Port Royale 3
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie
Fotogalerie Fotogalerie

Port Royale 3

DVD-ROM
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
21 ebmiles sammeln
Statt EUR 39,99*
EUR 20,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
* Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
-48 %
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Port Royale 3

England, Spanien, Frankreich und die Niederlande kämpfen im 17. Jahrhundert um die Vorherrschaft in der Karibik. Der Spieler greift in der Fortsetzung der Freibeutersaga in diesen Kolonialkampf ein. In zwei Kampagnen, die man entweder als Abenteurer oder als Händler angeht, führt man Eroberungsfeldzüge, plündert und brandschatzt als Pirat oder beweist als gewiefter Geschäftsmann sein Händchen für Handelsrouten und den Bau von Produktionsanlagen. Neu: der Multiplayerpart, der für bis zu vier Spieler geeignet ist.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Die Karibik im turbulenten 17. Jahrhundert. Die Seemächte Spanien, England, Frankreich und die Niederlande kämpfen um die Vorherrschaft in den Kolonien. Sie übernehmen die Rolle eines jungen Kapitäns, dessen einziges Ziel darin besteht der mächtigste Mann der Neuen Welt zu werden. Dabei stehen zwei umfangreiche Kampagnen zur Wahl: die des Abenteurers und die des Händlers.

Entscheiden Sie sich für den Pfad des Abenteurers, führen Sie erbarmungslose Eroberungsfeldzüge auf See, in denen Sie zu Mitteln wie überfällen, Piraterie, Kopfgeldjagd, Plünderung und Eroberung von Städten greifen müssen, um Ihr karibisches Imperium aufzubauen. Aber auch den normalen Handel dürfen Sie dabei nicht vernachlässigen. Die Route des Händlers hingegen verlangt Ihnen all Ihr wirtschaftliches Können ab. Um zum mächtigsten Händler in der Neuen Welt zu werden, müssen Sie Handelsrouten errichten, Produktionsanlagen bauen und die wirtschaftliche Entwicklung der Kolonien vorantreiben. Im Endlosspiel dürfen Sie eine Kombination beider Wege einschlagen, wodurch ein einzigartiges und herausforderndes Szenario entsteht.

Und zum ersten Mal in der weltweit bekannten Port-Royale-Serie sind Sie nicht allein in der so friedlich scheinenden Karibik. Im Mehrspielermodus können sich bis zu vier Spieler per LAN und Internet messen: Errichten Sie ein erfolgreiches Handelsunternehmen, führen Sie in beeindruckender 3D-Grafik Seeschlachten und zwingen Sie Ihre Mitspieler in die Knie!

FEATURES:
  • Zwei unterschiedliche Einzelspielerkampagnen: die des Händlers und die des Abenteurers
  • Spannende Seeschlachten, Küstenstadt-Belagerungen, überfälle und Plünderungen erwarten abenteuerlustige Spieler, während unermesslicher Reichtum und Macht auf kaufmännisch orientierte Spieler warten
  • Sechzehn verschiedene Schiffstypen, zum Beispiel mächtige Galeonen
  • Handelsraum mit 60 komplett unterschiedlichen Städten von Port-au-Prince bis Tortuga
  • Kompetitiver Mehrspieler-Modus für bis zu vier Spieler
  • Ein komplett simulierter Warenkreislauf sorgt für ein dynamisches Handelssystem, die Preise errechnen sich - wie in der realen Welt - aus einem komplexen Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage


Systemvoraussetzungen

PC, Pentium Dualcore 2 GHz, 2 GB RAM, 3 GB Festplattenspeicher, 256 MB Grafikkarte, Win XP/Vista/7


Produktinformation

  • Hersteller: Kalypso Media
  • Artikeltyp: Software
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: CD-ROM
  • USK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Erscheinungstermin: 04.05.2012
  • EAN: 4260089413658
  • Best.Nr.: 35218080
Gute zehn Jahre ist es her, dass der damalige Entwickler Ascaron Port Royale 2 veröffentlichte. Ascaron gibt es nicht mehr, dafür hat sich Kalypso die Rechte an der Marke gesichert und mit Port Royale 3 nun eher ein Remake als eine echte Fortsetzung veröffentlicht. Bleibt zu klären, ob das betagte Konzept heute noch fesseln kann und vor allem, ob das ganze Spaß macht.

