Daniel sucht dringend einen neuen Job, als er einen mysteriösen Brief erhält. Jemand bietet ihm die Stelle des Hausmeisters in einem Anwesen namens Craven Manor an.
Als er dort ankommt, läuten seine Alarmglocken. Das Gelände ist völlig zugewuchert und es ist klar, dass in dem alten Haus längst niemand mehr wohnt.
Aber es erwarten ihn weitere schriftliche Anweisungen und sein erstes Gehalt …
Als Daniel sich abends einen Drink im Pub gönnt, erzählt ihm der Barkeeper die Geschichte von Craven Manor. Eine Geschichte über einen Familienfluch, eine Wahnsinnige, die ihre Tochter ermordete und deren Geist noch in dem Herrenhaus umherstreifen soll …
Daniel glaubt nicht an so etwas. Doch weshalb wurde er in das unheimliche Haus gelockt? Welches Geheimnis verbirgt sich in den Mauern von Craven Manor?
New York Journal of Books: »Gespenstisch und unheimlich und äußerst spannend.«
Eine neue, fesselnde Spukhausgeschichte von Darcy Coates, der australischen Autorin vieler unheimlicher Bestseller.
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Haunted House Horror vom Feinsten
Louise von lolobooks aus Berlin am 16.02.2026
Bewertungsnummer: 3048046
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In „Es spukt in Craven Manor“ lockt uns Darcy Coates mit dem vierten, ins Deutsche übersetzte, Buch auf ein absolut zugewuchertes und verwahrlostes parkähnliches Gelände. Die sich darauf befindliche alte Villa scheint trotz all ihrer kaputten Fensterscheiben und offen stehenden Haustür nicht verlassen zu sein. Haunted House Horror vom Feinsten.
Intro:
Mit dem Namen Darcy Coates verbinde ich mittlerweile eine intensive Leseliebe in Sachen unblutigem softem Horror. Nachdem ich nun vier ihrer Bücher gelesen haben, würde ich jetzt sogar meinen, dass alles aus ihrer Feder einfach gut sein muss. Sie hat diesen besonderen Wiedererkennungswert, der sie höchstwahrscheinlich zu einem Garant für LeserInnen macht, die guten, aber nicht ganz so dunklen, bösartigen, schockigen und blutigen Haunted House Horror mögen. Ich jedenfalls bin wieder mächtig auf meine Kosten gekommen und habe mich richtig schön schaurig unterhalten gefühlt.
Zur Handlung:
Daniel ist nach seiner Obdachlosigkeit in der schäbigen Bruchbude seines Cousins Kyle untergekommen, wofür er ihm dankbar ist. Um seinen Anteil an der Miete zahlen zu können, sucht Daniel dringend einen Job, als ihn plötzlich ein handgeschriebener unfrankierter Brief ohne Adresse oder Absender mit einem Stellenangebot als Gärtner erreicht. Dieses einmalige Angebot kann er sich definitiv nicht entgehen lassen! Er macht sich sofort auf den Weg, obwohl es bereits später Nachmittag ist und ihn die merkwürdige Wegbeschreibung mit jedem zurückgelegten Meter an der Echtheit und Glaubwürdigkeit zweifeln lässt. Doch die Hoffnung trägt ihn trotz zunehmender Dunkelheit weiter voran, denn die Angst, womöglich eine aussichtsreiche Stelle zu versäumen, ist übermächtiger. Als er sich endlich einen Weg durch all das Gestrüpp gebahnt hatte und das Anwesen erreicht, steht er vor einer verlassenen und heruntergekommenen Villa, in der schon lange niemand mehr zu wohnen scheint. Bevor ihn seine Enttäuschung aber gänzlich übermannen kann, betritt er das alte Gemäuer und findet dabei nicht nur einen erneuten an ihn gerichteten Brief mit weiteren Anweisungen, sondern auch sein erstes Gehalt.
Wie konnte das sein? Woher kennt der Briefeschreiber Daniels Namen und seinen Wohnort? Was hat es mit dem Anwesen und seinen ehemaligen Bewohnern auf sich, und was sind das für seltsame alte Münzen, die er jetzt gerade in seinen Händen hält?
