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  • Produktbild: Blickpunkt Eltern
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Blickpunkt Eltern Päd.-pfleg. Beziehungsgestaltung mit Eltern in der KJP u. JH

2

24,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.11.2012

Abbildungen

mit Farbabbildung

Herausgeber

PED-KJP Bundesarbeitsgemeinschaft

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,9 cm

Gewicht

432 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8391-5757-2

Beschreibung

Portrait

Zu den Autoren:

Viele der Autorinnen und Autoren, die am vorliegenden Band beteiligt waren, sind in der „Bundesarbeitsgemeinschaft leitender Mitarbeiter/-innen des Pflege- und Erziehungsdienstes Kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken und Abteilungen e.V.“ organisiert.
Der Arbeitskreis-Fachbuch, welcher im Rahmen des BAG-Weiterbildungsausschuss tätig ist zeichnet sich hier für die Veröffentlichung verantwortlich.
Dort wurde das Konzept des Buches diskutiert und im Verlauf des Jahres 2009/10 mit Leben gefüllt. 2012 erfolgt nun die 2. Auflage des Buches.
In jedem Artikel findet sich ein spezifisches Verständnis von Elternarbeit, über das die Autorin oder der Autor aus der jeweiligen eigenen Praxis heraus berichtet. Stationäre, teilstationäre und Ansätze der Jugendhilfe sind bezüglich der Elternarbeit in diesem Buch vertreten. Hierbei entsteht ein sehr heterogenes Bild – es soll bewusst keine umfassende, allgemein gültige Darstellung von Elternarbeit vermittelt werden. Vielmehr sollen Schwerpunkte derselben in den einzelnen Kliniken und Jugendhilfeeinrichtungen in ihrer theoretischen und praktischen Bedeutung aufgezeigt werden.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.11.2012

Abbildungen

mit Farbabbildung

Herausgeber

PED-KJP Bundesarbeitsgemeinschaft

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,9 cm

Gewicht

432 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8391-5757-2

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Rezension von Fr. Prof. Silvia Denner