Karibik, Sonne, Meer und Gold

Wir beginnen unsere Reise in der Karibik des 16. Jahrhunderts. Die Kolonialmächte Spanien, Frankreich, England und Holland kämpfen um die Vormachtstellung in der neuen Welt und es ist der Beginn der Piraten- und Freibeuter-Ära. Zu Beginn des Spiels haben wir die Wahl eine der beiden Kampagnen (Händler oder Abenteurer) zu spielen oder uns gleich im freien Endlosspiel austoben. Neulingen sei zu Beginn dringend die Händlerkampagne ans Herz gelegt, denn diese umfasst mit einem sehr guten Einstiegstutorial quasi alle Feinheiten des Spiels und hält die Lernkurve angenehm flach.

Grob gesagt gilt es nun, mit unserem Startkapital diverse Waren möglichst günstig zu erwerben und in anderen Städten entsprechend gewinnbringend zu veräußern. Angebot und Nachfrage schwanken je nach aktueller Versorgungslage der Städte und das ändert die Preise auch entsprechend dynamisch. Auch zufällige Ereignisse wie Krankheiten und Naturkatastrophen tragen ihren Teil zum Wirtschaftssystem bei, sodass es schwer bis unmöglich ist, die absolute Idealroute für die eigenen Handelskonvois zu finden. Umso besser einzelne Städte versorgt werden, desto größer gestaltet sich natürlich auch deren Wachstum, womit der Spieler unmittelbaren Einfluss auf die Spielwelt ausüben kann. Sind die ersten Goldberge angehäuft, machen wir uns daran, Waren nicht nur zu handeln, sondern diese auch selbst zu produzieren. Hierbei sind umfangreiche Produktionsketten zu beachten und auch die Unterhaltskosten der Gebäude sind im Auge zu behalten, was den Schwierigkeitsgrad im späteren Verlauf merklich ansteigen lässt. Bevor wir jedoch an verschiedenen Standpunkten Gebäude errichten dürfen, müssen wir zunächst über genügend Ansehen in der entsprechenden Stadt und der befehlshabenden Nation verfügen, denn sonst lehnt uns der zuständige Baumeister schneller ab als uns lieb sein kann.

Piraten, Freibeuter und Halunken

Natürlich wäre es fast zu einfach, wenn wir unsere Handelsschiffe problemlos von A nach B dirigieren könnten. Immer wieder sorgen Piraten und Freibeuter für Ärger und wollen unsere Handelsschiffe auf den Meeresgrund befördern, was uns natürlich dazu zwingt entsprechend stark bewaffnete Schiffe mit in den Konvoi zu nehmen. Dabei verhalten sich die Schiffe tatsächlich sehr unterschiedlich. Eine schwere Galeone kann einiges an Kanonen aufweisen, lässt sich aber nur sehr behäbig manövrieren. Eine Fregatte ist da schon deutlich wendiger und ein gutes Begleitschiff. Dazu hat auch jedes Schiff seinen eigenen Kapitän, der in verschiedenen Skills, je nach dessen Verwendung, dazu lernt. Die Seeschlachten selbst sind auch für actionunerfahrene Spieler zu meistern und sollten die WiSim-Fans nicht abschrecken.

