30 Jahre in die Zukunft transportiert findet sich Sophia langsam unter den »Irrlichtern« zurecht. Mit dem Rebellionsanführer und gleichermaßen besten Freund Mark versucht sie einen Weg zurück in die Vergangenheit zu finden. Doch die Suche nach der Zeitmaschine gestaltet sich schwieriger als gedacht, da die Bevölkerung anfängt in Marks Namen gegen die Regierung aufzubegehren und Sophia diese Welt und diesen Mark lieben lernt. Wird Sophia es zurück in ihre Zeit schaffen, um all das zu verhindern? Und was wird mit ihr und Mark?
Das Gesetz der Zeit - Die Dilogie
Teil 1 - Der Funke
Teil 2 - Die Revolution
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Grandioser 2. Band
Alexis aus Leipzig am 31.10.2025
Bewertungsnummer: 2641395
Bewertet: Buch (Paperback)
Ich liebe Dystopien! Und hier wurde echt eine richtig erschreckende Zukunft aufgebaut! Was wäre, wenn die Menschheit eine Zeitmaschine zur Verfügung hätte? - natürlich nichts Gutes! Weil die Menschheit einfach doof ist!
Die Autorin ist wirklich eine Meisterin des Beschreibens, wie bereits im ersten Teil wurde viel Liebe fürs Detail gelebt! Aber diesmal gab es wirklich weniger Längen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen!
Sophia und Mark sind die Hauptprotagonist:innen, aber eigentlich lebt die Story vor allem durch die Nebencharaktere.
Gerade Garcia als vermeintliche Antagonistin fand ich super spannend! Kevin und Al haben in mir Geschwistergefühle geweckt und Scarlette, ist einfach eine so gebrochene und starke Person!
• Mark ist der Funke, aber sie alle die Revolution! •
Die Geschichte baut sich nach und nach immer weiter auf - zwischen tragischen Verlusten (die mich so schluchzen lassen haben) und der Frage, wie soll das denn alles ein gutes Ende nehmen? - wird der Spannungsbogen immer größer und es werden so einige Fragen geklärt und am Ende, ja das Ende… Es ist sehr stimmig! Das Ende passt zur Geschichte und lässt allen ein wenig Hoffnung!
Die Geschichte lädt dazu ein kritisch zu hinterfragen, wie viel ist einem selbst der sogenannte „Frieden“ wert, wenn er doch nicht für alle gilt? Es ist eine wirklich sehr gute Dilogie, mit vielen Gesellschaftskritischen Anhaltspunkten und Fragestellungen.
Teil II ist eine wunderbare Fortsetzung und ich fand den Teil tatsächlich noch besser als Teil I!
Absolute Empfehlung meinerseits!
Es geht so fesselnd weiter, wie es begonnen hat.
Charlie von buchtrunken.de aus Gießen am 04.05.2025
Bewertungsnummer: 2482881
Bewertet: Buch (Paperback)
"Das Gesetz der Zeit: Die Revolution" ist der zweite Band der Dilogie. Man sollte "Der Funke" unbedingt vorher gelesen haben, denn die Handlung startet unmittelbar dort, wo wir Sophia zuletzt verlassen haben. Kein Review passieren lassen, kein Zeit verlieren. Es geht direkt los. Das mochte ich sehr und dennoch brauchte ich ein paar Seiten, um wieder rein zu kommen. Aber dann, war ich wirklich drin.
Was mich bereits an dem ersten Band so gefesselt hat, war der Schreibstil. Ich konnte mir wirklich alles haargenau vorstellen. Wie in einem Film. Und genau das, hatte ich auch beim zweiten Band wieder. Mit Sophia und den anderen die Welt zu retten, hat sich angefühlt, wieder auf alte Freunde zu treffen, die man lange nicht gesehen hat. Ich habe beim lesen das Gefühl, als wäre ich auch ein Irrlicht – ein echter Teil der Geschichte. Mittendrin statt nur dabei quasi.
Ich liebe es, wenn ein Buch mir diese Art von Leseerlebnis bieten kann und daher habe ich auch diesen Band wieder sehr genossen.
Irgendwann in der Mitte des Buches ist mir dann etwas aufgefallen, und ich konnte es nicht mehr ungesehen machen: Wort-Dopplungen. Die gibt es in diesem Band wirklich reichlich. Ganz besonders ist mir eine Szene in Erinnerung geblieben, in der Sophia sich mit Kisten beschäftigt. Gefühlt habe ich auf diesen 3-4 Seiten über 100x das Wort Kiste oder Karton gelesen. Und ab dieser Stelle, ist es mir wirklich jedes Mal aufgefallen und hat mich jedes Mal aufs neue aus meinem Lesefluss gerissen. In meiner Erinnerung, gibt es das beim ersten Band so nicht – da hat es sich insgesamt deutlich runder gelesen.
Zumindest was den Lesefluß angeht, denn den Inhalt fand ich in diesem Band tatsächlich ziemlich rund.
Nahezu alle Fragen, die sich im ersten Band ergeben haben, wurden aufgeklärt. Die Story und der Plot konnten extrem lange spannend und unvorhersehbar gehalten werden. Und während mir im ersten Band die Gesellschaftskritik, die eine Dystopie normalerweiße auszeichnet, ein wenig zu kurz kam, wurde im zweiten Band tatsächlich mehr auf gesellschaftliche Strukturen eingegangen und kritische Fragen gestellt. Das mag ich. Ich mag auch wie die Geschichte weiter- und ausgeht. Ich mag, dass ich so sehr mitfiebern und leiden konnte.
Ich mag sogar das Ende, obwohl ich es gleichzeitig auch nicht mag. Denn irgendwie hat die Geschichte zwei davon.
Okay, Okay. Lasst es mich erklären: Das Buch endet absolut schlüssig und auch so, dass die Geschichte wirklich beendet ist. Kein Cliffhanger. Keine offenen Fragen. Nur Tatsachen. Aber es bleibt dennoch ein Schlupfloch. Etwas, woraus sich ein Spinn off entwickeln könnte, wenn die Autorin es wollen würde. Etwas, womit die Geschichte weitergehen könnte – aber eben absolut nicht müsste. Das Buch ist zu Ende. Die Geschichte ist zu Ende. Und gleichzeitig frage ich mich, ob sie es wirklich ist.
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