Ludwig Hochkamm fasziniert schon als Kind durch Wortgewalt. So wird er Politiker, tauscht seine erfolglose Anwaltskanzlei gegen ein Landtagsmandat, gewinnt die Gunst des Ministerpräsidenten und avanciert zum Staatssekretär. Im Umgang mit Frauen hemmt ihn eine starke Mutterbindung. Ihr entflieht er nur in den Aufschwüngen eines Sportfliegers. Unmäßige Flugleidenschaft und Interessenkonflikte mit einem Parteispender lassen ihn schließlich wieder aus der Gunst des Ministerpräsidenten fallen. Er muss zurücktreten. So aus der Bahn geworfen, verunglückt er auch als Flieger und landet im Rollstuhl. Er träumt von einer neuen, menschlicheren Rolle als Politiker. Aber seine mütterliche Freundin meint: "Den Verletzten, den Ohnmächtigen fliegen die Herzen der Menschen nicht zu.".
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