Die Figuren:
Sämtliche Charaktere, gute wie böse, wurden einwandfrei ausgearbeitet. Sie agierten absolut authentisch und ich hatte zu jedem die passenden Emotionen parat. Von Zuneigung, Sympathie, Liebe und Trauer, bis zu Hass, Angst, Wut und Genugtuung waren so ziemlich alle Gefühle dabei, die man empfinden kann.
Daniel ist ein junger Mann, der bisher nicht viel Glück in seinem Leben vermelden konnte. Einsam und am Rande der Gesellschaft lebend, hat er dennoch nie seine Empathie und Freundlichkeit gegenüber seinen Mitmenschen verloren. Ich mochte ihn unheimlich gern und war in vielerlei Hinsicht mit seinen Entscheidungen konform. Besonders was den Umgang mit seinem Cousin betrifft, konnte ich ihn letztlich nur beglückwünschen.
Denn, das muss man sagen, Kyle ist kein sehr sympathischer Zeitgenosse. Er ist ungepflegt, faul, dominant, in hohem Maße egoistisch, und glaubt, ihm gehöre die ganze Welt.
Zu weiteren Figuren möchte ich an dieser Stelle nicht viel sagen, um interessierten LeserInnen nicht vorzugreifen. Nur so viel:
Es ist letztlich nicht immer alles so, wie es anfänglich scheint…
Der Schreibstil:
Darcy Coates hat einen flüssigen und sehr schön leicht zu lesenden Schreibstil. Es ist mir bei ihren Büchern noch nie schwer gefallen, in die Handlung zu finden. Man beginnt zu lesen und ab geht die Reise, leichtfüßig und geführt von einem roten Faden, der leuchtend rot durch die Dunkelheit des Settings führt.
Die Handlung ist nicht nur wieder spannend und fesselnd, sondern vom Gruselfaktor her auch typischerweise wieder sehr schön mystisch und schaurig, ohne blutig oder widerwärtig zu sein. Das mag ich sehr an den Büchern von Darcy Coates.
Das Setting ist einmal mehr richtig bildhaft ausgestaltet worden. Ich konnte mir das Anwesen mit seinem finsteren Turm und dem weitläufigen zugewucherten Gelände, welches einst wunderschön gewesen sein muss, absolut lebhaft vorstellen.
Fazit:
Mit “Es spukt in Craven Manor” wurde ich von Darcy Coates erneut in ein für die Autorin so typisches und mich sehr begeisterndes Spukerlebnis gelockt, dass nicht nur schön gespenstisch war, sondern sich wegen seiner darin vorkommenden Figuren in mehrfacher Hinsicht auch als eine emotionale Reise herausgestellt hat.
Ich mochte alles daran und möchte mehr, viel, viel mehr verfluchte Orte aus der Fantasie dieser Autorin betreten.
Grusel Geschichte
Sindy aus Gera am 09.02.2025
Bewertungsnummer: 2407419
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"es spukt in Craven Manor" von Darcy Coates
Ich liebe solche Geschichten die sich um geheimnisvolle Heerenhäuser drehen, da brauchte ich natürlich auch das neueste Werk von Darcy Coates.
Und wiedereinmal hat sie einen düsteren und atmosphärischen Thriller abgeliefert.
Daniel war mir als Protagonist so sympathisch und ans Herz gewachsen mit seiner aufopferungsvollen Art, das es mir ein Vergnügen war mit ihn zu rätseln wer Gut und wer böse ist.
Die Geschichte rund um das Haus hat mir sehr gut gefallen, es war durchweg spannend, aber für mich hätte es ruhig noch etwas schauriger sein können.
Ist daher sehr gut für Leser geeignet die mal in ein anderes Genre schnuppern möchten.
Aber nichts desto trotz hat Darcy es geschafft die dunkle Aura rund um das Haus, seine Bewohner und den Garten authentisch und mitreißend zu verpacken.
Das quitchen der Türen, das Knarren der alten Türen, die eisige Luft, selbst das rascheln des Laubes konnte ich beim lesen fühlen.
Mit geschickten Twist's war es schier unmöglich zu erahnen wem man vertrauen kann.. Wer kämpft für welche Seite.
Das Buch hat mir sehr gefallen und ich hoffe sehr das noch weitere von ihr folgen werden..
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