten. Heinz zeigt uns die Geschichte der DDR, durch seine Augen, bei der er unbewusst und in zahlreiche historische Ereignisse involviert zu sein scheint, ohne dass er wirklich etwas davon mitbekam. Auch
Auf der Suche nach seiner besten Freundin, der er sich geschworen hatte auf ewig zu beschützen. Doch Rita war ein Mensch, der es ihm nicht leicht machte, dieses Versprechen zu halten. Ich konnte nicht verstehen, wie sie den einzigen Menschen, der sich so um sie sorgte, derart behandeln konnte.
Ich persönlich habe mit dem Ausgang der Geschichte nicht gerechnet. Es gab der Geschichte einen völlig neuen Blickwinkel und hat mich tief berührt. Leider wirkten auf mich einige Dinge unlogisch, abstrus und wirkten zu konstruiert. Ein ums andere Mal wusste er selbst nicht mehr, was der Realität entsprach oder doch seinem Wolkenkuckucksheim entsprang. Beispielsweise ist Heinzi Analphabet und kann dennoch komplizierte Wörter einer Geheimakte entziffern und teilweise begreifen.
Der Aufbau der Geschichte hat mich während des Lesens sehr überrascht. Ich wusste zwar, dass es viel um die DDR gehen würde, doch ahnte ich nicht, dass dieser geschichtsträchtige Teil Deutschlands derart viel Raum einnehmen würde. Auf der einen Seite war es wirklich interessant diese Historie nachzuerleben. Aber manchmal war es einfach nur anstrengend. Des Öfteren benötigte Ich eine Pause, um das Gelesene sacken zu lassen. Manches Mal waren es, in meinen Augen, lange Aufzählungen starrer Fakten, die eher an ein Geschichtsbuch aus der 9. Klasse erinnerten. Als wäre dieses Buch eine Zeitleiste und Heinzi wäre der rote Faden darin. Auch wenn ich ein Ostkind bin, so bin ich doch zu jung, um zu sagen, wie viel Korrektheit in der geschichtlichen Abfolge steckt. Mir kam sogar der Gedanke das Buch abzubrechen. Der Schreibstil war an einigen Stellen, aufgrund vieler Geschichtsfakten, recht trocken. Doch wenn Heinzi uns seine Sichtweise dazu zeigte, war es teilweise unfreiwillig komisch und versprühte eine gewisse Ostalgie. Viele Redewendungen und Bezeichnungen weckten in mir Erinnerungen und ich frage mich, warum man nicht mehr von Fisimatenten oder Erdmöbel spricht.
Trotz Heinzis besonderer Sicht auf die Geschehnisse der DDR Geschichte, wird dennoch nichts verklärt oder beschönigt. Es wurden auch viele negative Aspekte beleuchtet und dargestellt.
Für mich persönlich hatten die Mitreisenden keinen besonderen Mehrwert. Sie waren eher ein nettes Beiwerk, die Heinzi zuhörten und ab und an die richtigen Fragen stellten. Wäre ich an ihrer Stelle gewesen, so hätte ich es glaube nicht geschafft, diese Unterhaltung abzubrechen, ohne das Ende der Geschichte gehört zu haben.
Auch wenn ich mich öfters zwischen all den starren Fakten verloren fühlte, bin ich froh Heinzi auf seiner Reise durch die Vergangenheit in die Gegenwart begleitet und seine Sicht der Dinge erlebt zu haben.
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Gebundenes Buch
Anja Tsokos und Michael Tsokos sind mir bekannt. Habe die Bücher von ihnen verschlungen. Nun wurde ich
sehr neugierig, als das neue Buch "Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge" von beiden Autoren
zusammen geschrieben wurde.
Ganz anders wie gewohnt. Aber doch gut.
Heinz …
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Anja Tsokos und Michael Tsokos sind mir bekannt. Habe die Bücher von ihnen verschlungen. Nun wurde ich
sehr neugierig, als das neue Buch "Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge" von beiden Autoren
zusammen geschrieben wurde.
Ganz anders wie gewohnt. Aber doch gut.
Heinz Labensky bekommt einen Brief von einer jungen Frau. Darin wird er an Rita erinnert, die er eigentlich nie
vergessen hat. Seine Jugendliebe. Er macht sich auf den Weg nach Rostock Warnemünde zur Verfasserin des Briefes.
Unterwegs im Bus erzählt er verschiedenen Mitreisenden seine Lebensgeschichte.
Obwohl ich nicht aus dem "Osten" komme, gefällt mir die Geschichte sehr gut. Auch teilweise sind mir die
Vorkommnisse nicht unbekannt.
Humorvoll geschrieben, lässt sich leicht lesen. Aber etwas zu lange. Einige Ausschmückungen hätten die Autoren
sich sparen können.
Trotzdem hat es mir Spaß gemacht mal was anderes wie Thriller von Tsokos zu lesen.
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Gebundenes Buch
Leider eine Enttäuschung
Das neueste Buch des Rechtsmediziners Michael Tsokos, welches er zusammen mit seiner Frau Anja geschrieben hat, klingt auf den ersten Blick interessant, doch erfüllte meiner Erwartungen ganz und gar nicht, sondern enttäuscht mich maßlos, obwohl ich …
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Leider eine Enttäuschung
Das neueste Buch des Rechtsmediziners Michael Tsokos, welches er zusammen mit seiner Frau Anja geschrieben hat, klingt auf den ersten Blick interessant, doch erfüllte meiner Erwartungen ganz und gar nicht, sondern enttäuscht mich maßlos, obwohl ich mich sehr auf diesen Roman über die DDR gefreut hatte.
