Produktbild: Die Deutschen und der Gehorsam

Die Deutschen und der Gehorsam Von der Aufklärung bis zur Gegenwart

32,00 €

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Campus

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

22,5/14,7/1,8 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Beige / Braun

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51915-9

Beschreibung

Rezension

»Nun geht der Germanist Martin Wagner dem Reizwort Gehorsam in der deutschen Geschichte nach. Er verfolgt die Wandlung des Begriffs von der Aufklärung bis zu den Protesten der selbsternannten Querdenker:innen.« Deutschlandfunk »Andruck«, 1.9.2025

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Campus

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

22,5/14,7/1,8 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Beige / Braun

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51915-9

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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  • Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
    Geschichte eines Stereotyps ........................................9
    Deutscher Gehorsam in der historischen und psychologischen Forschung ........................................................15
    Vier Thesen .......................................................22
    Gehorsam und Pflicht .............................................28
    Anmerkung zur Vorgehensweise ....................................31
    1. Das Ende des Gehorsams oder die Erfindung des Gehorsams? Von der Aufklärung bis zu den Befreiungskriegen (1750–1815) . . . . . . . . .35
    Erfindung der Autonomie? .........................................38
    Gesetzesgehorsam ................................................46
    Militärischer Gehorsam ...........................................50
    Grenzen des militärischen Paradigmenwechsels .....................56
    Gehorsam als Treue ...............................................58
    2. Neuansätze und Kontinuität: Das »kurze« 19. Jahrhundert (1815–1871) . . . 63
    Alltagsgehorsam ..................................................65
    Ungleichzeitige Entwicklungen? Militär, Pädagogik, Ehe ..............70
    Soziale Frage und beginnende Marginalisierung des Gehorsams .......79
    3. Konjunktur und Krise des Gehorsams: Das Deutsche Kaiserreich (1871–1918) . . . . . . . . . . . . . 85
    Ambiguität des Militarismus .......................................90
    Die Köpenick-Affäre ...............................................94
    Marginalisierung des Gehorsams ...................................96
    Koloniale Fantasien von Gehorsam und Ungehorsam .................105
    4. Zwischen sozialistischem Paradigmenwechsel und konservativem Geist: Die Weimarer Republik (1918–1933) . . . . . . . .. . . . ..109
    Sozialistisches Desinteresse am Gehorsam ..........................111
    Das Ende der Moral ...............................................115
    Gehorsam in der (Anti-)Kriegsliteratur ..............................118
    Autoritäres Erbe und neuer konservativer Geist ......................122
    Liberales und autoritäres Denken in der Jugendbewegung ............127
    5. Nationalsozialistische Kompromissbildungen: Das Dritte Reich (1933–1945) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
    Gehorsamskritische Rhetorik ......................................134
    Nationalsozialistisches Desinteresse am Gehorsam ..................137
    Orte des Gehorsams: Parteiorganisationen, Kindererziehung, Propaganda-Filme ................................................139
    Nationalsozialistische Neuansätze? .................................143
    Identität von Führer- und Volkswillen ...............................144
    Gehorsam und Staatskritik ........................................146
    Gehorsam des stillen Befehls .......................................148
    6. Auf dem Weg zum gesellschaftlichen Konsens: Nachkriegszeit und Bundesrepublik (1945–1990) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
    Die antiautoritären 1950er Jahre ....................................154
    Konservative Gegenströmungen ....................................161
    Radikale Gehorsamskritik .........................................165
    Ungehorsam ist anstrengend .......................................167
    Die konkurrierenden Narrative von »1968« ...........................170
    Ziviler Ungehorsam ...............................................174
    Alternativen zum Gehorsam .......................................180
    7. Diesseits und jenseits des Gehorsams: Die DDR (1949–1990) . . . . . . . . . . . . 185
    Sozialistischer Gehorsam in den Augen des Westens .................186
    Gehorsam im sozialistischen Freiheitsbegriff ........................190
    Faschismus-Theorie ohne Gehorsam ................................193
    »Die Partei hat immer recht.« Anpassungsprobleme und melancholische Einwilligung ......................................................197
    8. Konsens und Öffnung des Diskurses: Die jüngste Vergangenheit (1990–2024) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
    Konsens gegen den Gehorsam ......................................204
    Autorität ohne Gehorsam ..........................................208
    Ergebnisoffene Betrachtungen .....................................211
    Epilog: Möglichkeiten der Ideengeschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
    Dank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
    Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . 225