„Plötzlich … war da greifbares Glück. Freude. Hoffnung. Vielleicht hatte das Leben doch noch mehr für mich auf Lager als lebenslänglich Themiskyra.“ Fernab der modernen Gesellschaft, verborgen von dichten, grünen Wäldern liegt Themiskyra, eine Stadt von Frauen, die schon seit Jahrtausenden harmonisch und im Einklang mit der Natur leben: Die Amazonen. Doch der Alltag in Themiskyra ist nicht immer leicht. Die Unabhängigkeit der weltfernen Amazonensiedlung bringt viele Entbehrungen mit sich, und das Leben dort langweilt die 17-jährige Ainia. Viel lieber reitet sie in die nahe Kleinstadt, wo sie schließlich auf den charmanten Kassian trifft, der ihr eine Welt voller Luxus und Glamour zeigt. Im Geheimen setzen sie ihre Treffen fort, denn den Frauen von Themiskyra ist es verboten, sich zu verlieben. Als unerwartet ein kleines Vermögen in Ainias Besitz gelangt, ahnt sie nichts von den schicksalhaften Konsequenzen und dem Unheil, das der Reichtum mit sich bringt. Schon bald muss sie eine Entscheidung treffen, die ihr Leben verändern wird – das möglicherweise mehr für sie bereithält, als sie sich jemals erhofft hatte …
Wie es mir gefallen hat: Ich kannte bisher noch keinen der Themiskyra-Romane, die alle im selben Buchuniversum verortet sind. Da Ainias Geschichte aber einen Nebenstrang erzählt, der vor den Büchern Ell-Reihe spielt, kann man problemlos mit diesem Buch einsteigen. Mir haben die Mühelosigkeit und Selbstverständlichkeit total gut gefallen, mit der Ainia mich in ihr Leben mitgenommen hat. Es brauchte keine langen Erklärungspassagen - ich war direkt in Themiskyra, in Goldvelt und Urba mit dabei. Alles wirkt gleichzeitig vertraut und exotisch, und es macht viel Spaß, die Schauplätze zu entdecken. Die Kontraste zwischen der Kultur der Amazonen und dem luxuriösen Umfeld Kassians sind sehr gelungen und geben der Geschichte eine gewisse Grundspannung, die die Abenteuer, die Ainia erlebt - oder besser gesagt: die Schwierigkeiten, in die sie sich hineinmanövriert - noch um einiges steigern. Ein ganz großes Plus verdient das Buch auch für Ainias Humor. Sie leistet sich immer wieder Dinge und Kommentare, die einfach liebenswert schräg und witzig sind. Unterstützt wird das noch durch viel Situationskomik bzw. unfreiwillig komische Nebenfiguren. Ainia (sie ist übrigens 17) ist eigenwillig und kann sehr schlecht auf etwas verzichten, das sie will - auch wenn sie andere deswegen in Gefahr bringt. Dennoch kann man ihr irgendwie nicht lange böse sein. Kassian ist ihr leicht nerdiger Traumprinz (sind wir mal ehrlich, das sind doch die besten!). Durch ihn lernt Ainia noch einige weitere coole Nebenfiguren wie Melissa und Chiara kennen. Auch einige der Bewohner von Themiskyra, allen voran Padmini und Polly, habe ich ins Herz geschlossen. An zwei oder drei Stellen gibt es kleine Vorausdeutungen, die den Eindruck erwecken, dass Ainia die Geschichte aus einer großen Distanz heraus irgendwann in der Zukunft erzählt. Das hat mich auf der einen Seite sehr neugierig auf die weiteren Bände gemacht, auf der anderen aber auch ein bisschen aus dem Lesefluss gerissen. Beim großen Showdown kam für meinen Geschmack ein bisschen zu viel auf einmal zusammen, und alles ging ziemlich schnell, hier hätte die Erzählzeit noch etwas ausgedehnt werden können. Am Ende fiel es mir relativ schwer, nachzuempfinden, was Ich muss zugeben, dass ich nicht so häufig Bücher von Selfpublishern/-innen lese, aus dem einfachen Grund, dass meine bisherigen Erfahrungen da eher negativ waren. Dani Aquitaine beweist aber etwas, von dem ich überzeugt bin: Dass man die Indie-Szene auf keinen Fall unterschätzen sollte, und es definitiv auch unabhängige Autoren/-innen gibt, die mit viel Herzblut innovative Geschichten auf einem qualitativ hohen Niveau schreiben und publizieren. (Für wen) Lohnt es sich? Für alle die Jugendromane mit Liebe, Spannung und toughen Heldinnen mögen, ist diese Reihe auf jeden Fall einen zweiten Blick wert. In einem Satz: „Ainias Geheimnis" ist ein witzig-romantisch-spannender Reihenauftakt, der mit seiner ganz eigenen Welt und der alles andere als süßen Amazonen-Protagonistin von mir eine große Leseempfehlung bekommt.
Zunächst etwas zäh, dann wird es besser.
Bewertung aus Neudenau am 18.04.2019
Bewertungsnummer: 1203794
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ainia gehört zum Volk der Amazonen. Der Alltag dort gefällt ihr aber nicht. Sie reitet viel lieber in die nächste Stadt, um dort Kassian zu treffen. Doch dann verliebt sie sich in ihn, obwohl es den Amazonen verboten ist, sich zu verlieben. Als Ainia dann auch noch eine große Geld-summe unerwartet bekommt, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Die Geschichte ist aus Ainias Sicht geschrieben. Sie ist auch die Hauptperson in dem Buch. Das Buch ist der erste Teil der Reihe.
Der Handlung im Buch ist gut zu folgen. Der Beginn der Geschichte zieht sich ziemlich. Ich habe mich hier eher durchgequält, doch als sie dann auf Kassian trifft, ändert sich dies schlag-artig. Ab diesem Zeitpunkt wurde es spannender.
Dass das Geheimnis von Ainia nicht auf Dauer gutgehen kann, habe ich mir schon gedacht. Wie dann aber schlussendlich die ganzen Geschehnisse zusammenhängen, hätte man nicht geahnt.
Das Buch endet sehr spannend, sodass der Leser neugierig auf den nächsten Teil macht.
Ich gebe dem Buch vier Sterne. Einen ziehe ich für den sehr zähen Anfang ab.
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