Es geht um einen 79jährigen Mann namens Heinz Labensky, der einen ominösen Brief bekommt. Die Absenderin ist offenbar die Tochter von Rita, einer ehemaligen Freundin von Labensky, die irgendwann einfach verschwand. So beginnt der Roman und Labensky begibt sich auf die lange Reise, geprägt von besoffenen Mitfahrern, etc. nach Rostock zu Ritas Tochter.
Eingebettet in die Fahrt, meist in Gesprächen mit seinen stetig wechselnden Sitznachbarn, erzählt er seine und sogleich auch die Geschichte von Rita. Labensky wird u.a. aus der Grundschule entlassen, da er bildungsunfähig sei, etc.
Im späteren Verlauf des Roman trifft Labensky u.a. auf Mitglieder der RAF wie Ulrike Meinhof, Andreas Baader oder Gudrun Ensslin, doch natürlich erkennt Labensky diese nicht, verhilft ihnen sogar zu ihrem Namen und fragt sich warum die drei dauernd über "Schweine" reden und diese nicht mit Fallen bekämpfen. Außerdem, Labensky fungiert als eine Art Taxifahrer, befinden sich diese kurz vor ihrer Reise in den Nahen Osten und Labensky zerbricht sich den Kopf wo denn der Nahe Osten ist und kommt zu dem Schluss, dass es auch einen Fernen Osten geben muss und beide in der DDR liegen müssten. Dass man dafür jedoch fliegen muss, bleibt ihm schleierhaft.
Wie man bereits an diesen Schilderungen merkt ist der Roman keinesfalls ein guter , sondern schlicht niveaulos, verblödend und dabei, aufgrund des schlichten Stils, noch langatmig – schade! Dabei hatte ich mir von diesem Buch und gleichzeitig von einem so gebildeten Mann wie Tsokos mehr erwartet.
Ausschließlich eine gute Recherche über Görings Carinhall, etc. führten dazu immerhin zwei Sterne zu vergeben.
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Gebundenes Buch
Heinz Labensky und seine Sicht auf die Dinge war speziell gestaltet und hat mir durchaus einiges beim Lesen abverlangt.
Stellenweise gab es einige Längen und die vielen und extrem häufig verwendeten DDR-Begriffe haben das Lesen doch etwas mühsamer gemacht.
Einige Kapitel haben …
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Heinz Labensky und seine Sicht auf die Dinge war speziell gestaltet und hat mir durchaus einiges beim Lesen abverlangt.
Stellenweise gab es einige Längen und die vielen und extrem häufig verwendeten DDR-Begriffe haben das Lesen doch etwas mühsamer gemacht.
Einige Kapitel haben mich dafür absolut mitgenommen und begeistert. Insbesondere die RAF Kapitel und seine "Beteiligung" bei der Namens - und Logofindung fand ich toll.
Die Busreise als Aufhänger und die verschiedenen Mitreisenden sind auf jeden Fall eine originelle Idee.
Insgesamt wurden aber einfach zu viele geschichtliche Ereignisse in seine Reise eingebaut: RAF, Spionage gegen Willy Brandt, das Bernsteinzimmer und noch einiges mehr. Hier wäre für mich weniger mehr gewesen und hätte mir besser gefallen.
Für mich kein ganz rundes Buch, aber dennoch unterhaltsam.
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Gebundenes Buch
Ein neuer unerwarteter Roman von Tsokos
Das Buch ist nicht im üblichen Stil der Bücher von Michael Tsokos verfasst. Der Autor hat diesmal zusammen mit seiner Frau ein Buch über einen alten 79-jährigen Mann geschrieben, der in einem Seniorenheim lebt und nach einem …
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Ein neuer unerwarteter Roman von Tsokos
Das Buch ist nicht im üblichen Stil der Bücher von Michael Tsokos verfasst. Der Autor hat diesmal zusammen mit seiner Frau ein Buch über einen alten 79-jährigen Mann geschrieben, der in einem Seniorenheim lebt und nach einem Brief von einer ihm unbekannten Frau quasi über Nacht eine Reise quer durch Deutschland mit dem Bus unternimmt. Während der ganzen Fahrt schwelgt er in alten Erinnerungen an seine verlorene Jugendliebe und erzählt seinen Mitreisenden von ihr und seinem Leben in der früheren DDR.
Von einem Buch von Michael Tsokos habe ich anfangs etwas anderes erwartet und war dann positiv überrascht. Es lässt zwar den Schreibstil des Autors erkennen, ist aber einem ganz anderen Thema gewidmet. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten hatte ich das Buch sogar in ein paar Tagen durchgeschmökert. Das Cover spricht mich allerdings nicht so an und ich hätte mich ohne den Autor wohl nicht für das Buch beworben. Ich bin ebenfalls in der DDR aufgewachsen und nur ein paar Jahre älter als Anja Tsokos. Deshalb war ich sehr neugierig auf den Roman und das Thema hat mich besonders interessiert. Ich kann es jedem weiterempfehlen.
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