Alfonso ein neues Zuhause findet. Vorgetäuschte Kindheit Durch das gemeinsame Dienstmädchen Maribel schließen die Bewohner der Häuser Nr.31 und Nr.37 Bekanntschaft und gewinnen eine Zukunft, die dem Geheimnis ihrer verwundeten Seelen trotzt. Hier beginnt die erste Geschichte , in Rückblenden erfährt der Leser die Schicksale dahinter. Sara wuchs als Pflegetochter in einem wohlhabenden Haus auf, nicht ahnend, dass diese Kindheit ein jähes Ende finden würde. Nach dem Abitur und ihrem 16. Geburtstag wird sie zu den leiblichen Eltern zurückgeschickt Deren einfache Verhältnisse erlauben kein Studium, aber getrieben von Stolz Bitterkeit und Rache kämpft Sara sich vorwärts, begegnet Vicente, ihrer großen Liebe,verliert ein Kind und kehrt als eine Art Gesellschafterin ins Haus der verhassten Pflegemutter zurück, von der sie sich ein Vermögen erschleicht.
Verbotene Liebe
Juan Olmedo ist Arzt, nüchtern und intelligent, und doch ist er Charo verfallen, der sprunghaften, unzufriedenen Frau seines Bruders Damian,die mit ihm spielt und ihn in ein Gefühlschaos stürzt. Als Charo tödlich verunglückt und Damian bei einem Streit zwischen den Brüdern von der Treppe stürzt und sich das Genick bricht, übernimmt Juan die Sorge für Tamara, die auch seine Tochter sein könnte und Alfonso, der den tödlichen Streit beobachtet hat.
Drei Romane - ein Buch
Eigentlich, so bekannte die spanische Bestsellerautorin Almudena Grandes einer Zeitung, wollte sie drei Romane schreiben. Den über Sara, den über Juan und den als beide sich begegnen. Nun ist ein Buch daraus geworden. Und was für eines! Ein wirklich großartiger Roman. Ungekünstelt, aber kunstvoll webt Almudena Grandes ihre Geschichte. Mit Leichtigkeit gelingt ihr der ständige Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ihrer Protagonisten. Gleichmäßig und unaufgeregt fließt die Erzählung dahin, die so prallvoll ist mit den Wechselfällen des Lebens, dass der Leser ganz und gar darin versinkt, um erst nach der letzten Zeile völlig gefangen wieder aufzutauchen. (Rosina Wälischmiller)