An Abwechslung mangelt es in Port Royale 3 sicherlich nicht, denn neben dem Aufbau des eigenen Wirtschaftsimperiums können wir sogar selbst Städte ein- oder übernehmen, je nachdem, ob wir die Macht der Kanonen oder wirtschaftliche Dominanz anwenden. Das Spielprinzip selbst erinnert natürlich, neben dem Vorgänger, auch stark an Patrizier IV, macht aber einen deutlich runderen Eindruck. An allen Ecken wurde an Bedienkomfort gedacht. Handelsrouten lassen sich auf verschiedene Ausrichtungen wie Profit automatisieren und auch an eine Zeitbeschleunigung, bis zur 5fachen Geschwindigkeit, wurde gedacht.

Friede, Freude, Kanonenkugel

Wer von fairem Handel nicht soviel hält und lieber die Kanonen sprechen lässt, kann natürlich auch eine Karriere als Abenteurer und Freibeuter einschlagen. Hier bekommen wir dann Ansehen bei den einzelnen Nationen, in dem wir Aufträge zu deren Wohlgefallen erledigen. Es gilt Konvois zu beschützen oder auch feindliche Städte zu belagern. Die Missionspalette hat hier einiges zu bieten. Erbeutetes Handelsgut lässt sich dann auch noch zu ordentlichen Preisen verscherbeln, vorausgesetzt unser Ruf in der Stadt ist nicht so mies, dass man uns gar nicht erst hineinlässt. Die kriegerische Spielweise ruft dann auch unweigerlich Erinnerungen an Sid Meier's Klassiker Pirates hervor, was sicherlich nicht die schlechteste Referenz darstellt.

Für beide Kampagnen gibt es im Übrigen eine unterschiedliche, wenn auch ähnliche Geschichte, die uns im Hintergrund erzählt wird. Haben wir dann beide Kampagnen gespielt, sind die Mechanismen des Spiels verinnerlicht und wir können uns frei bewegen und unsere karibische Karriere gestalten. Erfreulich auch, dass Kalypso ein gut 50 Seiten-starkes Handbuch beilegt, was durchaus brauchbare Details verrät.

Auf technischer Seite zeigt sich Port Royale 3 relativ zurückhaltend. Grafikpracht sucht man vergebens, auch wenn es bei Weitem kein hässliches Spiel geworden ist. Vorteilhaft sicherlich auch für Spieler, deren Rechenknechte nicht unbedingt zur allerneusten Generation gehören. Die musikalische Untermalung hält sich recht dezent im Hintergrund, während die Sprecher, gerade die Berater im Tutorial, sehr positiv auffallen.

Zum ersten Mal in der Port Royale-Reihe gibt es nun auch eine Multiplayerfunktion für bis zu vier Spieler via LAN oder Internet. Auch hier hat man dem Spieler einige Freiheiten eingeräumt. Das Spielziel lässt sich dort nämlich soweit frei konfigurieren, dass Spiele von ca. zwei Stunden genauso realisierbar sind, wie Begegnungen über mehrere Tage und Wochen. Natürlich muss der Rechner dazu nicht angeschaltet bleiben, denn auch im Mehrspielermodus könnt ihr das Spiel jederzeit speichern.

Fazit: Wirtschaftssimulationen sind heute selten geworden und so ist es erfreulich, wenn man mit Spielen wie Port Royale 3 ab und an dann doch daran erinnert wird, was für ein Spaß man in diesem Genre haben kann. Ständig wird man beschäftigt und motiviert, die Stunden vergehen wie im Flug.

Wer den Vorgänger oder Patrizier IV kennt, der wird sich sehr schnell zurechtfinden. Nicht zuletzt deshalb, weil Kalypso hier das Rad weiß Gott nicht neu erfindet, was neben der eher mäßigen Präsentation dann auch der größte Kritikpunkt bleibt.

Trotzdem, für mich ist Port Royale 3 der angenehmste, virtuelle Karibikaufenthalt seit Sid Meier's Pirates!

Wertung: 81 von 100 Punkten (Jörg Großmüller/GameCaptain.de)
Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung