Wie Ludwig Wittgenstein Karl Popper mit dem Feuerhaken drohte - Edmonds, David J.; Eidinow, John A.

David J. Edmonds John A. Eidinow 

Wie Ludwig Wittgenstein Karl Popper mit dem Feuerhaken drohte

Eine Ermittlung

Übersetzer: Gangloff, Suzanne Annette; Engemann, Fee; Schumitz, Angela
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Produktbeschreibung zu Wie Ludwig Wittgenstein Karl Popper mit dem Feuerhaken drohte

Ludwig Wittgenstein und Karl Popper trafen sich ein einziges Mal, und es endete böse. In einer historisch-philosophischen Recherche erzählen die beiden Atoren die gGeschichte dieser Begegnung und decken auf, was am 25. Oktober 1946 wirklich geschah.

Nach einer in vielen Varianten überlieferten Anekdote bedrohte bei ihrer ersten und einzigen persönlichen Begegnung Wittgenstein Popper mit einem Feuerhaken. Was sich tatsächlich hinter der bekannten Geschichte verbirgt, was am 25. Oktober 1946 bei der Begegnung wirklich geschah, decken die beiden Autoren in einer historisch-philosophischen Recherche auf.

»Entstanden ist auf jeden Fall eines der unterhaltsamsten Bücher, die je über Philosophie und das Leben geschrieben worden sind. Und höchst lehrreich dazu. Über beides, die Philosophie und das Leben.«
Christoph Bopp, Aargauer Zeitung, 2.8.2003

Produktinformation


  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2003
  • Korr. Ausg.
  • Ausstattung/Bilder: Korr. Ausg. 2003. 283 S. m. Fotos u. Dok.
  • Seitenzahl: 283
  • Fischer Taschenbücher Bd.15402
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 124mm x 22mm
  • Gewicht: 282g
  • ISBN-13: 9783596154029
  • ISBN-10: 3596154022
  • Best.Nr.: 11185813
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 28.03.2001

Spiel mit dem Feuerhaken
Philosophische Recherche in Cambridge – sind Popper und Wittgenstein handgreiflich geworden?
Wie man wohl mit dem Schürhaken philosophiert? Mit einem derartigen Instrument hat Ludwig Wittgenstein Karl Popper bedroht – wenn man Poppers Bericht in seiner Autobiografie „Ausgangspunkte” glauben darf. David J. Edmonds und John A. Eidinow tun das nicht. Die beiden englischen Journalisten haben das delikate Ereignis genau unter die Lupe genommen und sind zunächst einmal zu dem schönen Ergebnis gelangt, dass zwar eine Reihe von Kollegen und Philosophen Zeugen des Vorfalls gewesen sind, dass ihre Aussagen dazu sich aber so sehr voneinander unterscheiden, dass die Wahrheit – eigentlich der Philosophen vertrautes Terrain – nicht auszumachen ist.
Lügt Karl Popper, wenn er behauptet, Wittgenstein sei über seine Argumente so sehr in Rage geraten, dass er den Schürhaken am Karmin ergriff und damit vor ihm herumfuchtelte – und ein konkretes Beispiel für die von diesem Ansicht forderte, es gäbe ethische Regeln in der Philosophie? Popper will ihm, mit gleichsam entwaffnender Direktheit, gesagt haben, „man soll seinen Gastredner nicht …

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David J. Edmonds, studierter Philosoph, arbeitet im Dokumentarbereich. Er ist ein mit vielen Preisen ausgezeichnete Journalist bei der BBC.

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