Bewertung aus Nürnberg am 05.04.2011

Bewertungsnummer: 712424

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das vorliegende Buch widmet sich der Aufgabe, einen guten Ein- und Überblick zu vermitteln über die vielfältigen Modelle der pädagogisch-pflegerischen Beziehungsgestaltung mit Eltern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie exemplarisch in Einrichtungen der Jugendhilfe. Die Autoren/innen arbeiten überwiegend im Pflege- und Erziehungsdienst. Im ersten Teil des Buches werden die theoretischen Grundlagen zum Thema Elternarbeit beschrieben. Einführend werden von Beutling die psychoanalytischen, entwicklungs-psychologischen und bindungstheoretischen Kernpunkte der familiären Sozialisation dargestellt. Von Kucklinski und Hermanns werden im Kapitel die wesentlichen Basisbedingungen von systemischer Arbeit (innere Haltungen, Sichtweisen, Vorteile) bezogen auf die Kinder und Jugendlichen, die Eltern sowie auf das Behandlungsteam in der Kinder- und Jugendpsychiatrie erörtert. Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit der Praxis der Elternarbeit in den Schwerpunkten (1) Behandlungsbausteine, (2) spezielle Konzepte und (3) Impulse zum Einstieg in die Elternarbeit. Die Behandlungsbausteine in der Elternarbeit werden in drei Kapitel konkretisiert. Zuerst berichten Leschik und Wagener über die Instrumente und den Entwicklungsprozess der Elternarbeit auf einer Kinderstation. Anschließend werden von Schmitz grundlegende Ideen und Anleitungen zum Elterncoaching gegeben. Aus der Praxis einer SOS-Kinderwohngruppe gibt Nickolaus Einblicke in die pädagogische Biografiearbeit mittels Genogrammen. Im zweiten Schwerpunkt werden drei spezielle Konzepte und Settings vorgestellt. Küssner stellt ein umfassendes Nachbetreuungskonzept für Kinder und ihre Eltern nach tages-klinischer Behandlung vor. Es umfasst u.a Elterntrainings, Hausbesuche und Gruppen-betreuungsangebote. Für Familien mit einem psychisch kranken Elternteil stellen Gschwendter et al. ein Projekt vor, in dem drei Hilfsangebote – Sozialpädagogische Familienhilfe, ein Wohnangebot für Menschen mit psychischer Erkrankung und ihren Kinder sowie ein Gruppenangebot für Kinder psychisch kranker/belasteter Eltern – als Netzwerk zusammen arbeiten. Eine systemische Konzeption von familientherapeutischer Arbeit im Rahmen einer tagesklinischen Behandlung wird von Battre´ und Schmitz aufgezeigt. Der dritte Schwerpunkt gibt Impulse für den Einstieg in die Elternarbeit. Dellermann et al. stellen den Ist-Zustand der Elternarbeit im stationären Setting ihrer Klinik vor, entwickeln Ansätze der Elternarbeit des pädagogisch-pflegerischen Dienstes und beleuchten kritisch die Bedingungen für die Umsetzung in der Praxis. Auch Tyblewski befasst sich nachfolgend mit der Frage, welche Voraussetzungen und Bedingungen geschaffen werden müssen, um stationäre Elternarbeit in das Team zu integrieren. Abschließend wird von Meyer eine spezielle Form der Eltern- und Familienarbeit, - die Eltern-Kind-Gruppe – einer Kinderstation vorgestellt. Insgesamt gelingt es den Autoren sehr gut, die große praktische Relevanz von Elternarbeit im Pflege- und Erziehungsdienst deutlich zu machen. Die unterschiedlichen Facetten dieser Arbeit sind in den Beiträgen anschaulich, praxisnah und mit vielen Fallbeispielen dargestellt. Dabei wird eine gemeinsame Haltung gegenüber den Eltern deutlich. Alle Autoren nehmen die Eltern als Experten für ihre Kinder wahr und beteiligen sie im Rahmen ihrer Erziehungsverantwortung aktiv an der Problemlösung. Wertschätzend und respektvoll werden mit ihnen gemeinsam Auftrag, Zielsetzung und Kooperationsregeln festgelegt. Der Leser kann nachvollziehen, dass diese anspruchsvolle Arbeit hohe Anforderungen an die pädagogisch-pflegerische Professionalität stellt. In diesem Sinn ist das Buch ein wertvoller Baustein im nie ganz abgeschlossenen Professionalisierungsprozess. Alle Beiträge sind sehr informativ und geben wertvolle Anregungen und Arbeitshilfen für in der Elternarbeit tätige Praktiker. Prof. Dr. Silvia Denner, Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften

