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Der Baum steht mitten im Fluß
Was Kinderträume sagen können
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Ein Lehrer stellt sich jeweils vor Unterrichtsbeginn Schülern zur Verfügung, die einen guten Zuhörer brauchen. Der neunjährige Paul nimmt ihn immer wieder mit dem Erzählen von Träumen in Beschlag. Schließlich kommen sie überein, die Träume aufzuschreiben - ohne das der Lehrer deutend lenkt. So kam im Laufe eines Jahres eine ungewöhnlich umfangreiche Traumserie zustande, die erstaunliche Einblicke in die autonomem, entwicklungsfördernden Prozesse im kindlichen Unbewußten gewährt. Der Autor eröffnet mit seiner Interpretation einen neuen Zugang zu Kinderträumen: Er verfolgt die ene...
Ein Lehrer stellt sich jeweils vor Unterrichtsbeginn Schülern zur Verfügung, die einen guten Zuhörer brauchen. Der neunjährige Paul nimmt ihn immer wieder mit dem Erzählen von Träumen in Beschlag. Schließlich kommen sie überein, die Träume aufzuschreiben - ohne das der Lehrer deutend lenkt. So kam im Laufe eines Jahres eine ungewöhnlich umfangreiche Traumserie zustande, die erstaunliche Einblicke in die autonomem, entwicklungsfördernden Prozesse im kindlichen Unbewußten gewährt. Der Autor eröffnet mit seiner Interpretation einen neuen Zugang zu Kinderträumen: Er verfolgt die energetischen Prozesse, die sich im Traumgeschehen abbilden, und macht die selbstheilenden Kräfte offensichtlich. Anhand von zentralen Figuren, die phasenweise das Traumgeschehen prägen, zeigt er auf, daß die Selbstorganisation des Kindes die zentralen Kräfte, die am Werk sind , zu regulieren vermag: das Autonomiestreben und das Streben nach Bindung (und Verharren in der mütterlichen Abhängigkeit). Das Traumgeschehen macht immer neue Herausforderungen ausfindig, die eine günstige Entwicklung innerlich vorwegnehmen, und gerade die äußerst schwierigen Situationen erweisen sich als Auslöser von entwicklungsfördernden Energien. Es wird deutlich, daß die Träume nicht nur die inneren selbstheilenden Kräfte des Kindes ausdrücken, sondern daß sie auch seine Entwicklung beeinflussen. Mit anderen Worten: Es muß nicht alles von außen kommen, um die Entfaltung des Kindes zu gewährleisten. Wenn die Eltern die Traumerzählungen ihres Kindes ernst nehmen, ohne die Bilder deutend festlegen zu wollen, vermitteln sie ihm das Vertrauen, daß in ihm selbst hilfreiche Kräfte wirksam sind.