Halt! Hier Grenze

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Halt! Hier Grenze

Bildformat: 16:9
Sprachen: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch Englisch
Ländercode: 2
Extras: Rundgang Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn u. a.

Es ist eine der am strengsten bewachten Grenzen der Welt.
800 Kilometer Grenzzaun, 400 Beobachtungstürme, 200 Kilometer Minenfelder. 40.000 Grenzsoldaten.
Keine Grenze, die zwei Länder trennt. Eine Grenze, die ein Land teilt. Eine Grenze in Deutschland."Halt! Hier Grenze" unternimmt eine Reise auf den Spuren des ehemaligen innerdeutschen Grenzverlaufs.
Quer durch Deutschland, vom Dreiländereck bei Hof im Süden bis nach Priwall an der Ostsee im Norden.

Bonusmaterial

Rundgang Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, Der 9. November in Duderstadt, Teaser und Trailer


Produktinformation

  • Hersteller: Film Europa
  • EAN: 4260091671008
  • Best.Nr.: 15092495
  • Artikeltyp: Film
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 1. September 2005
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Bildformat: 16:9
  • Gesamtlaufzeit: 90 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.08.2007

Waffengebrauch

Siegfried, Dirk, Thomas, René, Holger: Fünf Männer aus Deutschland erinnern sich in Holger Janckes vier Jahre altem Dokumentarfilm "Grenze - Lebensabschnitt Todesstreifen" an ihren Dienst in der DDR-Armee in den Jahren 1986/87. Sie besuchen noch einmal die damaligen Kasernen in Halberstadt (heute leben dort Asylsuchende), sie erzählen von ihrer Ausbildung (für den Nahkampf lernten sie auch einen "Vernichtungstritt - danach steht der nimmer auf"), und sie beschreiben den Konflikt, in den sie durch die "Schusswaffengebrauchsbestimmung" kamen: Denn dieser Befehl, im Falle eines "Grenzdurchbruchs" zuerst einmal in die Beine zu schießen, war gegen die eigenen Bürger gerichtet. Holger Jancke, selbst einer der Beteiligten, hat damals auch schon fotografiert - aus diesen Dokumenten und aus der Rückschau der Beteiligten entsteht ein dichtes Porträt der DDR als militärisch-bürokratischer, geschlossener Gesellschaft, das nun als Wiederaufführung zur rechten Zeit in die Kinos kommt.

breb.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Kundenbewertungen zu "Halt! Hier Grenze"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** gut)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
 
(1)
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Bewertung von Ich bin ein Eutiner aus Eutin am 11.02.2013 ***** schlecht
Bei dieser Dokumentation sollte man sehr genau auf den Untertitel ("Auf den Spuren der innerdeutschen Grenze") achten, um nicht falschen Erwartungen zu erliegen. Der Film stellt die Grenzmuseen entlang der früheren Grenze durch Deutschland bildhaft dar - nicht weniger, aber leider auch nicht mehr. Es gibt kein einziges Archivbild, geschweige denn Archivfilmaufnahmen von der Grenze.
Zu einem einzigen pseudo-klassischen kurzen Musikmotiv, das 57 Minuten lang permanent wiederholt wird und somit spätestens nach 10 Minuten wegen seiner Fantasielosigkeit nur noch nervt, werden manche Museen nur kurz schriftlich erwähnt, während andere in epischer Breite dargestellt werden bzw. sich durch Mitarbeiter selber vorstellen können (wobei die Kameraführung oder Interviewtechnik darauf hindeutet, dass es sich bei diesem Film eher um einen Praktikantenversuch handelt).
Wer eine Dokumentation über die innerdeutsche Grenze erwartet hat, wird hier schnell enttäuscht werden. Diesbezüglich erfährt man kaum etwas, was nicht bereits anderweitig vorgestellt worden ist.

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Bewertung von Warnecke aus Berlin am 04.03.2006 ***** ausgezeichnet
Der Film dokumentiert umfassend das System der Grenzsicherung und der Grenzanlagen entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze.
Gleichzeitig erzählt er die Geschichte dieser Grenze, vom Aufbau der ersten Kontrollen nach dem 2. Weltkrieg bis zur Öffnung der Grenzübergänge im Jahr 1989.

Von der Tschechei bis zur Ostsee zeigt der Film in bewegenden Bildern und Interviews ausführlich alle größeren Orte entlang der Grenze.

Neben dem Film befinden sich auf der DVD noch weitere Interviews und ein ausführlicher Rundgang durch die absurd groß dimensionierten Anlagen der Autobahn-Grenzübergangsstelle Marienborn (Helmstedt) und deren unterirdischem Bunkersystem. (Mit sogenannten Gamma-Kanonen wurden in Marienborn alle Reisenden heimlich geröntgt!)

Ein beeindruckendes, bewegendes und bedrückendes Dokument der deutschen Teilung.

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