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Ein Hof und elf Geschwister Der stille Abschied vom bäuerlichen Leben in Deutschland

18

23,00 €

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.12.2023

Abbildungen

mit 3 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

191

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2 cm

Gewicht

359 g

Farbe

Weiß / Grau

Auflage

15. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-79717-0

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.12.2023

Abbildungen

mit 3 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

191

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2 cm

Gewicht

359 g

Farbe

Weiß / Grau

Auflage

15. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-79717-0

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Viel Information aber langweilig

Bewertung aus Sulz am 13.03.2025

Bewertungsnummer: 2437762

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ist mehr ein Sachbuch. Hier hat der Autor die eigene Familiengeschichte aufgeschrieben, aber völlig emotionslos und nicht besonders spannend. Auch entspricht das, was geschildert wird nicht einem typischen Bauernleben. Denn welche Bauersfrau konnte sich schon Hilfen leisten die zu Hause das Mittagessen kochen während sie sich ins Cafe setzt. Manches ist auch viel zu langatmig geschildert. Als Leser will ich nicht über jede Häuserzeile Bescheid wissen.

Viel Information aber langweilig

Bewertung aus Sulz am 13.03.2025
Bewertungsnummer: 2437762
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ist mehr ein Sachbuch. Hier hat der Autor die eigene Familiengeschichte aufgeschrieben, aber völlig emotionslos und nicht besonders spannend. Auch entspricht das, was geschildert wird nicht einem typischen Bauernleben. Denn welche Bauersfrau konnte sich schon Hilfen leisten die zu Hause das Mittagessen kochen während sie sich ins Cafe setzt. Manches ist auch viel zu langatmig geschildert. Als Leser will ich nicht über jede Häuserzeile Bescheid wissen.

Aufbruch, Durchhalten, Umbruch

Aischa aus Kissing am 31.05.2024

Bewertungsnummer: 2212586

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ewald Frie, seines Zeichens Geschichtsprofessor, wuchs in den 1960er Jahren als neuntes von insgesamt elf Geschwistern auf einem Hof im Münsterland auf. Grundlage für dieses Sachbuch sind standardisierte Befragungen Fries seiner Brüder und Schwestern sowie zeitgenössische Dokumente aus Privatbesitz und Archiven. Es mag sein, dass meine Schwierigkeiten mit der Methodik - als studierte Naturwissenschaftlerin - persönlicher Natur sind, aber für einen wissenschaftlichen Ansatz finden sich im vorliegenden Text meiner Meinung nach zu viele Vermutungen und Interpretationen, die nicht faktenbasiert sind. Außerdem fand ich es schade, dass es zwar ein umfangreiches Quellenverzeichnis gibt, über Art und Umfang des Fragenkatalogs an die Geschwister aber kein Wort verloren wird. Auch die Art der Darstellung lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig. Statt hilfreicher Bildunterschriften erläutert Frie auf umständliche Art, wer auf den Familienfotos zu sehen ist - ich habe oft hin- und hergeblättert und war mir doch nicht sicher, welche Geschwister wo zu sehen sind. Der Autor ergeht sich in detaillierten Aufzählungen über die einzelnen Bauerschaften samt deren Entfernung untereinander; eine geografische Übersichtskarte mit den erwähnten Höfen und Dörfern wäre deutlich hilfreicher gewesen. Seltsam mutet für mich die lakonische Behandlung der NS-Diktatur an: Über die politische Einstellung der Eltern erfährt man wenig, an einer Stelle heißt es "Von Mutters Erinnerung an den Krieg redet niemand. Ich habe meine Geschwister auch nicht danach gefragt." Wieso lässt ein Historiker diese so prägenden Erlebnisse links liegen statt hier nachzuforschen? Über weite Teile ist der Stil sehr trocken, erst im letzten Drittel wird die - an sich sehr spannende - Familiengeschichte etwas lebhafter dargestellt. Fries analysiert den gesellschaftlichen Wandel der Nachkriegszeit und dessen Auswirkungen speziell auf den landwirtschaftlich geprägten Landstrich seiner Heimatregion anhand der Lebensläufe seiner Eltern und Geschwister. Diese soziologische Analyse ist interessant, jedoch hat mich das Buch an sich nicht überzeugt. Es ist ein unausgegorener Genremix, für ein Memoir zu nüchtern, als Sachbuch zu spekulativ. Dennoch (bedingt) empfehlenswert für alle, die sich für die Entwicklung der deutschen Landwirtschaft, speziell die Rinderzucht in Ostwestfalen, interessieren.

