Produktbild: Digitale Daten als Beweismittel im Strafverfahren

Digitale Daten als Beweismittel im Strafverfahren Marriage Law in England and Protestant Germany from the Reformation until the Close of the Nineteenth Century

Aus der Reihe Jus Poenale

164,00 €

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.11.2023

Verlag

Mohr Siebeck

Seitenzahl

870

Maße (L/B/H)

24,8/17/4,9 cm

Gewicht

1256 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-16-162216-8

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.11.2023

Verlag

Mohr Siebeck

Seitenzahl

870

Maße (L/B/H)

24,8/17/4,9 cm

Gewicht

1256 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-16-162216-8

Herstelleradresse

Mohr Siebeck GmbH & Co. K
Wilhelmstraße 18
72074 Tübingen
DE

Email: info@mohrsiebeck.com

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  • Produktbild: Digitale Daten als Beweismittel im Strafverfahren
  • Kapitel 1 - Die Erhebung und Verwertung digitaler Beweismitteldaten als Herausforderung für das Strafverfahrensrecht
    I. Allgemeingültige Vorgaben und Leitlinien für die Schaffung und Anwendung strafprozessualer Dateneingriffsbefugnisse zur Beweisdatengewinnung
    II. Digitale Daten und Datenanalyse als Beweismittel in der Hauptverhandlung
    III. Gang der Darstellung

    Kapitel 2 - Analyse der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung zur Rechtfertigung von Eingriffen in die Datenschutzgrundrechte
    I. Methodische Vorbemerkung: Zu Zulässigkeit und Grenzen induktiver/abduktiver Schlussfolgerungen aus Entscheidungen des BVerfG
    II. Die drei zentralen Säulen des grundrechtlichen Datenschutzes
    III. Das Telekommunikationsgeheimnis gem. Art. 10 Abs. 1 GG
    IV. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gem. Art. 2 Abs. 1 iVm Art. 1 Abs. 1 GG
    V. Das Recht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme gem. Art. 2 Abs. 1 iVm Art. 1 Abs. 1 GG
    VI. Sonstige datenschutzrelevante Grundrechte
    VII. Ergebnis: Gemeinsame Vorgaben für die Auslegung und Ausgestaltung von strafprozessualen Eingriffsbefugnissen
    VIII. Offene Fragen und weiterer Gang der Untersuchung

    Kapitel 3 - Kriterien zur Bestimmung der Eingriffsintensität
    I. Art der Daten
    II. Menge der Daten/Dichte und Vielfalt der Informationen
    III. Zugänglichkeit der Daten
    IV. Lesbarkeit der Daten
    V. Heimlichkeit der Maßnahme und Täuschungen durch die Ermittlungsbehörden
    VI. Streubreite der Maßnahme
    VII. Automatisierung der Maßnahme
    VIII. Dauer der Maßnahme
    IX. Sicherheit der Daten in staatlicher Obhut
    X. Veränderungen an bestehenden Datensätzen 309
    XI. Kenntnis, Kennenmüssen und fahrlässige Unkenntnis der Strafverfolgungsbehörden
    XII. Anlassbezogenheit/Anlasslosigkeit eines Dateneingriffs
    XIII. Folgen für den Betroffenen
    XIV. Ergebnis: Eine partielle Ordnung der Eingriffsschwerekriterien bei Dateneingriffen im Strafverfahrensrecht
    XV. Abstraktheit von Normen, ex ante-Perspektive und die relative ordinale Ordnung der Schwerekriterien

    Kapitel 4 - Das Gewicht des staatlichen Strafverfolgungsanspruchs bzw. der Erfordernisse einer effektiven Strafrechtspflege
    I. Verfassungsrang und Gewicht des Strafverfolgungsanspruchs
    II. Schwere der Straftat
    III. Grad des Tatverdachts, insbesondere Tatverdachtsgewinnung im Wege (automatisierter) Datenverarbeitung
    IV. Auffindewahrscheinlichkeit bzgl. verfahrens- und nachweisrelevanter Daten
    V. Wechselwirkungen und Ordnung der Kriterien zur Bestimmung des Gewichts des Strafverfolgungsanspruchs

    Kapitel 5 - Die Abhängigkeit der Schutzmechanismen und Eingriffsschwellen von der Intensität des Dateneingriffs
    I. Die Abhängigkeit der notwendigen Eingriffsschwellen und Schutzmechanismen von der Eingriffsintensität
    II. Ergebnis: Ein "Baukastensystem" unter Berücksichtigung der Erforderlichkeit und der Verhältnismäßigkeit ieS

    Kapitel 6 - Möglichkeiten und Grenzen neuartiger, unregulierter strafprozessualer Dateneingriffe
    I. Problemaufriss: Schnelle technologische Entwicklung und langsame Gesetzgebungsverfahren
    II. Die Grenzen der Auslegung von Ermittlungsbefugnissen
    III. Ausweg technikoffene Eingriffsbefugnisse?
    IV. Ergebnis und kriminalpolitische Überlegungen

    Kapitel 7 - Europarechtliche Vorgaben für die Erhebung und Verwertung digitaler Daten im Strafverfahren
    I. Bedeutung des Europarechts und untersuchte Rechtsquellen
    II. Vorgaben aus der Richtlinie 2016/680/EU und 45 ff. BDSG
    III. Bedeutungsgewinn der europäischen Grund- und Menschenrechte für die strafprozessuale Datenverarbeitung 641
    IV. Verhältnis der Vorgaben aus der Richtlinie zu den verfassungsrechtlichen Vorgaben und Leitlinien (Meistbegünstigungsprinzip)

    Kapitel 8 - Zentrale Probleme der Verwendung von Daten und Datenanalysen als Beweismittel in der Hauptverhandlung
    I. Das Übersetzungsproblem: Die fehlende unmittelbare Wahrnehmbarkeit von Daten und der Grundsatz des sachnäheren Beweismittels
    II. Flüchtigkeit und Manipulierbarkeit: IT-forensische Standards und strafprozessuales Beweisrecht
    III. Beweiswert und Beweiswürdigung von Datenanalyseergebnissen
    V. Datenanalyse, Akteneinsicht und prozessuale Waffengleichheit

    Kapitel 9 - Schlussbetrachtungen: Zusammenfassung der Thesen und Erkenntnisse zu digitalen Daten als Beweismittel im Strafverfahren