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Der Preis des Geldes
Eine Kulturgeschichte
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Das unverzichtbare Grundlagenwerk: In ihrer brillanten Analyse der Geschichte des Geldes stellt Christina von Braun die Frage in den Mittelpunkt, warum wir an die Macht eines Systems glauben, das kaum jemand mehr versteht.
Es steht im Mittelpunkt unseres Lebens. Doch hat das Geld als Zahlungsmittel im Zeitalter virtueller Werte, von Aktien, Schecks etc. überhaupt noch einen Sinn? Seit seiner Entstehung hat es sich immer mehr zu einem abstrakten Zeichensystem entwickelt: von der Münze über Schuldverschreibungen, Wechsel bis zum Papiergeld und elektronisch notierten Geld. Immer mehr Menschen zweifeln am System des Kapitalflusses und besinnen sich auf alternative Zahlungsmittel, regionale Währungen, Tauschhandel etc. Christina von Braun zeichnet die Geschichte des Geldes nach und untersucht u. a. die Entwicklung der Lohnarbeit, der Prostitution oder warum Männer und Frauen sehr unterschiedlich mit Geld umgehen.
Als Quellen nutzt sie Interviews ebenso wie literarische Texte und Fernsehsoaps wie "Sex and the City" oder "L-World".
Es steht im Mittelpunkt unseres Lebens. Doch hat das Geld als Zahlungsmittel im Zeitalter virtueller Werte, von Aktien, Schecks etc. überhaupt noch einen Sinn? Seit seiner Entstehung hat es sich immer mehr zu einem abstrakten Zeichensystem entwickelt: von der Münze über Schuldverschreibungen, Wechsel bis zum Papiergeld und elektronisch notierten Geld. Immer mehr Menschen zweifeln am System des Kapitalflusses und besinnen sich auf alternative Zahlungsmittel, regionale Währungen, Tauschhandel etc. Christina von Braun zeichnet die Geschichte des Geldes nach und untersucht u. a. die Entwicklung der Lohnarbeit, der Prostitution oder warum Männer und Frauen sehr unterschiedlich mit Geld umgehen.
Als Quellen nutzt sie Interviews ebenso wie literarische Texte und Fernsehsoaps wie "Sex and the City" oder "L-World".
Das unverzichtbare Grundlagenwerk: In ihrer brillanten Analyse der Geschichte des Geldes stellt Christina von Braun die Frage in den Mittelpunkt, warum wir an die Macht eines Systems glauben, das kaum jemand mehr versteht.Seit seiner Entstehung hat das Geld einen immer höheren Abstraktionsgrad erreicht: von der Münze über Schuldverschreibungen, Papiergeld bis zum elektronischen Geld. Inzwischen ist der größte Teil des Geldes Kreditgeld, basierend auf Hoffnung, Glauben, Versprechen. In der Ökonomie gibt es einen breiten Konsens darüber, dass das Geld keiner Deckung bedarf. Christina von Braun vertritt die Gegenthese: Das moderne Geld, das keinen materiellen Gegenwert hat, wird durch den menschlichen Körper 'gedeckt'. Das erklärt nicht nur die extrem unterschiedlichen Einkommensverhältnisse im Finanzkapitalismus, sondern auch die Monetarisierung des menschlichen Körpers, etwa im Söldnerwesen, in der Prostitution, dem Organhandel oder der Reproduktionsmedizin. Die moderne Beglaubigung des Geldes ist schon in seinem Ursprung angelegt und fand in der christlichen Religion den idealen kulturellen Nährboden.