Aufbruch, Durchhalten, Umbruch

Aischa aus Kissing am 31.05.2024
Bewertungsnummer: 2212586
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ewald Frie, seines Zeichens Geschichtsprofessor, wuchs in den 1960er Jahren als neuntes von insgesamt elf Geschwistern auf einem Hof im Münsterland auf. Grundlage für dieses Sachbuch sind standardisierte Befragungen Fries seiner Brüder und Schwestern sowie zeitgenössische Dokumente aus Privatbesitz und Archiven. Es mag sein, dass meine Schwierigkeiten mit der Methodik - als studierte Naturwissenschaftlerin - persönlicher Natur sind, aber für einen wissenschaftlichen Ansatz finden sich im vorliegenden Text meiner Meinung nach zu viele Vermutungen und Interpretationen, die nicht faktenbasiert sind. Außerdem fand ich es schade, dass es zwar ein umfangreiches Quellenverzeichnis gibt, über Art und Umfang des Fragenkatalogs an die Geschwister aber kein Wort verloren wird. Auch die Art der Darstellung lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig. Statt hilfreicher Bildunterschriften erläutert Frie auf umständliche Art, wer auf den Familienfotos zu sehen ist - ich habe oft hin- und hergeblättert und war mir doch nicht sicher, welche Geschwister wo zu sehen sind. Der Autor ergeht sich in detaillierten Aufzählungen über die einzelnen Bauerschaften samt deren Entfernung untereinander; eine geografische Übersichtskarte mit den erwähnten Höfen und Dörfern wäre deutlich hilfreicher gewesen. Seltsam mutet für mich die lakonische Behandlung der NS-Diktatur an: Über die politische Einstellung der Eltern erfährt man wenig, an einer Stelle heißt es "Von Mutters Erinnerung an den Krieg redet niemand. Ich habe meine Geschwister auch nicht danach gefragt." Wieso lässt ein Historiker diese so prägenden Erlebnisse links liegen statt hier nachzuforschen? Über weite Teile ist der Stil sehr trocken, erst im letzten Drittel wird die - an sich sehr spannende - Familiengeschichte etwas lebhafter dargestellt. Fries analysiert den gesellschaftlichen Wandel der Nachkriegszeit und dessen Auswirkungen speziell auf den landwirtschaftlich geprägten Landstrich seiner Heimatregion anhand der Lebensläufe seiner Eltern und Geschwister. Diese soziologische Analyse ist interessant, jedoch hat mich das Buch an sich nicht überzeugt. Es ist ein unausgegorener Genremix, für ein Memoir zu nüchtern, als Sachbuch zu spekulativ. Dennoch (bedingt) empfehlenswert für alle, die sich für die Entwicklung der deutschen Landwirtschaft, speziell die Rinderzucht in Ostwestfalen, interessieren.

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  • 1. Familie, Bauerschaft und Dorf
    Elf Geschwister
    Siebzehn Höfe
    Viele im Dorf

    2. Die Jahre meines Vaters
    Züchten
    Arbeiten
    Glauben
    Feiern

    3. Die Jahre meiner Mutter
    Ankommen
    Gestalten
    Anpassen
    Entwerfen

    4. Auszug
    Siebzehn A
    Elf
    Zwei

    5. Nachwelten

    Dank
    Die Geschwister
    Anmerkungen
    Quellen
    Literatur