Rezension von Fr. Prof. Silvia Denner

Bewertung aus Nürnberg am 05.04.2011
Bewertungsnummer: 712424
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das vorliegende Buch widmet sich der Aufgabe, einen guten Ein- und Überblick zu vermitteln über die vielfältigen Modelle der pädagogisch-pflegerischen Beziehungsgestaltung mit Eltern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie exemplarisch in Einrichtungen der Jugendhilfe. Die Autoren/innen arbeiten überwiegend im Pflege- und Erziehungsdienst. Im ersten Teil des Buches werden die theoretischen Grundlagen zum Thema Elternarbeit beschrieben. Einführend werden von Beutling die psychoanalytischen, entwicklungs-psychologischen und bindungstheoretischen Kernpunkte der familiären Sozialisation dargestellt. Von Kucklinski und Hermanns werden im Kapitel die wesentlichen Basisbedingungen von systemischer Arbeit (innere Haltungen, Sichtweisen, Vorteile) bezogen auf die Kinder und Jugendlichen, die Eltern sowie auf das Behandlungsteam in der Kinder- und Jugendpsychiatrie erörtert. Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit der Praxis der Elternarbeit in den Schwerpunkten (1) Behandlungsbausteine, (2) spezielle Konzepte und (3) Impulse zum Einstieg in die Elternarbeit. Die Behandlungsbausteine in der Elternarbeit werden in drei Kapitel konkretisiert. Zuerst berichten Leschik und Wagener über die Instrumente und den Entwicklungsprozess der Elternarbeit auf einer Kinderstation. Anschließend werden von Schmitz grundlegende Ideen und Anleitungen zum Elterncoaching gegeben. Aus der Praxis einer SOS-Kinderwohngruppe gibt Nickolaus Einblicke in die pädagogische Biografiearbeit mittels Genogrammen. Im zweiten Schwerpunkt werden drei spezielle Konzepte und Settings vorgestellt. Küssner stellt ein umfassendes Nachbetreuungskonzept für Kinder und ihre Eltern nach tages-klinischer Behandlung vor. Es umfasst u.a Elterntrainings, Hausbesuche und Gruppen-betreuungsangebote. Für Familien mit einem psychisch kranken Elternteil stellen Gschwendter et al. ein Projekt vor, in dem drei Hilfsangebote – Sozialpädagogische Familienhilfe, ein Wohnangebot für Menschen mit psychischer Erkrankung und ihren Kinder sowie ein Gruppenangebot für Kinder psychisch kranker/belasteter Eltern – als Netzwerk zusammen arbeiten. Eine systemische Konzeption von familientherapeutischer Arbeit im Rahmen einer tagesklinischen Behandlung wird von Battre´ und Schmitz aufgezeigt. Der dritte Schwerpunkt gibt Impulse für den Einstieg in die Elternarbeit. Dellermann et al. stellen den Ist-Zustand der Elternarbeit im stationären Setting ihrer Klinik vor, entwickeln Ansätze der Elternarbeit des pädagogisch-pflegerischen Dienstes und beleuchten kritisch die Bedingungen für die Umsetzung in der Praxis. Auch Tyblewski befasst sich nachfolgend mit der Frage, welche Voraussetzungen und Bedingungen geschaffen werden müssen, um stationäre Elternarbeit in das Team zu integrieren. Abschließend wird von Meyer eine spezielle Form der Eltern- und Familienarbeit, - die Eltern-Kind-Gruppe – einer Kinderstation vorgestellt. Insgesamt gelingt es den Autoren sehr gut, die große praktische Relevanz von Elternarbeit im Pflege- und Erziehungsdienst deutlich zu machen. Die unterschiedlichen Facetten dieser Arbeit sind in den Beiträgen anschaulich, praxisnah und mit vielen Fallbeispielen dargestellt. Dabei wird eine gemeinsame Haltung gegenüber den Eltern deutlich. Alle Autoren nehmen die Eltern als Experten für ihre Kinder wahr und beteiligen sie im Rahmen ihrer Erziehungsverantwortung aktiv an der Problemlösung. Wertschätzend und respektvoll werden mit ihnen gemeinsam Auftrag, Zielsetzung und Kooperationsregeln festgelegt. Der Leser kann nachvollziehen, dass diese anspruchsvolle Arbeit hohe Anforderungen an die pädagogisch-pflegerische Professionalität stellt. In diesem Sinn ist das Buch ein wertvoller Baustein im nie ganz abgeschlossenen Professionalisierungsprozess. Alle Beiträge sind sehr informativ und geben wertvolle Anregungen und Arbeitshilfen für in der Elternarbeit tätige Praktiker. Prof. Dr. Silvia Denner, Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften

