Produktbild: Der Walzermacher

Der Walzermacher

3

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Verlag

Braumüller Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,9 cm

Gewicht

246 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99200-383-9

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Verlag

Braumüller Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,9 cm

Gewicht

246 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99200-383-9

Herstelleradresse

Braumüller GmbH
Servitengasse 5
1090 Wien
AT

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Große Liebe eines Komponisten

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 07.10.2025

Bewertungsnummer: 2618731

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein schönes Buch über Strauss Junior, den Walzerkönig von Wien, der nach Jahrzehnten Russland besucht, um seine große Liebe wieder zu finden. Die Geschichte fängt sehr schön die Atmosphäre der damaligen Zeit ein und ist toll geschrieben. Eine leichte Lektüre für ein schönes Wochenende. Sehr empfehlenswert.

Große Liebe eines Komponisten

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 07.10.2025
Bewertungsnummer: 2618731
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein schönes Buch über Strauss Junior, den Walzerkönig von Wien, der nach Jahrzehnten Russland besucht, um seine große Liebe wieder zu finden. Die Geschichte fängt sehr schön die Atmosphäre der damaligen Zeit ein und ist toll geschrieben. Eine leichte Lektüre für ein schönes Wochenende. Sehr empfehlenswert.

Johann Strauss - abseits der Walzerseligkeit

Gertie G. aus Wien am 23.05.2025

Bewertungsnummer: 2497653

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wie schon die Farbgestaltung des Covers andeutet, ist Strauss‘ Stimmung ziemlich depressiv. Er ist zwar nun unbestritten der Walzerkönig, der sowohl den übermächtigen Vater hinter sich gelassen hat als auch den Fängen der Mutter entkommen ist, sich aber fest in den Klauen seinen eigenen Dämonen befindet. Trotz aller Erfolge und Auftritte ist er menschenscheu, hasst den Rummel um seine Person, kann aber gleichzeitig nicht ohne leben. So sinniert er: „Selbst meine Musik war, wie das oft bei schöpferischen Menschen zu sein pflegt, kein Wegweiser zu meinem verschlungenen Eigenen. Kein verschlüsselter Ausdruck meines sprachlosen Ichs. Ich komponierte Walzer, weil das mein Handwerk war, und aus ihnen etwas aus meinem Seelenleben herauszuhören, hätte ähnlicher Phantasie bedurft, wie aus meinem Stehpult die tiefsten Empfindungen des Tischlers herauszulesen.“ Seine sozialen Kontakte sind eingeschränkt, so hat er zu seinen Brüdern Josef und Eduard keine Beziehung. So nennt er sie „Aushilfsmöbel“, gerade gut genug, um ihn, den Walzerkönig zu vertreten. Dass Johann Strauss Sohn, neben seinen Ehefrauen noch Geliebte gehabt haben soll, verwundert nun nicht wirklich, gilt er doch als Womanizer seiner Zeit. Nicht immer ist ganz klar, was an den Zuschreibungen echt ist oder nur platonische Anhimmelei. Diesem Essay, der als innerer Monolog angelegt ist, liegt die Entdeckung von rund 100 Liebesbriefen des Walzermachers an die russische Komponistin Olga Smirnitzkaja, die selbst eine Komponistin war, zu Grunde. Ob sie eine Geliebte im herkömmlichen Sinne ist, kann man in Thomas Aigners Buch „Olga Smirnitzkaja - Die Adressatin von 100 Liebesbriefen von Johann Strauss“ lesen. Fazit: Gerne gebe ich diesem interessanten Essay, der Johann Strauss, als einem unglücklichen und depressiven Menschen zeigt, 5 Sterne.

Johann Strauss - abseits der Walzerseligkeit

Gertie G. aus Wien am 23.05.2025
Bewertungsnummer: 2497653
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wie schon die Farbgestaltung des Covers andeutet, ist Strauss‘ Stimmung ziemlich depressiv. Er ist zwar nun unbestritten der Walzerkönig, der sowohl den übermächtigen Vater hinter sich gelassen hat als auch den Fängen der Mutter entkommen ist, sich aber fest in den Klauen seinen eigenen Dämonen befindet. Trotz aller Erfolge und Auftritte ist er menschenscheu, hasst den Rummel um seine Person, kann aber gleichzeitig nicht ohne leben. So sinniert er: „Selbst meine Musik war, wie das oft bei schöpferischen Menschen zu sein pflegt, kein Wegweiser zu meinem verschlungenen Eigenen. Kein verschlüsselter Ausdruck meines sprachlosen Ichs. Ich komponierte Walzer, weil das mein Handwerk war, und aus ihnen etwas aus meinem Seelenleben herauszuhören, hätte ähnlicher Phantasie bedurft, wie aus meinem Stehpult die tiefsten Empfindungen des Tischlers herauszulesen.“ Seine sozialen Kontakte sind eingeschränkt, so hat er zu seinen Brüdern Josef und Eduard keine Beziehung. So nennt er sie „Aushilfsmöbel“, gerade gut genug, um ihn, den Walzerkönig zu vertreten. Dass Johann Strauss Sohn, neben seinen Ehefrauen noch Geliebte gehabt haben soll, verwundert nun nicht wirklich, gilt er doch als Womanizer seiner Zeit. Nicht immer ist ganz klar, was an den Zuschreibungen echt ist oder nur platonische Anhimmelei. Diesem Essay, der als innerer Monolog angelegt ist, liegt die Entdeckung von rund 100 Liebesbriefen des Walzermachers an die russische Komponistin Olga Smirnitzkaja, die selbst eine Komponistin war, zu Grunde. Ob sie eine Geliebte im herkömmlichen Sinne ist, kann man in Thomas Aigners Buch „Olga Smirnitzkaja - Die Adressatin von 100 Liebesbriefen von Johann Strauss“ lesen. Fazit: Gerne gebe ich diesem interessanten Essay, der Johann Strauss, als einem unglücklichen und depressiven Menschen zeigt, 5 Sterne.

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Der Walzermacher

von Michael Dangl

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