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Ausgrabungen
Roman
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Sommer 1954. Stalin ist gut ein Jahr tot. Auch in Estland, das im Verlauf des Zweiten Weltkriegs von der Sowjetunion okkupiert und annektiert wurde, machen sich erste Anzeichen des Tauwetters bemerkbar: Die Deportierten aus den Jahren 1941 und 1949 sowie die als "Politische" Verurteilten und Verbannten beginnen zurückzukehren. Peeter Mirk - das wenig verfremdete Alter ego des Autors - befindet sich unter diesen frühen Rückkehrern und versucht, in seiner Heimatstadt Tallinn wieder Fuß zufassen. Eine Arbeitsastelle finder sich bald auf einem archäologischen Arbeitsplatz auf dem Tallinner Do...
Sommer 1954. Stalin ist gut ein Jahr tot. Auch in Estland, das im Verlauf des Zweiten Weltkriegs von der Sowjetunion okkupiert und annektiert wurde, machen sich erste Anzeichen des Tauwetters bemerkbar: Die Deportierten aus den Jahren 1941 und 1949 sowie die als "Politische" Verurteilten und Verbannten beginnen zurückzukehren. Peeter Mirk - das wenig verfremdete Alter ego des Autors - befindet sich unter diesen frühen Rückkehrern und versucht, in seiner Heimatstadt Tallinn wieder Fuß zufassen. Eine Arbeitsastelle finder sich bald auf einem archäologischen Arbeitsplatz auf dem Tallinner Domberg; hier sind allerlei gescheiterte Existenzen versammelt, die von der archäologischen Abteilung des Geschichtsinstituts der Akademie der Wissenschaften angestellt sind. Was hier ausgegraben wird. sind indes nicht nur mittelalterliche Knochen und Tonscherben, sondern vor allem auch die jüngste Geschichte Estlands.