Rezension von Fr. Prof. Silvia Denner

Manfred Rose aus Nürnberg am 05.04.2011

Bewertungsnummer: 712420

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das vorliegende Buch widmet sich der Aufgabe, einen guten Ein- und Überblick zu vermitteln über die vielfältigen Modelle der pädagogisch-pflegerischen Beziehungsgestaltung mit Eltern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie exemplarisch in Einrichtungen der Jugendhilfe. Die Autoren/innen arbeiten überwiegend im Pflege- und Erziehungsdienst. Im ersten Teil des Buches werden die theoretischen Grundlagen zum Thema Elternarbeit beschrieben. Einführend werden von Beutling die psychoanalytischen, entwicklungs-psychologischen und bindungstheoretischen Kernpunkte der familiären Sozialisation dargestellt. Von Kucklinski und Hermanns werden im Kapitel die wesentlichen Basisbedingungen von systemischer Arbeit (innere Haltungen, Sichtweisen, Vorteile) bezogen auf die Kinder und Jugendlichen, die Eltern sowie auf das Behandlungsteam in der Kinder- und Jugendpsychiatrie erörtert. Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit der Praxis der Elternarbeit in den Schwerpunkten (1) Behandlungsbausteine, (2) spezielle Konzepte und (3) Impulse zum Einstieg in die Elternarbeit. Die Behandlungsbausteine in der Elternarbeit werden in drei Kapitel konkretisiert. Zuerst berichten Leschik und Wagener über die Instrumente und den Entwicklungsprozess der Elternarbeit auf einer Kinderstation. Anschließend werden von Schmitz grundlegende Ideen und Anleitungen zum Elterncoaching gegeben. Aus der Praxis einer SOS-Kinderwohngruppe gibt Nickolaus Einblicke in die pädagogische Biografiearbeit mittels Genogrammen. Im zweiten Schwerpunkt werden drei spezielle Konzepte und Settings vorgestellt. Küssner stellt ein umfassendes Nachbetreuungskonzept für Kinder und ihre Eltern nach tages-klinischer Behandlung vor. Es umfasst u.a Elterntrainings, Hausbesuche und Gruppen-betreuungsangebote. Für Familien mit einem psychisch kranken Elternteil stellen Gschwendter et al. ein Projekt vor, in dem drei Hilfsangebote – Sozialpädagogische Familienhilfe, ein Wohnangebot für Menschen mit psychischer Erkrankung und ihren Kinder sowie ein Gruppenangebot für Kinder psychisch kranker/belasteter Eltern – als Netzwerk zusammen arbeiten. Eine systemische Konzeption von familientherapeutischer Arbeit im Rahmen einer tagesklinischen Behandlung wird von Battre´ und Schmitz aufgezeigt. Der dritte Schwerpunkt gibt Impulse für den Einstieg in die Elternarbeit. Dellermann et al. stellen den Ist-Zustand der Elternarbeit im stationären Setting ihrer Klinik vor, entwickeln Ansätze der Elternarbeit des pädagogisch-pflegerischen Dienstes und beleuchten kritisch die Bedingungen für die Umsetzung in der Praxis. Auch Tyblewski befasst sich nachfolgend mit der Frage, welche Voraussetzungen und Bedingungen geschaffen werden müssen, um stationäre Elternarbeit in das Team zu integrieren. Abschließend wird von Meyer eine spezielle Form der Eltern- und Familienarbeit, - die Eltern-Kind-Gruppe – einer Kinderstation vorgestellt. Insgesamt gelingt es den Autoren sehr gut, die große praktische Relevanz von Elternarbeit im Pflege- und Erziehungsdienst deutlich zu machen. Die unterschiedlichen Facetten dieser Arbeit sind in den Beiträgen anschaulich, praxisnah und mit vielen Fallbeispielen dargestellt. Dabei wird eine gemeinsame Haltung gegenüber den Eltern deutlich. Alle Autoren nehmen die Eltern als Experten für ihre Kinder wahr und beteiligen sie im Rahmen ihrer Erziehungsverantwortung aktiv an der Problemlösung. Wertschätzend und respektvoll werden mit ihnen gemeinsam Auftrag, Zielsetzung und Kooperationsregeln festgelegt. Der Leser kann nachvollziehen, dass diese anspruchsvolle Arbeit hohe Anforderungen an die pädagogisch-pflegerische Professionalität stellt. In diesem Sinn ist das Buch ein wertvoller Baustein im nie ganz abgeschlossenen Professionalisierungsprozess. Alle Beiträge sind sehr informativ und geben wertvolle Anregungen und Arbeitshilfen für in der Elternarbeit tätige Praktiker. Prof. Dr. Silvia Denner, Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften

