Wortwitz des bekannten Zen-Meisters - Zen-Geschichten ohne Ende.
Vieles von dem, was in diesem Buch geschrieben steht, wird den
Leser aufrütteln, seine gewohnte Sichtweise und somit alles, was er
bereits weiß und woran er glaubt, infrage stellen. Es fordert den
Leser heraus, indem es ihm abverlangt, seinen sogenannten gesunden
Menschenverstand vollkommen hinter sich zu lassen, um zum
unmittelbaren Begreifen der Wirklichkeit jenseits des
verstandesmäßigen Verstehens zu gelangen. Durch diese Loslösung von
alten Verhaltensmustern und Denkmodellen befreit dieser sich von
den Ketten seiner Begrenzung, sodass sein Bewusstsein über den
bisherigen eingeschränkten Horizont hinauswächst. In dem Buch geht
es vor allem um das Zen des augenblicklichen Erfassens der
Wirklichkeit, wie es von den großen chinesischen Chan-Meistern in
der Zeit der Hochblüte des Zen gelehrt wurde. Der ursprüngliche
Geist des Zen wird in diesem Buch hautnah spürbar. In den sehr
lebendigen und prägnanten Texten begegnen uns der Witz und das
befreiende Lachen der alten chinesischen Chan-Meister, die mit
ihren paradoxen Worten und Handlungen unseren Verstand aus den
Angeln heben. Zensho W. Kopp hat mit diesem Werk - das aus kurzen
Texten besteht, die das Wesentliche ohne alles überflüssige
Drumherum auf den Punkt bringen - ein äußerst wertvolles Praxisbuch
des Zen geschaffen, das die tiefe Wahrheit dieser Lehre offenbart.
Eine Besonderheit dieses Buches ist auch, dass es eine umfangreiche
Sammlung der besten Koans und Mondos der Zen- Literatur enthält,
die ohne die erhellenden Erläuterungen und Kommentare eines
erleuchteten Meisters nur schwer verständlich wären.
Zen-Meister Zensho W. Kopp ist ein bedeutender spiritueller Meister der Gegenwart und direkter Dharma-Nachfolger des 1977 verstorbenen Zen-Meisters Soji Enku. Der Autor leitet das Zen-Zentrum Toa Chan in Wiesbaden und unterweist eine große Gemeinschaft von Schülern.
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Die Mondos der alten Zen-Meister sind oftmals schwer verständlich. In diesem Buch von Zensho W. Kopp wird einem der Zugang etwas erleichtert. Die unzähligen Zen-Geschichten werden nicht verstandesmäßig erläutert, sondern im Zusammenhang mit anderen Aussagen gestellt. Der Leser bekommt dadurch eine Ahnung von dem was gemeint ist. Es wird einem viel klarer, dass hinter den sehr kurzen Geschichten, viel mehr Botschaft steckt als man auf den ersten Blick glauben mag. Die Mondos und Koan sind in der Regel auf einer bis zwei Seiten erläutert.
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