Produktbild: Das Romanische Café

Das Romanische Café im Berlin der 1920er Jahre

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25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2024

Abbildungen

185

Herausgeber

Michael Bienert

Verlag

Verlag für Berlin-Brandenburg

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

22,8/21,4/2,1 cm

Gewicht

784 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96982-098-8

Beschreibung

Portrait

Michael Bienert, 1964 geboren, leitet seit dreißig Jahren literarische Stadtspaziergange und hat zahlreiche Bücher zur Berliner Literatur- und Kulturgeschichte veröffentlicht. Neben den Titeln der von ihm konzipierten vbb-Reihe Literarische Schauplätze (Kästners Berlin, E.T.A. Hoffmanns Berlin, Döblins Berlin, Brechts Berlin, Das kunstseidene Berlin. Irmgard Keuns literarische Schauplätze, Das romantische Berlin und Das aufgeklärte Berlin) sind bei uns lieferbar: Irmgard Keun: Man lebt von einem Tag zum andern. Briefe 1935–1948 (als Hg., Quintus-Verlag, 2021) sowie Das Kammergericht in Berlin (2. Auflage, 2018), Schiller in Potsdam 1804 (Reihe Frankfurter Buntbücher 39, 2. Auflage, 2013) und Henry F. Urbans Die Entdeckung Berlins (als Hg., 2014).

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2024

Abbildungen

185

Herausgeber

Michael Bienert

Verlag

Verlag für Berlin-Brandenburg

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

22,8/21,4/2,1 cm

Gewicht

784 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96982-098-8

Herstelleradresse

Verlag Berlin Brandenburg
Binzstraße 19
13189 Berlin
DE

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    02.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Romanische Café war in…

    Das Romanische Café war in den 1920er Jahren ein beliebter Treffpunkt der geistigen Elite Berlins. Hier traf sich alles, was Rang und Namen hatte: Journalisten, Schriftsteller, Maler, Verleger, Wissenschaftler und Prominente. Man las hier Zeitung, plauderte, debattierte, kokettierte, flirtete, schrieb, zeichnete, verhandelte – und trank nebenbei Kaffee. 1901 wurde es in einem Geschäftshaus als Teil eines neoromanischen Gebäudekomplexes rund um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche eröffnet. Die inzwischen abgelaufene Ausstellung „Das Romanische Café im Berlin der 1920er-Jahre” (5. Januar bis 30. Juni 2024) im Erdgeschoss am Atrium des Europa Centers zeigte, welche Rolle das Café und sein Umfeld in den „goldenen“ 1920er-Jahren im Berlin der Weimarer Republik spielten. Bis 1933 zählte das Romanische Café zu den größten Sehenswürdigkeiten des modernen Berlin. Präsentiert wurden Alltagsgegenstände, Fotos, Texte, Filmausschnitte und eine 3-D-Simulation, wobei einige Exponate erstmals öffentlich gezeigt wurden. Wer sich aber weiterhin in die Geschichte des Romanischen Cafés vertiefen und die Ausstellungsstücke bewundern will, hat mit dem Begleitbuch zur Ausstellung, das im Verlag für Berlin-Brandenburg erschienen ist, die wunderbare Gelegenheit. Neben der überaus reichen Illustration punktet die Publikation auch mit einigen informativen Texten von ausgewiesenen Berlin-Kenner*innen wie Katja Baumeister-Frenzel, Christiane Barz, Michael Bienert, Carsten Knobloch, Arne Krasting, Roland Pohl und Jan Schneider. Hier erfährt man etwas über die baulichen Veränderungen des Gebäudes, das nach den Kriegsbeschädigungen in den 1950er Jahren abgerissen wurde. Seit 1965 steht an der Stelle das Europa-Center. Im Mittelpunkt stehen jedoch die Stammgäste (im Anhang findet man eine mehrseitige Gästeliste) und ihre Netzwerke, die hier geknüpft wurden. Zu den Stammgästen gehörten u.a. Bertolt Brecht, Irmgard Keun, Mascha kaléko, Wolfgang Koeppen, Erich Kästner, Albert Einstein oder Joachim Ringelnatz. Fazit: Mit den historischen Abbildungen und den interessanten Texten kann man in die Geschichte des Romanischen Cafés eintauchen. Sehr empfehlenswert!

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