Rezension von Fr. Prof. Silvia Denner

Manfred Rose aus Nürnberg am 05.04.2011
Bewertungsnummer: 712420
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das vorliegende Buch widmet sich der Aufgabe, einen guten Ein- und Überblick zu vermitteln über die vielfältigen Modelle der pädagogisch-pflegerischen Beziehungsgestaltung mit Eltern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie exemplarisch in Einrichtungen der Jugendhilfe. Die Autoren/innen arbeiten überwiegend im Pflege- und Erziehungsdienst. Im ersten Teil des Buches werden die theoretischen Grundlagen zum Thema Elternarbeit beschrieben. Einführend werden von Beutling die psychoanalytischen, entwicklungs-psychologischen und bindungstheoretischen Kernpunkte der familiären Sozialisation dargestellt. Von Kucklinski und Hermanns werden im Kapitel die wesentlichen Basisbedingungen von systemischer Arbeit (innere Haltungen, Sichtweisen, Vorteile) bezogen auf die Kinder und Jugendlichen, die Eltern sowie auf das Behandlungsteam in der Kinder- und Jugendpsychiatrie erörtert. Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit der Praxis der Elternarbeit in den Schwerpunkten (1) Behandlungsbausteine, (2) spezielle Konzepte und (3) Impulse zum Einstieg in die Elternarbeit. Die Behandlungsbausteine in der Elternarbeit werden in drei Kapitel konkretisiert. Zuerst berichten Leschik und Wagener über die Instrumente und den Entwicklungsprozess der Elternarbeit auf einer Kinderstation. Anschließend werden von Schmitz grundlegende Ideen und Anleitungen zum Elterncoaching gegeben. Aus der Praxis einer SOS-Kinderwohngruppe gibt Nickolaus Einblicke in die pädagogische Biografiearbeit mittels Genogrammen. Im zweiten Schwerpunkt werden drei spezielle Konzepte und Settings vorgestellt. Küssner stellt ein umfassendes Nachbetreuungskonzept für Kinder und ihre Eltern nach tages-klinischer Behandlung vor. Es umfasst u.a Elterntrainings, Hausbesuche und Gruppen-betreuungsangebote. Für Familien mit einem psychisch kranken Elternteil stellen Gschwendter et al. ein Projekt vor, in dem drei Hilfsangebote – Sozialpädagogische Familienhilfe, ein Wohnangebot für Menschen mit psychischer Erkrankung und ihren Kinder sowie ein Gruppenangebot für Kinder psychisch kranker/belasteter Eltern – als Netzwerk zusammen arbeiten. Eine systemische Konzeption von familientherapeutischer Arbeit im Rahmen einer tagesklinischen Behandlung wird von Battre´ und Schmitz aufgezeigt. Der dritte Schwerpunkt gibt Impulse für den Einstieg in die Elternarbeit. Dellermann et al. stellen den Ist-Zustand der Elternarbeit im stationären Setting ihrer Klinik vor, entwickeln Ansätze der Elternarbeit des pädagogisch-pflegerischen Dienstes und beleuchten kritisch die Bedingungen für die Umsetzung in der Praxis. Auch Tyblewski befasst sich nachfolgend mit der Frage, welche Voraussetzungen und Bedingungen geschaffen werden müssen, um stationäre Elternarbeit in das Team zu integrieren. Abschließend wird von Meyer eine spezielle Form der Eltern- und Familienarbeit, - die Eltern-Kind-Gruppe – einer Kinderstation vorgestellt. Insgesamt gelingt es den Autoren sehr gut, die große praktische Relevanz von Elternarbeit im Pflege- und Erziehungsdienst deutlich zu machen. Die unterschiedlichen Facetten dieser Arbeit sind in den Beiträgen anschaulich, praxisnah und mit vielen Fallbeispielen dargestellt. Dabei wird eine gemeinsame Haltung gegenüber den Eltern deutlich. Alle Autoren nehmen die Eltern als Experten für ihre Kinder wahr und beteiligen sie im Rahmen ihrer Erziehungsverantwortung aktiv an der Problemlösung. Wertschätzend und respektvoll werden mit ihnen gemeinsam Auftrag, Zielsetzung und Kooperationsregeln festgelegt. Der Leser kann nachvollziehen, dass diese anspruchsvolle Arbeit hohe Anforderungen an die pädagogisch-pflegerische Professionalität stellt. In diesem Sinn ist das Buch ein wertvoller Baustein im nie ganz abgeschlossenen Professionalisierungsprozess. Alle Beiträge sind sehr informativ und geben wertvolle Anregungen und Arbeitshilfen für in der Elternarbeit tätige Praktiker. Prof. Dr. Silvia Denner, Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften

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